welcher dicke Lötkolben?

Mar 13, 2006 12 Replies

Hallo,



in der FAQ steht:



"Wer NiCd-Akkus ohne Lötfahnen direkt am Boden (laut den Datenblättern der Hersteller ist das nicht erlaubt) oder ähnlich massive Dinge löten will, braucht einen richtig dicken Lötkolben und geeignetes Lötzinn. 150 Watt und eine kurze dicke Lötspitze,.."



Ich brauche einen für genau diesen Zweck, allerdings sehr selten, möchte daher nicht zuviel Geld ausgeben.



Ich habe schon festgestellt, dass mein 30W Ersa genauso gut geht wie meine 150W Aldi Lötpistole weil die wohl keine Masse zum Speichern hat.



Könnt ihr mir einen günstigen massiven Kolben empfehlen?



Gruss Stefan


Hallo,

Stefan Wag schrieb:

Siehe Baumarkt. Aber nur echte Lötkolben, die Lötpistolen taugen dafür nicht sehr viel.

mfg Björn Schrader

Ich benutze einen 80 W Grabeltisch-Kolben mit "netter" Hammerspitze. Für das ab-und-zu-mal-nen-Akku-löten reicht das vollkommen aus.

IIRC hat die Spitze mit ca 7 euros fast soviel wie der gesamte Kolben gekostet.

Silikonkabel könnte er vielleicht noch haben/bekommen, weil die normale Zuleitung etwas steif ist.

gruss

Olaf

Bei eBay gibt's manchmal die großen Prügel von ERSA (die mit Holzgriff) für kleines Geld. Muss man sich aber etwas gedulden und immer regelmäßig reinschauen.

Gruß, Johannes

Hallo Stefan,

weil ich früher mal gewerblich gebastelt habe, habe ich mir einen ERSA DIGITAL 80 A zugelegt. War nicht ganz billig, ist inzwischen aber verschmerzt. Der misst die Temperatur direkt an der Spitze und liefert bei Bedarf sofort und gnadenlos Leistung nach. Einfach geil, dieses Ding. Egal, was Du lötest, es klappt immer!

Gruß Klaus

Ich nehme dafür meinen Weller WTCP. Ich habe damit alle meine Akkjus fürs RC-Car gelötet und konnte keinen Schaden an der Zelle feststellen. Ansonsten einen dicken Kolben aus dem Baumarkt :-).

Gruß, Kurt

Kurt Harders MBTronik - PiN - Präsenz im Netz GITmbH mailto:news@kurt-harders.de http://www.mbtronik.de

Stefan Wag schrieb:

150

hte

Hallo Stefan, vielleicht musst Du danach eher bei Klempner- Bedarf und nicht bei Elektronik-Bedarf suchen. Gruss Harald

Ein guter Elektroniker kennt sich doch mit allem aus :-)

Ich will halt irgendwie die Lücke in meinem Werkzeugsortiment schliessen. Ich denke so um die 100W müsste doch reichen - keine Hammerlötkolen. Hab auch schon über einen Gaslötkolben nachgedacht.

Gruss Stefan

Den Weller WTCP hatte ich mal, fand die Leistung aber nicht ausreichend.

Gruss Stefan

"Stefan Wag" schrieb im Newsbeitrag news:dv5s7p$abs$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

100W Teile gibt es fuer 9.95, man nimmt den imit kurzer dicker Loetspitze. Wird ja nicht im taeglichen Gebrauch sein.
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Als ich mal etwas massivere Bauteile auslöten musste, habe ich bei der Werkzeugausgabe nach einem solchen Lötkolben gefragt. Da der Lagerist (oder wie das heisst) offensicht- lich von Elektronik keine Ahnung hatte, fragte ich nach einem Lötkolben "so 100-200W, für die Dachrinne". In Ermangelung jedweden Humors musste ich mir dann einen längeren Vortrag über Heizleistung von Dachrinnenlötkolben anhören, und dass da 100W eindeutig zu wenig wären usw.

Mittlerweile ist mir klar, dass etwa (Extremfall) Berliner in der Schweiz Verständigungsprobleme haben müssen.

mfg Rolf Bombach

Rolf_B0mbach schrieb:

ern

ten

. 150

=F6chte

Hm, ich bin zwar kein Berliner ("Berliner" weden bei uns zur Fastnacht verspeist. :-) ), hatte aber mit Schweizer Bergbauern doch so meine Probleme. "Deutsch" ist eben noch l=E4ngst nicht "Deutsch", auch nach der Rechtschreib- Reform. :-) Gruss Harald

Rolf_B0mbach schrieb:

Sicher mit der spezifischen berlinerischen Universalhöflichkeit nachgefragt ;-)

gruß hdw

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