Wer benutzt zur Zeit Win 11 Pro mit Realtek Soundcard und deren Line-In-Eingang?

Mar 06, 2025 Last reply: 1 year ago 116 Replies

Ist ja weitestgehend dieselbe Software.

Mmmh. Also gerade große Dokumente mit vielen Bildern sind doch wohl eher die Domäne von

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- wenn man nicht im universitären Umfeld unterwegs ist und mit LaTeX-Derivaten herumtun will.

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ist mit Open Office Writer (damals noch unter Windows 7) entstanden und da ist nichts "auseinandergefallen". Kein Problem mit irgendwelchen Bildunterschriften. OK, das Dokument ist mit 42 Seiten nun auch nicht "groß", zumindest nicht für meine Maßstäbe.

Irgendwo müßte auch noch ein reich bebildeter München-Reiseführer rumfliegen, der hat ~150 Seiten, Inhalts-, Stichwort- und Bildverzeichnis, beidseitiger Formatvorlage mit gespiegelten Seitenzahlen und natürlich die Kapitelüberschriften nochmal in klein daneben.

MS Word hat sich vom LO-Writer Look&Feel zwischenzeitlich recht weit wegbewegt, an dieses komische Ribbon und die anderen Merkwürdigkeiten muß ich mich immer wieder neu gewöhnen.

Aber, mal ehrlich: Welcher User schreibt ernsthaft mehr als ein paar Seiten mit Word? Und benutzt dafür auch konsistent Formatvorlagen? Meistens ist das doch eine WYSIWYG-Orgie mit direkter Formatierung und hinterher wird sich gewundert, warum alles unterm Hintern explodiert und nicht mehr sinnvoll zu pflegen geht.

Volker

Am 10.03.2025 um 12:09 schrieb Bernd Laengerich:

Bei mir war das vor Jahren eine bewußte Entscheidung weg von MS. Aber durchaus unter vielen Schmerzen und einiges läuft bei LO leider immer noch auf eher Hobbyniveau. Was ich so gar nicht nachvollziehen kann: Wenn man sich schon von MS abheben will, warum konzentriert man sich dann nicht darauf die vorhandenen Fehler raus zumachen, sondern bastelt immer wieder an der Optik rum - WAS SOLL DAS?

Volker Bartheld schrieb am Mon, 10 Mar 2025 10:36:14 +0100:

Ich bin in der selben Sparte wie Jürgen tätig und auch ich könnte (und wollte) nicht von Windows weg, zumal hier noch eine gute (=intuitiv bedienbare) Software zum Zeichnen von Schalt- und ähnlichen Plänen (sPlan) und mein heißgeliebter Layouteditor (Sprint Layout) eben nur unter Windows verfügbar sind. Das gilt auch für jeglichen Krempel rund um die hier verwendete Kommunikationstechnik. Hinter mir steht ein Pentium mit Win95c(*), in dem eine ISA-IEEE488- Karte steckt, mit dem ich die Autorun-Programme für meine Funkmessplätze, welche selbstverfreilich mit einer DOS-Anwendung erstellt wurden, in die Geräte schiebe. Außerdem steckt da noch der 8Bit-Soundlaster drin, mit dem man die Voicefiles für einen bestimmten Funkmeldeempfänger erstellen und per DOS-Software ins Gerät programmieren kann.

Und für die ganz alten AEG- und Motorola-Gräten habe ich noch einen Toshiba-Laptop 460CDT, der unter Win98 einen einzigen, händisch installierten 128MB USB-Stick erkennt (der beim Anstecken nicht nur das USB-Laufwerk mountet, sondern auch ein virtuelles Disketten-Laufwerk unter A:) und mit dem ich im DOS-Modus dann die ganze Geriatronik "flashe".

Das sind Raritäten, die ich jeden Abend ins Nachtgebet einschließe und hüte, wie meinen Augapfel.

Im Juni feiert hier die Relaisstelle eines nicht ganz unwichtigen Versorgers ihren 30. Geburtstag. Motorola R100. Sauber, trocken und wohl temperiert, wird sie vermutlich auch den 40 noch erleben. Der aktuelle Plunder mit Sicherheit nicht.

(*) Win95 mit 256MB RAM geht wie Hölle. Ich würde wünschen, der aktuelle Kram wäre genauso schnell und die Software genauso schlank...

MfG

Frank

Warum soll man EXCEL (oder andere MS Sachen) nicht verwenden. Was habt ihr alle für Krankheiten?

w.

