Altes Strahlenspürgerät der Bundeswehr von 1958

Aug 10, 2009 42 Replies

Helmut Wabnig schrieb:

Wiederverwenden statt vernichten. Das ist alles ganz einfach. Und beim Verschrotten kann man auch darauf achten, Bauteile und Baugruppen zurückzugewinnen. Es gibt Unternehmen, die sind darauf spezialisiert und bieten ausgemustertes Gerät, Leasingrückläufer und so weiter zu kleinen Preisen an. Allerdings gehe ich davon aus, daß meine Habe fast gesammlt auf die Mülle fliegt, alle Elektronikbauteile und Geräte inklusive, wenn ich in den nächsten Jahrzehnten irgendwann die Löffel abgebe. Über den eigenen Tod hinaus kann ich als Einzelperson nicht planen.

Du hast den Islam vergessen. Vernunft kann man sich in einer Demokratie jedenfalls einfacher und gefahrloser leisten als in diesen Alternativen, die du uns genannt hast. Und Autos lassen sich, wenn sie technisch noch in Ordnung sind, auch ohne weiteres umrüsten und nachrüsten. Ich habe hier andererseits schon alte Isabellas rumstehen gesehen, die noch TÜV hatten. Geht alles. Einen Volvo, der nur ein paar Jahre alt ist, würde _ich_ jedenfalls nicht mutwillig kaputt machen. Und auch ältere Elektronik läßt sich problemlos nutzen. Ich habe hier zwei Ozsis mit Röhrenbestückung, die fünktionieren. Einen Hameg 312-8 außerdem - für mich, der nicht gerade in Bartelschen Dimensionen denken und schaffen mu0, kein Problem.

Bei uns wurde auch so manches ausgemistet. Meine Ueberlegung, die ollen Analogoszis den Berufsschulen zu geben, zeigte sich als verfehlt - die hatten alle schon gute Digital-LCD-Oszis im Labor.

Wir Mitarbeiter rissen uns aber um die ollen Dinger.

Schoenen Gruss Martin

Ich war auch etwas erschüttert, dass die Physiksammlungen von durchaus angesehenen Gymnasien auf einem Stand sind, der solche Aktionen sinnvoll macht. Das hatte ich bei mir deutlich anders in Erinnerung. Da gab es für je zwei Schüler ein Hameg. Meine Schule war allerdings erst wenige Jahre zuvor gebaut worden. Vermutlich haben wir damals noch von der Erstausstattung profitiert.

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Kai-Martin Knaak Öffentlicher PGP-Schlüssel: http://pgp.mit.edu:11371/pks/lookup?op=get&search=0x6C0B9F53

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