Windows 7

Nov 03, 2009 82 Replies

Nun, zumindest ist die Live-CD von Ubuntu 9.10 auf meinem Desktop nicht in der Lage, ein funktionsfähiges graphisches System zu starten. Das steht unwiderlegbar fest.

Variante 1) Alles mit den Standardeinstellungen, dann verklemmt sich die Geschichte irgendwo zwischen dem Start des X-Server und dem Erscheinen des Gnome-Desktops und zwar so sehr, daß nur ein Griff zum Resetknopf hilft.

Variante 2) Auswahl "sicherer Grafikmodus" o.s.ä., dann startet der Kram zwar durch, allerdings produziert der X-Server dann einen Grafikmodus, dessen Timing mehr als 5% von jedem VESA-Standardmodus entfernt ist, was mein Monitor mit Abwesenheit eines Bildes quittiert. Freundlicherweise zeigt er aber die Frequenzen an, die er "sieht", so daß ich sehen konnte, wo's klemmt. Und immerhin ist bei dieser Variante das Umschalten auf die Konsole möglich. Toller Erfolg, nach 20 Jahren Linuxentwicklung markiert eine solide 80x25 Zeichen Textkonsole den Gipfel des für Linux Erreichbaren...

Ich vermute, daß sich X bzw. der nv-Treiber (mal wieder) an meiner nun auch nicht gerade exotischen 2-Monitor-Konfiguration verschluckt. Vernünftig funktioniert hat die sowieso immer nur mit dem nvidia-Treiber. Aber frühere Ubuntu-Live-CDs hatten es noch immer geschafft, wenigstens irgendein halbwegs brauchbares Bild auf wenigstens einem der beiden Monitore anzuzeigen. Sehr ärgerlich, dieser Rückschritt.

Helmut Wabnig schrieb:

Jehova!

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Guido

Am 03.11.2009 20:40, schrieb Heiko Nocon:

Ubuntu ist nicht Linux, probiere mal Fedora! Ich habe hier drei Rechner herumstehen und Fedora war die einzige Distribution (Ubuntu und Debian habe ich noch getestet) die bei allen bis in den Desktop kam und meinen Dual-Screen erkannt hat.

Gruß,

Ed

In article , Helmut Wabnig writes: |> |> bei Ubuntu, Suse, und anderen Linuxen funktioniert zunächst einmal |> NICHTS.

Du bist Tester für die Chip, oder?

Rainer

Naja, ich bin halt seit Jahren an Debian/Ubuntu gewöhnt und etwas faul.

Aber ein Versuch kostet ja nichts und es wäre zumindest insofern interessant, daß er indirekt (Versionsvergleiche) helfen könnte, das Problem weiter einzukreisen, denn an einem komplett eingefrorenen Live-System allein kann man leider nicht mehr sehr viel Ursachenforschung treiben.

Habe ich jetzt getan. Fedora macht sich's einfach und macht einfach das gleiche, was Ubuntu früher auch gemacht hat: Keine eigene Kompetenz vorhanden, um NVidia-Karten vernünftig anzusteuern->Nimm besten vom Karten-BIOS angebotenen VESA-Mode.

Sprich: Ich habe 1024x768 im Clone-Modus auf zwei Monitoren. Das ist zwar sicher immer noch besser besser als die Wahl zwischen Freeze oder Schwarzem Bildschirm, aber andererseits auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Heiko Nocon schrieb:

Für ein Live-System wird's ja wohl reichen... und einmal auf Festplatte installiert, unterstützt zumindest Ubuntu völlig problemlos Zweischirm- Konfigurationen.

Hergen

Hergen Lehmann schrieb:

Ich habe eine nvidia-Karte im Rechner, Ubuntu am Laufen und kann meine Grafik-Konfiguration in der Datei /etc/x11/xorg.conf frei einstellen. Jetzt läuft sogar ein Festfrequenzmonitor reibungslos mit Ubuntu. Geht.

Zwei Bildschirme wären kein Problem, nur der Platz auf dem Schreibtisch fehlt, aber das kann Linux nun wirklich nicht richten.

Holger

Natürlich. Ich wäre ja auch völlig zufrieden, wenn Ubuntu 9.10 es wenigstens soweit hinbekommen würde wie Fedora, weil...

...ich dann genau dies tuen könnte. D.h., genaugenommen wollte ich eigentlich nur einen Stick präparieren, um Ubuntu 9.10 dann von dort aus auf'm Netbook zu installieren.

Vielleicht kannst du mir ja sagen, wie die Kommandozeilenversion dieses Progrämmchens zur Präparation eines Installer-USB-Sticks heißt. Auf die Konsole komme ich ja immerhin und mehr als diesen blöden Stick für's Netbook will ich im Moment von Ubuntu 9.10 eigentlich auch garnichts auf'm Desktop.

Dort habe ich nämlich ein hervorragend konfiguriertes und in jeder Hinsicht perfekt funktionierendes Kubuntu 8.04 LTS am laufen. Und bis zum nächsten LTS werde ich das auch ganz sicher nicht anfassen.

Auf'm Netbook sieht die Situation anders aus, da habe ich Ubuntu 8.04 drauf, allerdings mit einen langsam vor sich hin alternden speziell angepaßten Kernel, weil mit dem Ubuntu-Kernel die halbe Hardware des Netbooks nicht funktioniert hat (und auch mit den aktuellen Kernel-Updates von hardy immer noch nicht funktioniert). Für diesen angepaßten Kernel gibt's leider auch seit geraumer Zeit keine Updates mehr und wegen der dadurch offenen Sicherheitslücken will ich jetzt Ubuntu 9.10 auf der Kiste installieren, in der Hoffnung, daß mittlerweile die Hardware des Gerätes, nunmehr mehr als zwei Jahre nach dem Kauf, endlich wenigstens zu großen Teilen unterstützt wird...

