Lehr- und Experimentiersystem für die Jugendarbeit ( ähnlich Philips / Schuco )

Jul 08, 2012 3 Replies

hallo,



In der Jugendarbeit im DARC werden h=E4ufig Baus=E4tze bzw. Bauanleitungen zum L=F6ten verwendet. Dabei verwendet man die Reisnageltechnik, Lochrasterplatinen bzw. fertige Leiterplatten. Damit werden die Fertigkeiten beim L=F6ten und Zusammenbauen von Schaltungen geschult.



Im Bereich der Aus- und Fortbildung, insbesondere bei der Vorbereitung zur Amateurfunkpr=FCfung kann man stattdessen Experimentiersysteme sinnvoller einsetzen.



Nach den ersten Erfahrungen bei der Jugendarbeit in der neu gegr=FCndeten Jugendgruppe des DARC OV P37 (Waiblingen) mit L=F6tprojekten wurde von J=FCrgen, DL8MA vorgeschlagen die Idee dieser Experimentierk=E4sten auch f=FCr die Jugendarbeit zu nutzen. Gerade im Bereich der Aus- und Fortbildung kann man die spezifischen Vorteile eines solchen Experimentiersystems sehr gut nutzen.



Das den Philips- bzw. sp=E4teren Schuco-Experimentierk=E4sten zugrundeliegendem Prinzip der Lochplatten mit Klemmfedern erf=FCllt diese Kriterien. Darauf k=F6nnen Schaltungen mit konventionellen Bauteilen frei aufgebaut werden.



Vom Grundprinzip her entspricht dieses System der Reisnagel-L=F6ttechnik nur ohne L=F6tkolben und Reisn=E4geln ;-)



weitere Infos siehe hier:



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Wir haben nun einige Arbeitspl=E4tze mit diesem Lehr- und Experimentiersystem neu gebaut.


Grundplatte - neu (=E4hnlich dem Philips-System):



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Tr=E4gerplatinen f=FCr Experimentier- und Lehrsystem:



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Die ersten positiven Erfahrungen wurden nun in der Jugendarbeit einer Jugendgruppe und beim HAM CAMP 2012 auf der Ham Radio in Friedrichshafen gesammelt.



Gruss J=FCrgen



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Am 08.07.2012, 10:05 Uhr, schrieb J=FCrgen, DL8MA:

Sehr gut nachempfunden, das Prinzip, doch mit dem Nachteil verbunden, da= ss =

es eben nicht | mit konventionellen Bauteilen frei aufgebaut werden kann, sondern etliche Bauteile vorab konfektioniert werden m=FCssen.

So fragt sich der kundige Leser, warum Ihr das klassische Steckbrett =

meidet.

Gru=DF G.O.

s

Auf den klassischen Steckbretter werden Schaltungen schnell kompliziert. Da kann man Schaltpl=E4ne nicht 1:1 nachbauen. Gerade Anf=E4nger habe da unn=F6tig Probleme. Bei der Ausbildung hilft es ungemein eine Schaltung auch so aufzubauen wie sie auf dem Papier als Schaltplan beschrieben ist.

hier ist das gut beschrieben:

Schaltungstopologie - ein wenig Systemtheorie:

  • Vom Schaltbild zum Raster - Prinzip des Rastersystems

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  • Das elementare Knotenraster

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Aus p=E4dgogischen Gr=FCnden verwenden wir deshalb dieses System. Der Nachteil das die Mechanik etwas aufwendiger und das man f=FCr einige Bauteile Tr=E4gerplatinen ben=F6tigt wird durch die =DCbersichtlichkeit der Schaltungen aufgehoben.

Gruss J=FCrgen

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J=FCrgen, DL8MA schrieb:

=46ast. F=FCr bestimmte Bauteile braucht man halt diese Spezialplatinen.

Ich bastele gerade auch mit einem solchen System herum und mu=DF sagen, da=DF ich als Erwachsener mit einem Steckbrett erheblich besser zurechtkomme. Die Anschlu=DFdr=E4hte unter die Federb=FCgel zu fummeln, = finde ich nicht so einfach. Die Anschlu=DFdr=E4hte mu=DF man halt eben doch = k=FCrzen, wenn das Aufbaubild dem Schaltbild entsprechen soll (und man braucht eine entsprechend gro=DFe Grundplatte.

dass

Auf so einem Lochbrett werden Schaltungen auch schnell kompliziert. Das haben komplizierte Schaltungen halt so an sich.=20

Wenn man ein hinreichend gro=DFes Steckbrett nimmt, geht das sehr wohl. Man kann die Dinger ja aneinanderstecken. Gerade Reinhard Niehoff (erina) schreibt dar=FCber auf seiner Seite (die erfreulicherweise in neuer Form nun wieder online ist). Sinnvollerweise nimmt man zum Kombinieren relativ schmale Steckbretter (bzw. welche, bei denen man die Versorgungsschienen abtrennen kann).

es

Man braucht halt entsprechend gro=DFe Grundplatten dazu. Ihr habt damit = ja schon angefangen. Ist da an eine Serienfertigung gedacht? (Eventuell noch gr=F6=DFer?=20

Diese Klemmfedern sind aber m.E. kein Wunder an Ergonomie. Wo kauft Ihr die?=20

"Not found"=20

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w=E4re es gewesen.

| [Rastersysteme] erm=F6glichen prinzipiell einen =FCbersichtlicheren=20 | Schaltungsaufbau.=20

ACK.

| Bauteile k=F6nnen in einer Schaltung leicht ausgetauscht werden.=20

NACK.=20

| Dabei braucht man keine Verbindung zu l=F6sen. Wenn man z.B.=20 | verschiedene Kondensatorwerte ausprobieren m=F6chte, kann das=20 | bei einem "strippenorientierten" System ziemlich nerven;=20 | beim Rastersystem zieht man das Bauteil heraus und steckt=20 | das andere daf=FCr hinein.

Ich bin der Auffassung, da=DF das Bauteiltauschen bei einem = herk=F6mmlichen Steckbrett leichter geht. In jeder dieser Federn stecken ja mindestens 2 Dr=E4hte -- und wenn man ein Bauteil austauschen will, mu=DF mindestens einer dieser Dr=E4hte am Ort bleiben und darf nicht herausrutschen. Beim Steckbrett steckt jeder Draht in seinem eigenen Loch.=20

Das Beispiel mit dem NF-Verst=E4rker klingt auf den ersten Blick bestechend. Beim zweiten Hinsehen zeigt sich, da=DF es so zwingend, wie = es zun=E4chst scheint, nicht ist. Gerade dieses Schaltung bekommt man mit einem stinknormalen Steckbrett sogar ohne Adapterplatine schaltplankonform hin. Dazu mu=DF lediglich der Transistor etwas die = Beine breit machen.

der

Auf Deiner Seite schreibst Du, Du h=E4ttest noch welche (und welche abzugeben). Ich h=E4tte gern ein paar, wenn m=F6glich -> E-Mail?=20

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