Zwei Kennlinien addieren ...

Jan 08, 2026 Last reply: vor 6 Monaten 53 Replies

Nein, eben gerade nicht. Daß irgendwas ausfällt wird natürlich wahrscheinlicher, aber es tangiert das Gesamtsystem kaum und bewirkt nur einen minimalen Abfall. Die Optimierung bei Teilbeschattung wird erheblich verbessert.

Am 13.01.26 um 23:44 schrieb Thomas Einzel:

Hallo,

warum raus? Das System ist auf DC keine Serienschaltung. Auf AC, parallel, wird der Ausfall durch eine Sicherung abgeblockt.

Ich hatte mal einen Schaden durch Überspannung, die anschlißend ausgelöste Sicherung löste das Folgeproblem.

peter

Hi Axel,

Letzteres ist DER Punkt, der anders nicht zu toppen ist. Eine Dachgaube, ein Schornstein hier, ein Baum da und ein String leidet ganz schnell. Wenn dann noch Strings parallel laufen wird es echt übel.

Und ja, ein einzelner Ausfall ist dann auch nicht dramatisch und kann sofort und einfach lokalisiert werden. Dass das Management und Monitoring aufwändiger würde, kann mein Kollege nicht bestätigen. Er kann auf die Einzelmodule reinschauen, kann aber auch bei der Summe bleiben. Da er "LAufwege zwischen den Modulen vorgesehen hat, ist er auch schnell bei den Modulen zum Tausch, wenn was ist.

Marte

Hi Sieghard,

Wieso denn sowas?

Im Gegenteil. Die µWR laufen in Stückzahlen, von denen man als Entwickeler größerer Leistungen nur träumen kann. Die entsprechenden Kühloberflächen und Volumina sind im Verhältnis zu WR höherer Leistungen sehr großzügig. µWR kommen in aller Regel lustig ohne Lüfter & Co aus und bleiben selbst unter Vollast recht kühl. Du kannst bei den Spannungen in µWR Bauteile einsetzen, die in Riesenstückzahlen verfügbar sind und deswegen unschlagbar günstig zu bekommen sind. Bei den Stückzhlen kannst Du auch richtig viel Optimierungszeit versenken. Ich sehe größere Chancen zu einem guten Preis/Leistungsverhältnis hohe Wirkungsgrade bei µWR zu sehen.

Marte

Hi Peter,

Das hat meine Frage noch nicht beantwortet.

Marte

Am 15.01.26 um 10:18 schrieb Marte Schwarz:

Hallo,

Interesse, ich finde das interessant und möchte mir ein eigenes Bild schaffen.

Aus dem eigenständig generierten Bild kann ich eigenständig abschätzen, was schädlich, gefährlich bzw. harmlos an der Schaltungsgeschichte war.

Nenne es meinetwegen Qualitätssicherung an der gekauften Anlage. Ich kann da aufgrund der Datenlage jetzt auch keine defekten Paneele ausmachen.

Die Paralellschaltung zeichnerisch geht recht simpel, wenn man sich auf das Stromnull des kleineren Strings konzentriert und selbigen gedanklich zur Kurve des längeren Strings aufaddiert Zu kleinskalige Ungenauigkeiten dieser Methode ignoriere ich eigenmächtig.

Einmal wie Grundschule durchgehechelt, geht das fortan im Kopf.

Was ich noch nicht kenne, ist die rückwärtige Durchbruchspannung. Geschätzt habe ich die mit 15V/Paneel. Aber die Durchbruchspannung kommt erst am Abend zum Tragen, wenn eh nur wenig Power anliegt. Offenbar stecke der kleinere String das weg.

Peter

Am 15.01.26 um 12:49 schrieb Peter Thoms:

Ach schau,

im Netz steht es:

formatting link
Die "Durchbruchspannung" sind die Bypassdioden. Dem glaube ich erst mal, weil ich mir das "Elekronikdenken" erstaunlich abgelernt habe. Na dann ...

