Nun, zumindest ist die Live-CD von Ubuntu 9.10 auf meinem Desktop nicht in der Lage, ein funktionsfähiges graphisches System zu starten. Das steht unwiderlegbar fest.
Variante 1) Alles mit den Standardeinstellungen, dann verklemmt sich die Geschichte irgendwo zwischen dem Start des X-Server und dem Erscheinen des Gnome-Desktops und zwar so sehr, daß nur ein Griff zum Resetknopf hilft.
Variante 2) Auswahl "sicherer Grafikmodus" o.s.ä., dann startet der Kram zwar durch, allerdings produziert der X-Server dann einen Grafikmodus, dessen Timing mehr als 5% von jedem VESA-Standardmodus entfernt ist, was mein Monitor mit Abwesenheit eines Bildes quittiert. Freundlicherweise zeigt er aber die Frequenzen an, die er "sieht", so daß ich sehen konnte, wo's klemmt. Und immerhin ist bei dieser Variante das Umschalten auf die Konsole möglich. Toller Erfolg, nach 20 Jahren Linuxentwicklung markiert eine solide 80x25 Zeichen Textkonsole den Gipfel des für Linux Erreichbaren...
Ich vermute, daß sich X bzw. der nv-Treiber (mal wieder) an meiner nun auch nicht gerade exotischen 2-Monitor-Konfiguration verschluckt. Vernünftig funktioniert hat die sowieso immer nur mit dem nvidia-Treiber. Aber frühere Ubuntu-Live-CDs hatten es noch immer geschafft, wenigstens irgendein halbwegs brauchbares Bild auf wenigstens einem der beiden Monitore anzuzeigen. Sehr ärgerlich, dieser Rückschritt.