Danke für die freundlichen, überaus wohlgemeinten qualifizierten Ratschläge............. Leider konnte ich nicht viel damit anfangen.
Mir fällt dabei ein Werbeslogan der Kommunikationstechnologie-Firma DECLINE ein, den ich zur Zeit in der Stadt oft lese:
DECLINE......... IHR WOLLTET ES SO HABEN...............................
Für Leute, die etwas tiefer in die Materie eindringen wollen: Googelt mal zu den Stichworten Dr.Allen Frey Dr.Ross Adey Dr.John Akwei
Viel Vergnügen!
Roland
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J
Johannes Bauer
L
Lars Mueller
Das ist dann alleine dein Problem, bzw. vermutlich deinen Unbzulänglichkeiten anzulasten.
Die Frage, warum du schon wieder einen neuen Thread aufmachen mußt, stelle ich besser erst gar nicht ernsthaft. Bitte bespamme zukünftig deinen eigenen Briefkasten, danke!
Lars
R
Rafael Deliano
Bitte im ursprünglichen thread antworten.
Was soll der Zweck des Verfahrens sein ?
Es gibt seit den späten 80er Jahren weltweit und jeweils mit satter staatlicher Forschungsförderung Bestrebungen einer bestimmten Gruppe von Gehörlosen über ein Cochlea-Implantat zu helfen. Extern Mikrofon + DSP + magnetische Antenne direkt am Ohr. Intern magnetische Antenne und ein dünnes Drahtbündel ( Filter ) in die Cochlea. Das Drahtbündel stimuliert die Cochlea proportional zur gesendeten Frequenz ortsabhängig direkt per Kontakt elektrisch. Reicht von der Qualität meines Wissens bisher noch nicht für Sprache und die Operation scheint auch nicht einfach zu sein. Und überhaupt: es gibt zuwenig Gehörlose, Blinde usw. als daß praktische Einführung für ein marodes Gesundheitssystem relevant wäre. Und für die Professoren sind die Patienten wohl auch erstmal nur Versuchs- kaninchen.
Es mag wohl sein, daß Trittbrettfahrer auf der Suche nach staatlichen Geldern oder auch Firmen-Geldern ( wer hat wohl cold fusion bis zum Schluß gefördert ? ) munter behaupten "wir-machens-ohne-Implantat". Daß ein Scharlatan auch ein "Dr." ist gehört ohnehin dazu, ein Titelchen ist leicht adoptiert. Daß perpetuum mobile inzwischen auch in den USA nichtmehr patentierbar ist, besagt nicht, daß die Behörde auf Funktions- fähigkeit oder gar praktische Relevanz prüft.
MfG JRD
R
Roland Leyser
Hierzu kurz Folgendes :
bisher bestehen Rehabilitationsmaßnahmen bei Schallleitungs-und Innenohr- Schwerhörigkeit in o) körperexternen elektronischen Hörgeräten zur Schallverstärkung und Abgabe in den äußeren Gehörgang sowie in o) teil-und vollimplantierbaren elektronischen Höreinrichtungen, die die verstärkten und vorverarbeiteten Mikrofonsignale über elektronisch/mechanische Wandler an das geschädigte Mittelohr oder Innenohr zuführen. Weiterentwickelte Geräte nach b) können bei starker Innenohrschwerhörigkeit oder gar Innenohrtaubheit mit einem Cochlea-Transplantat kombiniert werden, indem die elektrischen Signale eines Sprachprozessors der Cochlea-Reizelektrode zugeführt werden. Diese Maßnahmen sind jedoch nur dann erfolgversprechend, wenn die hinter dem Innenohr liegenden Hörnervenbahnen intakt sind;ansonsten muß ein sog.auditorisches Hirnstamm- Implantat eingesetzt werden. Das Einsetzen eines Cochlea-Implantates bedeutet eine ca. 3-stündige Ohroperation mit all ihren Risiken.Die Operationsrisiken bei einen Hirnstammimplantat sind mindestens gleich groß. Nach der Operation muß ein aufwendiges Hör-/Sprachtraining erfolgen, das jeweils dem Alter der Patienten angepaßt wird. Nach Ablauf dieser Basistherapie ist eine lebenslange Nachsorge erforderlich.