Am 10.03.2025 um 12:39 schrieb Volker Bartheld:

Dann hast Du da mehr Erfahrung oder Glück damit, ich hatte eigentlich immer Probleme wenn ich ein Bild nachträglich austauschen will. Aber mal eine andere Frage an Dich als Experten, Antwort bitte direkt an mich: Wie kann man denn ohne Verrenkungen ein anderssprachiges Dokument erstellen? Ich finde nur Spracheinstellungen für den Inhalt, aber nicht für z.B. die Verzeichnisse und Nummernkreise. Diese werden AFAIK per Makro aus der UI-Sprache erstellt, ich möchte aber natürlich nicht bei jedem Dokument welches ich öffne die UI-Sprache umstellen. Das letzte mal habe ich alles selbst übersetzt (Nummernkreise, Formatvorlagen, ...), damit da nicht "Abbildung 1: A view from the hill" steht. OK, das habe ich mir dann als Vorlage gespeichert, aber das muß doch einfacher gehen?

Bernd

Das hat ja keiner behauptet. Nur manche Leute wollen halt einen Ersatz der unter Linux offline (online geht Excel auch unter Linux in der o365-Version) funktioniert, oder ohne monatliche Gebühr oder so.

In der Firma ist es mir weitgehend egal ob ein Excel gekauft wird oder nicht, daheim sind mir die 30 Euro pro Jahr (oder was auch immer das derzeit kostet) einfach zu viel dafür, dass ich mit LibreOffice exakt das gleiche erreiche.

/ralph

Ein Grund für mich ist, man kann vieles davon nicht mehr kaufen sondern muß es mieten. Mein Windows 98 schaltet mir keiner von außen ab und Treiber darin auch nicht. Updates auf "verbesserte" Windows haben mit zahlreiche teure und hochwerige Scanner in Elektroschrott verwandeln wollen.

Dann bleibt nur APPLE übrich .....

w.

Am 10.03.2025 um 14:34 schrieb Helmut Wabnig:

[...]

Danke der Nachfrage, mir gehts hervorragend. Unabhängig davon werde ich in diesem Leben sicher kein MS-Office mehr verwenden.

Hallo,

ich habe 2 solche Scanner und nutze die unter Linux. Von Agfa einen SnapScan 1212U_2 mit USB-Anschluß

LAut Wikipedia:

"Am 20. Mai 2005 stellte die AgfaPhoto GmbH überraschend beim Amtsgericht Köln den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wegen Zahlungsunfähigkeit und bestellte in der Folge den Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch zum Geschäftsführer. Bis dahin war das Unternehmen von externen Beobachtern stets als solide eingeschätzt worden. Laut Presseberichten war dem Film- und Fotopapierhersteller der Boom der Digitalfotografie und der damit verbundene Preisverfall im Filmbereich sowie die unzureichende Liquiditätsausstattung des übertragenen Geschäftsbereichs zum Verhängnis geworden."

Daher konnten die keine Treiber mehr für neuere Windowsversionen programmieren.

Und einen Profiscanner von Linotype Hell, einen Saphir Ultra II mit SCSI-Interface. Der hatte neu 7500 Dm gekostet.

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Bernd Mayer

Hallo,

ich habe 2 solche Scanner und nutze die unter Linux. Von Agfa einen SnapScan 1212U_2 mit USB-Anschluß

Laut Wikipedia:

"Am 20. Mai 2005 stellte die AgfaPhoto GmbH überraschend beim Amtsgericht Köln den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wegen Zahlungsunfähigkeit und bestellte in der Folge den Insolvenzverwalter Hans-Gerd Jauch zum Geschäftsführer. Bis dahin war das Unternehmen von externen Beobachtern stets als solide eingeschätzt worden. Laut Presseberichten war dem Film- und Fotopapierhersteller der Boom der Digitalfotografie und der damit verbundene Preisverfall im Filmbereich sowie die unzureichende Liquiditätsausstattung des übertragenen Geschäftsbereichs zum Verhängnis geworden."

Daher konnten die keine Treiber mehr für neuere Windowsversionen programmieren.

Und einen Profiscanner von Linotype Hell, einen Saphir Ultra II mit SCSI-Interface. Der hatte neu 7500 DM gekostet.

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Bernd Mayer

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Hast Du mal geschaut ob VueScan Deine Altherthümchen unterstützen mag? Immerhin behauptet es, Treiber für 7400 Modelle mitzubringen (c't

6/2025 S. 154ff). Und irgendwann ist Deine Bibliothek auch zuende gescannt.

Mit dem Windows 98 jenseits der Scannerei noch arbeiten zu wollen ist absurd.

Grüße Marc

Tut es vermutlich. Die Scanner bringen Minimaloberflächen für die Benutzung mit, die das wichtige optimal anbieten. Darauf mag ich nicht verzichten.