Heiko Nocon schrieb:

Habe hier eine NVidia-Karte unter FreeBSD. NVidia gehört zu den Leuten, die die Treiber nur binär selbst zur Verfügung stellen. Dafür solltest du deren Installationspaket dann aber hinterher einfach laden und installieren können. X.org hat zwar mittlerweile wohl auch einen eigenen NVidia-Treiber, der auch so einigermaßen gehen müsste, nur dass er (das ist mein letzter Stand, danach hatte ich mich nicht mehr drum gekümmert) kein 3-D-Rendering unterstützt.

War für mich damals /ein/ Kriterium, mich doch gegen ein 64-bit-System zu entscheiden, denn den (binären) NVidia-Treiber gab's für FreeBSD nur als 32-bit-Version. (Für Linux gab's damals aber schon beide, und der zweite Grund war, dass "make world" im 32-bit-Modus um einiges schneller war als im 64-bit-Modus.)

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Heiko Lechner schrieb:

rd.

In diesem Fall nicht ;-) Hatte Gelegenheit W7 auf verschiedenen Rechnern mit "normalen" Konfigurationen laufen zu sehen bzw damit zu spielen. Machte einen guten Eindruck, also kein Vergleich zu Vista eher wohl schon W2k. Zumindest was die Stabilit=E4t anzubelangen scheint. Letztlich komms immer auf die Anwendungen an mit denen gearbeitet werden mu=DF und da m=F6chte man keine unangenehmen =DCberraschungen erleben.

--=20 mfg hdw

Holger schrieb:

ch

Und =FCber dem Schreibtisch? H=E4ngende Bildschirme? Du wei=DFt doch, =FCber den Wolken ist die Welt grenzenlos - angeblich ;-= )

--=20 mfg hdw

f=FCr

Kann man die Diskussion nicht einfach damit beenden, dass beide Betriebsysteme Ihre Berechtigung haben? Bei Linux handelt es sich genauso wie bei Windows nicht um des Weisheit letzten Schluss. Ich bevorzuge zur Programmierung grunds=E4tzlich Linux, da die Schnittstellen einfacher zu handhaben sind. Unter Windows brauchts zur vern=FCnftigen Verwendung der API schon eines mehrern GB-gro=DFen Entwicklungstools.

Linux an der Treiberunterst=FCtzung zu messen ist ein wenig unfair. Im Gegensatz zu Linux-Gemeinde entwickelt Microsoft sehr wenige Treiber selbst und bekommt diese von den Ger=E4te-Herstellern geliefert.

Wer sich einen Linux-Rechner (ich meine die Hardware) zulegt, wird sich mit Windows auf diesem Rechner schwer tun. Andersrum ist bei reiner Windows-Hardware (GDI-Drucker etc.) auch mit Linux nicht mehr viel auszub=FCgeln.

Am Wed, 04 Nov 2009 07:30:01 +0100 schrieb Horst-D.Winzler:

Abgesehen von mitunter etwas unbequemer Bedienung kenne ich hier keine nennenswerten Probleme mit Vista. Da es aber gegenüber XP kaum Vorteile bietet steigt kaum jemand freiwillig um.

Und welche Vorteile bietet W7 nun, dass man über ein Update überhaupt nachdenken sollte?

Bei neu gekauften Rechnern sieht das anders aus, ist es drauf dann ist es eben drauf. Da erwartet man dann dass es mit älteren Programmen nicht herumzickt. Zickt es?

Aber einzelne Rechner mit XP updaten? Welchen Vorteil soll das bringen?

Lutz

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Stefan Engler :

Mhh, mehr als die alte Windows-API (aus W95 Zeiten) braucht man in der Regel nicht. Da geht sogar noch ein Delphi 4.

M.

Mal ganz dumm gefragt - [System] -> [Einstellungen] -> [Anzeige] hast Du ausprobiert? Zwischen "hat Dual Grafik erkannt" und "alles genau so, wie ich es haben will" lag bei mir dieser Dialog. ;o)

Horst-D.Winzler schrieb:

Ich meinte da eher die Empfehlung für Professional/Ultimate- für die meisten reicht Home Premium aus.

Die Unterschiede kann sich jeder auf der MS- Seite angucken und entscheiden, ob er unbedingt die WinXP VM oder was auch immer benötigt.

Wenn es nur um den XP- Kompatibilitätsmodus geht und man eh noch eine gültige XP- Lizenz hat, dann kann man auch einfach eine andere (kostenlose) VM- Software nehmen und XP darin installieren...

Heiko Nocon schrieb:

Ich nehme für sowas immer "unetbootin". Der Bootstick-Erzeuger selbst ist zwar grafisch, läuft aber unter jedem beliebigen Betriebssystem, incl. Windows. Damit eine "netinstall"-Version der gewünschten Distri auf USB-Stick gespielt, und du hast ein komplett textbasiertes Setup, das sich alle benötigten Dateien übers Netz zielt.

Hergen

[...]

Meine gelesen zu haben, daß dieses Problem bei 9.10 "gehäuft" auftritt. Soll aber nachgebessert werden ...

Eine 80x25 Zeichen Textkonsole ziehe ich *jeder* GUI-Oberfläche vor; ist allerdings Geschmacksache. ;-)

Manche Anwendungen fordern leider ein GUI.

Servus, Dietrich

Und so sprach Lutz Schulze:

Es ist *deutlich* schneller als Vista und einige behaupten auch schneller als XP.

Aber mit dem Umstieg würde ich noch ein Weilchen warten, bis auch die letzten Träumer einen W7-Treiber haben...

Roland

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