Ich möchte mich in nächster Zeit mit Mikrocontroller beschäftigen und habe mich für AVR entschieden. Auf mikrocontroller.net habe ich jetzt zwei verschiedene Sets gefunden. Einmal das myAVR Einsteigerset auf der Seite
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und dann den Klassiker STK500 von Atmel selbst. Was mir besonders wichtig ist, das ich die Hardware ohne viel Aufwand und ohne horrende Preise erweitern kann (ein LCDisplay). Was können mir die Atmel-Cracks empfehlen ?
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Marcel
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C
Carsten Wenzler
schau mal unter
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die haben ein nettes kleines Board, mit dem ich gerne entwickelt habe. Das STK kostet halt sein Geld, kann dann aber auch parallel-programmieren (wenn man sich mal die serielle Programmierung disabled hat).
Greets, Carsten
F
Frank-Christian Kruegel
Das STK500 hat einen Vorteil: es kommt von Atmel und wird aktiv unterstützt, d.h. Du hast immer Unterstützung für neue Bausteine, schon bevor sie auf dem Markt sind. Das ist besonders bei Bausteinen wichtig, die für Bastler weniger interessant sind wie den 90CAN128 und die daher von Fremdtools mitunter einfach nicht unterstützt werden. Für größere Prozessoren gibts Aufsätze (STK501 bis inzwischen 504)
Was auch klar ist: das STK500 ist nicht die günstigste Möglichkeit für den Einstieg. Ich weiß jetzt nicht, welchen Hintergrund Deine Frage hats. Wenn Du damit Dein Geld verdienst, gibt das Geld aus und nimm das STK500 und die Atmel-Tools. Wenn es Hobby ist und Deine Zeit nichts kostet, ist das was anderes.
Was ich noch wärmstens empfehlen kann ist das JTAG-ICE mkii. Über die ISP-Schnittstelle kannst Du nur die internen Speicher des Prozessors (Programm-Flash, Daten-EEPROM, Fuses) programmieren und lesen, aber nicht weiter in den Prozessor hineinschauen, Programmteile in Singlestep laufen lassen, Breakpoints setzen, Register lesen etc. Der Entwicklungszykus sieht dann so aus: Editor->Compiler->runterladen->schauen ob geht->Fehlerursache raten->nächster Versuch. Über JTAG hast Du einfach viel mehr Möglichkeiten.
Nachteil 1: JTAG haben nur die größeren Prozessoren (ab ATMEGA32 aufwärts); neuere Prozessoren mit wenig Pins haben Debugwire, was etwas unbequemer ist, aber auch weitreichendere Debugmöglichkeiten hat. Die gängigen Atmega8/16 oder die alten 90Sirgendwas haben nur die ISP-Schnittstelle.
Nachteil 2: Die JTAG-Probe kostet so 300-400¤. Wer damit wie ich sein Geld verdient, wird das Teil ohne zu zucken ordern, weil es viel Zeit spart und sich damit einfach rechnet. Nur als Hobby ist es wohl doch etwas viel.
Nachtrag: Im Netz kursieren Pläne für den alten JTAG ICE, der nur seriell und nicht USB kann und Debugwire nicht unterstützt. Den kann man auch für wenig Geld nachbauen, weil da nur ein ATMega16 drin ist. Genau dann hätte ein STK500 Vorteile, weil Du damit auch einen ATMEGA32, der JTAG hat und dank DIL40-Gehäuse noch ohne STK501 auskommt, betreiben kannst.
Mit freundlichen Grüßen
Frank-Christian Krügel
J
Joerg Wunsch
"Frank-Christian Kruegel" schrieb:
plus STK520 :-) (AT90PWM2/3)
Ist aber wohl noch nicht offiziell angekündigt.
Außerdem müsste es einen STK50x für die 100pinnigen ATmega1280/2560 geben, da kenne ich die Nummer nicht.
Einen STK500 kann man aber (anders als das JTAG ICE mkII) auch einem begüterten Hobbyisten durchaus nahelegen.
Ab ATmega16 aufwärts. Eigentlich alle ATmegas mit >= 16 KB, mit der Ausnahme des uralten ATmega103.
Weitreichender? In welcher Hinsicht denn?