Ein Stück weiter oben schrieb Frank Scheffski:

Das ist auch meine Erfahrung, mit gigantischen 512 MB. Mein erster Atari hatte 2.5 und die Hälfte davon war Ramdisk. Bei gleichen Programmen ist der nagelneue gigantisch überdimensionierte Windows-10-Rechner nicht spürbar scheller als der Win98SE. Bei Hintergrundprogrammen wirkt natürlich der Mehrkerner. Dafür habe ich ihn zum Testen des Restore einmal von der Festplatte gebootet. War ernüchternd. Normalerweise booten Win10 von SSD und Win98 von Platte etwa gleich schnell.

Bei Dir sieht es mir aber so aus, als würdest Du eine "known good" Windowsversion nutzen und nicht sklavisch irgendwelchen Softwareupdates hinterherhecheln, um Opfer von planned obsolescence zu werden.

Irgendwann ist der Rechner halt abgenutzt, unbrauchbar, kaputt, die Prioritäten ändern sich, usw., dann widersteht man dem Reflex, einfach wieder ein monopolistische Softwareprodukt mit eingebauten Schnüffelfunktionen und Abofalle zu installieren und überlegt sich Alternativen. Mit Migrationsplan, einer Boot- CD/Dualbootumgebung/Virtualisierung und wenn die Marschrichtung klar ist, winkt man Microsoft aus Nimmerwiedersehen. Das klappt in 99% der Fälle.

Bei mir kam übrigens der Stein ins Rollen, als mit einer Version von Windows 10 die Soundkarte auf einem zwar nicht mehr ganz taufrischen, aber durchaus noch sehr brauchbaren ASUS Prime B365M-K plötzlich nicht mehr funktionierte. Der Updatewunsch von Windows 7 war nach Supportende von einer Bekannten geäußert worden. Hätte ich wissen können, da in der Kompatibilitätstabelle abgekündigt.

Ich habe dann Linux Mint Mate installiert, der durchschnittliche User merkt nach etwas GUI-Gymnastik gar nicht, daß da was anderes als Windows drauf läuft.

Linux Mint Xfce ausprobieren. Hilft Dir mit Deiner Geriatronik natürlich nichts, aber zum Geschockt-Sein, was Stand 2025 möglich ist, wenn man NICHT einen Software-SUV baut, reicht es allemal.

Volker

Also bei Dir krankt es am sinnentnehmenden Lesen. Und an verzerrter Realitätswahrnehmung, Marke "1.000 Geisterfahrer!".

Volker

Zuviel der Ehre.

Das kann ich Dir leider aus dem Stegreif nicht sagen, weil das aber nur ein Satz ist, nehme ich mir mal die Frechheit raus, Deinen Wunsch zu ignorieren: Das letzte Mal, als ich sowas mußte (englisches OS, englische Version von LO aber mit deutschem Sprachpaket), hatte ich einfach eine neue Formatvorlage erstellt bzw. die von einer schnell auf VM installierter deutschen LO-Version geklaut.

Das ist sicher nicht optimal, mir fällt aber gerade auch nix anderes ein.

Vielleicht geht das sogar bei einer bilingualen Version von LO, via Tools >

Options > Language Settings > Languages, dann einfach umstellen, Template auswählen, abspeichern und in der anderen Sprache laden. Der Pfad zu den jeweiligen Templates kannst Du über Tools > Options > LibreOffice > Paths nachschauen.

Volker

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Deiner nicht dabei? Ich fand sogar einen für meinen HP ScanJet 6300C und der ist wirklich, wirklich, WIRKLICH alt.

Nur ganz selten - z. B. für meinen Epson V500 Photo braucht man noch irgendeine Treiber-CD oder was von der VueScan-Website. Ist schon ne Weile her, hab ich vergessen.

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Läuft vermutlich problemlos.

Den hier?

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Der Hunni, den ich für die "Perpetual Version" von VueScan ausgegeben habe, war gut angelegt. Nach Umstieg auf Linux hat mir Ed Hamrick einfach eine neue Lizenz ausgestellt. Kostenfrei.

Volker

Hi Axel,

Die 4 Scanner, mit denen ich zu tun bekam, habe ich auch ohne vuescan zum Laufen bekommen. Mitein bisschen Suche via Startpage hab ich immer Anleitungen gefunden, wie das unter Mint / Ubuntu zum Laufen bekam.

Marte

Hi Volker,

Das ist ein Fall für MX-Linux oder gar AntiX. Wobei MX ist wirklich noch gut auf solchen Maschinchen nutzbar. Da sind eher die Progrämmchen wie Firefox, Thunderbird und LO das Problem. Wenn man da auf schlankere Alternativen ausweicht, geht das aber auch.

Marte,

der noch ein Toshiba Convertible aus der Win95 Zeit damit betreibt.

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