Dieser "Stand der Technik" zeigt, daß ein Höreinrichtung, die die Hörorgane umgeht, in miniaturisierter Ausführung durchaus wirtschaftlich verwertbar wäre.
Roland
"Rafael Deliano" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@t-online.de...
R
Roland Leyser
Du wirst es nicht für möglich halten :
Es war ein tragisches, absolut unentschuldbares Versehen !
Roland
"Lars Mueller" schrieb im Newsbeitrag news:cp77gl$7r8$ snipped-for-privacy@ulysses.news.tiscali.de...
R
Rafael Deliano
Ich kenne nur die Literatur über Cochlea und das ist technisch unumstritten. Bezüglich Direktkontaktierung von Nerven wäre ich schon deutlich skeptischer: daran wird seit den 60er Jahren gebastelt ( recht erfolglos ). Letztlich ist das Verfahren auch eine Frage der Grösse der Patientengruppe. Taubstumme sind nicht so selten. Wenn sie nur stumm sind, weil sie taub sind und dadurch nicht sprechen lernen konnten wäre Hörhilfe guter Ansatzpunkt. Da dürfte aber statistisch wohl nur erfaßt sein daß sie taub sind und noch nicht die Erfolgsaussichten eines Implantats abschätzbar sein.
Das ist eine optimistische Umschreibung daß die Implantate erstmal nicht für Verstehen von Sprache reichen. Ich wäre auch skeptisch daß sie Wortschatz von 250 Worten erreichen, allerdings 25 wäre wohl mittelfristig denkbar. Urlauber kommen oft mit weniger Worten klar, wenns nicht reicht gestikulieren sie eben auch etwas wie Taubstumme. Letztlich ist die technische Frage der ökonomischen untergeordnet: verpaßt man einem Behinderten ein Gerät und er braucht weniger Betreuung bzw. kann einen höherwertigen Arbeitsplatz besetzen rechnet es sich volkswirtschaftlich. Die Kalkulation gilt natürlich nur für ein politisches System das noch nicht pleite ist und langfristig denken & finanzieren kann.
"verwertbar" im Sinne von "als kommerzielles Produkt verkaufbar" kaum. Vgl. auch Vorlesegeräte für Blinde: gabs/gibts in Deutschland von diversen Nischenanbietern weil Krankenkassen zahlten. Jedoch ist der Markt zu klein und die technischen Probleme ( OCR + Sprachsysnthese ) zu groß daß die wirklich Stand der Technik folgen würden. Es gab Forschungsprogramme an Hochschulen mit Designstudien usw. die dann nicht zu gefertigten Produkten führten. Umgekehrt: technisch gute Consumerprodukte wie Quicktionary ( heißt in USA anders ) scheinen nicht direkt aus staatlicher Föderung problemlos entstanden zu sein. Da müsste man halt prinzipiell richtig vorgehen: an 3-4 Unis die einschlägige Professoren haben die Mustererkennung/Sprachverarbeitung betreiben Grundförderung für parallele Entwicklung vergeben. Die sollen sich mit den Firmen zusammentun die dann fertigen, damit das Ergebnis auch produzierbar ist. Einige Muster bauen und alle Geräte in kurzem Feldversuch ausprobieren. Den Gewinner feststellen, an die Uni Geldprämie aushändigen und das Gerät für 5 Jahre zum Standardgerät erklären das die Firma dann zum Festpreis gegen Mindestabnahmenge liefert. Das Einbinden von Unis hat den Vorteil, daß Firmen ohne Auftrag freiwillig auf eigenes Risiko nicht forschen. Bzw. wenn das knowhow nicht in der Uni sondern der Firma steckt Staat nach 5 Jahren seinem Hoflieferanten für die nächste Gerätegeneration ausgeliefert ist. MfG JRD
M
MaWin
"Roland Leyser" schrieb im Newsbeitrag news:cp9c5m$ir3$ snipped-for-privacy@ulysses.news.tiscali.de...
Der Nuernberger Trichter waere auch wuenschenswert und oekonomisch sinnvoll. Und ? Du machst dich laecherlich, weil du nach dem Bohrerdurchmesser fragst.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/
de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/
Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.
Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.
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