*Das* würde ich wirklich nicht unterschreiben. Es kommt einigermaßen an JTAG ran (breakpoints sind bspw. nur als Software-BPs realisierbar, also durch Umprogrammieren des Flashs) und braucht nur den /RESET-Pin statt 4 reguläre Pins aus den IO-Ports zu klauen.
Einige sehr neue ATmegas dürften vom JTAG ICE mkI auch nicht unterstützt werden. Ansonsten sind diese Clones (gibt's auch kommerziell) so schlecht nicht. Sie sparen normalerweise die aufwändigen Pegelwandler vom ICE zum Target ein, wenn man sie aber mit der Spannung des Targets betreibt, ist das kein Thema.
Was das allerdings nun mit dem STK500 zu tun hat, bleibt mir unklar. Man kann natürlich so 'nen JTAG-ICE-Clone auch beliebig an eine andere Experimentierplatine drankleben.
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL
http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)
M
Marcel Schmidt
Ich werde dann wohl zum STK500 greifen.
F
Frank-Christian Kruegel
503
Weitreichender als ISP (was keine Kunst ist)
Das Zeugs, was der OP alternativ im Auge hatte, hatte einen ATMega8 drauf, und der hat natürlich weder JTAG noch Debugwire.
Mit freundlichen Grüßen
Frank-Christian Krügel
S
senk
Auch wenn hier alle das teure STK-500 empfehlen kann cih sagen das f=FCr den einstieg das myAvr nicht schlecht ist ich betreibe es mit einem lcd und es kl=E4uft wonderbra ... muss ich einfach so sagen und preislich is da nat=FCrlich auch nen unterschied
Gruss Robin Naundorf
S
Steffen Koepf
Was ist denn da wertvolles drin, das es so teuer macht? Ich kann ja verstehen, wenn Programmiergeraete oder Emulatoren mit Spezialsockeln etc. teuer sind... Aber nachdem ich mal mit einem JTAG-Interface fuer den Parallelport gearbeitet hab, koennte ich mir vorstellen dass in einem USB-IF ein µC drin ist, der die unterste Protokollebene selbst abwickelt + ein paar Pegelwandler. Hat da mal jemand reingeschaut?
Gruss,
Steffen
J
Joerg Wunsch
Steffen Koepf schrieb:
Zwei ATmega128 plus USB-Chip plus Pegelwandler. Das Teil soll ja von Vtarget = 1,8 V ... 6 V gehen.
Ob man es wirklich für EUR 300+ verscherbeln müsste, steht auf einem anderen Blatt. Da ist sicher ein wenig Politik dabei, damit das JTAG ICE teurer bleibt als die ,,einfachen'' Emulatoren (die in Wirklichkeit technisch aufwändiger sind).
Wie gesagt, die JTAG ICE mkI Clones sind eine gute Alternative für den Bastler.
cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL
http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE
Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)
A
Axel Schwenke
Hmm. Für den Einstieg finde ich auch die Platine (und den Kurs!) auf sehr hypsch. Der Autor ist ein bisschen auf BASCOM fixiert, aber man kann Platine + Tools auch problemlos mit AVRStudio oder der ggc-Toolchain verwenden.
Als Programmer verwende ich mit einem kleinen Adapter von 10polig auf 6polig.
XL
M
Martev
Eine verbesserte Variante der Platine von Rowalt gibt es unter:
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Preiswerte LCDs unter
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"Axel Schwenke" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@idefix.xl.local...
A
Andreas Ruetten
Falsch, der ATMEGA16 und 162 haben ebenfals JTAG!
Andreas
R
Robert Rottmerhusen
Steckbrett und ein 40poliger DIL AVR (z.B. AT90S8535 oder ATMega16) mit Quarz, Wiederständen etc. Zum Programmieren ein STK200 kompatibler Adapter und PonyProg.
Grüsse Robert
M
Marcel Schmidt
Davon habe ich auch schon gelesen, aber ich bin bei diesen Broadboards immer vorsichtig. Schon zuviel Stunden wegen schlechten Kontakten hinter mich gebracht. Gerade bei unbekannten Terrain kann das schnell zu Frust und puren Hass Elektronik führen ;).
F
Frank-Christian Kruegel
Hast recht, und der 169'er auch.
Mit freundlichen Grüßen
Frank-Christian Krügel
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