Peter

Könntest Du auch den Mittelwert aus einem Frosch und einem Storch erklären? Also nur, wenn sie auf derselben Wiese stehen, natürlich.

Grüße, H.

Hallo Marte,

Du schriebst am Thu, 15 Jan 2026 10:14:48 +0100:

Weil die Steuerelektronik nicht mitskaliert, weder bei Platzbedarf noch bei Umfang, weil die Schutzbeschaltungen auch nicht skalieren, und die Mechanik (Gehäuse, Anschlüsse) auch nicht richtig.

Ja, sicher, die Stückzahlen stehen - vielleicht - eher im umgekehrten Verhältnis zur Leistung. Die Preise gehen eher unterproportional.

Sicher, wegen größerer zur Verfügung stehender Flächen ist die Kühlung einfacher, jedenfalls, wenn darauf geachtet wird. Steht der Platz dafür zur Verfügung, ist das ein Vorteil. Werden die Dinger zu eng zusammengebaut, was in solchen Fällen leicht vorkommen kann, wird's halt leicht "heiß".

So üppig werden die verfügbaren Bauteile aber eher nicht sein, _weil_ die Hersteller solcher (anscheinend?) eher die Hochleistungsseite bedienen. Da gibt's anscheinend mehr 'rauszuholen. Was nützt halt auch ein Transistor in "WBG"-Technik für 600V für einen Modul-Wechselrichter, der nie mehr als 40V vom Modul sieht? Da muß dann auch noch ein weiteres Bauteil für die Netzseite eingesetzt werden, wo der String-Wechselrichter das mit einer einzelnen Stufe erledigen kann.

Wird sich erweisen müssen - AFAIK ist derzeit das Angebot an solchen noch nicht so sehr üppig. (Und anscheinend vor allem chniesischer Herkunft.)

Hi Sieghard,

Aber vernachlässigbar wenig kostet.

In Gegenteil, die niedrigeren Spannungen brauchen deutlich weniger Schutz.

Sehe ich nicht so. Die Massengehäuse ohne komplexe Luftführungen etc sind billig in Masse herstellbar.

Eher selten.

Marte

Meiner mit zwei Eingängen versorgt 5 m2 Mudukfläche und die fest mit den Modulen verbunden Kabel sind recht kurz. Um zu clustern müßte man Aufwand treiben. Und selbst wenn man das wollte macht bei Konvektion die Montage dicht nebeneinder kein Problem. Übereinander oder aufeinander ja, aber wer macht sowas?

Heute handelsüblich 100 €/kW. Sind große für 10 oder 20 kW billiger? Und wenn ja sind sie nicht wetterfest und brauchen einen Raum zum Aufstellen.

Hallo Marte,

Du schriebst am Fri, 16 Jan 2026 00:12:53 +0100:

Ob das die Hersteller auch so sehen`?

Netzspannung hast Du auch da, und das in _jedem_ Modul separat. Und die dürfen sich nicht gegenseitig ungünstig beeinflussen,

Dafür dann klobig und unhandlich, zudem muß jedes einzelne wetterfest sein, weil die ja direkt draußen an den Panels hängen. Für String-Wechselrichter kann geschützte Installtion angenommen werden. Nicht IP22 oder schlechter, aber bei weitem nicht IP65. Aber gut, das ist meine _Meinung_, und ich will Dir Deine nicht nehmen - ich wollte nur ein paar Details zu meiner Sicht aufzeigen.

Am 16.01.26 um 21:07 schrieb Sieghard Schicktanz:

Hallo,

ich finde diese so genannten Bedenken überzogen, weil die Geräte unter Paneelen plaziert werden.

Viel mehr beobachte ich unterschiedliche Qualitäten der PV-Module. Eine Sorte hat als Unterzug Kunststoff, wölben im Zeitlauf ein, hingegen andere mit Glas sind formstabiler.

peter

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