Rein theoretisch sollte das funktionieren. Wenn ich mal ein bischen Zeit habe, probiere ich das mal aus.
Kommt auf den Wandler an :-) Sicherlich ist der Unterschied 16/24 bei der Aufnahme erstmal nicht sooo riesig (allerdings gewinnt man durchaus ~10dB Rauschabstand!). In der nachfolgenden Bearbeitung aber eben durchaus hörbar.
Zuendi
"Kaffee? Du sagst Kaffee dazu? Das war hochraffiniertes
Industrie-Koffein in einer kandiszuckergepufferten Lösung."
-- Dietz Proepper in d.a.s.r.
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N
Norbert Hahn
Das funktioniert auch in der Praxis, denn dort hat man immer irgendwelche Geräusche, so dass die theoretischen 96 dB Rauschabstand für die Rohaufnahme ausreichen - es sei denn, man möchte mit viel Reserve zur 0-dB-Grenze hin arbeiten. Bei der Bearbeitung entstehen fast immer "Zwischenergebnisse", die länger als 16 Bit sind, so dass beim Zwischenspeichern mit nur 16 Bit entweder abgeschnitten werden muss (Quantisierungsverzerrungen) oder Dithering verwendet werden, was wie in der analogen Welt das Rauschen vermehrt. Moderne Audio-Bearbeitungsprogramme verwenden als internes Format
32 Bit Gleitkommazahlen.
Zweikanal-Geräte unterhalb EUR 1000.- schaffen 110 dB Rauschabstand, haben also 18 saubere Bits. Wesentlich teurere Geräte bringen auch mehr als 20 Bits (120 dB Rauschabstand) sauber durch.
Norbert
N
Norbert Hahn
...
Vorsicht Milchmädchenrechnung:
1 kW an 8 Ohm sind wegen P = U^2 / R schon rund 90 V, da braucht man keine "100V-Technik" im herkömmlichen Sinn.
Norbert
H
Henry Kiefer
Da müssen entsprechend Filter her. Die Mathematik dahinter ist mitnichten trivial. Deswegen werden das viele Programme einfach nicht machen. Der durchschnittliche Programmierer hat mit DSP-Algorithmen nichts am Hut. Diese ganzen Funktionen können einen problemlos ein ganzes Berufsleben beschäftigen.
- Henry
www.ehydra.dyndns.info
A
Andreas Lobinger
Na ja, das hat dir jemand wohl falsch erklärt...
d.h. 24bit Festkomma?
Namen? Ich kenne aus der Studioperipherie _sehr_ selten Geräte die bei einem D/A oder A/D Wechsel besser als 105dB sind. Digital- durchführung sollte nicht das Problem sein.
Einen fröhlichen Tag wünschend LOBI
H
Henry Kiefer
Darauf wollte ich hinaus. Vermutlich macht das die Software stupide in
16 Bit.
Zumindest Menschen haben einen größeren Dynamikbereich als 16 Bit.
- Henry
www.ehydra.dyndns.info
A
Andreas Lobinger
Aha. Du nimmst also die Schmerzschwelle als Obergrenze und diskutierst alle psychoakustischen Effekte (Mithöhrschwelle, zeitl. Maskierung etc.) weg?
Einen fröhlichen Tag wünschend, LOBI
S
Sebastian Zuendorf
Man möchte digital mit mindestens 10dB Headroom arbeiten, weil prinzipbedingt bei 0dBfs einfach Schluß ist. Man möchte insbesondere bei Mehrspuraufnahmen so rauschfrei wie möglich arbeiten, weil sich Rauschen summiert. Bei 24 und mehr Tracks kann das schon sehr hörbar werden.
Deshalb arbeitet man intern mit 24 oder 32Bit. Dithering verwendet man, um die "letzten Reste" noch hörbar zu halten, wenn z.B. von 24 auf 16 Bit gewandelt wird. Das Verfahren (meist verwendet man TPDF-Dither) fügt tatsächlich Rauschen hinzu (4,77dB), sorgt aber insgesamt für einen der Analogaufnahme überlegenen Rauschabstand im Gegensatz zu einer ungeditherten Wandlung. Resultat ist ein verbleibender Rauschabstand von immerhin 91dB bei 16 Bit, vorausgesetzt, die Aufnahme gibt das überhaupt her. In der Praxis landet man idR irgendwo bei 80...85dB SNR, wenn man sich ein wenig Mühe gibt. Das entspricht etwa dem, was auf guten Mastermaschinen mit Tape möglich ist. Das liegt daran, dass man digitale Aufnahmen im Gegensatz zu analogen nicht "satt" aussteuern kann (die Folge wären digitale Clippings, die absolut nicht schön klingen). Man pegelt also auf -10dBfs, verbleiben in 16 Bit 86dB bei Nennpegel, bzw. bis zu 96dB bei Vollaussteuerung. Analog stehen vielleicht nur 75dB SNR zur Verfügung, das gleicht sich aber auf einer guten Maschine leicht aus, weil man recht problemlos auf +10dB pegeln kann :-)
ACK. Wobei die Wandlung bei der Aufnahme selbst zwar kritisch, aber nicht zerstörerisch ist. Schlimmer ist eben truncation in der Bearbeitung, weshalb man hier mit möglichst hohen Bitraten arbeiten und erst im letzten Schritt (Premaster) wieder auf das Zielformat wandeln sollte (inkl. Dither).
Zuendi
In der Schweiz werfen sie Dir im Supermarkt einen Dreikilopack [Kaffeebohnen]
nach wenn Du "Grüazi" sagst, aber einen arabischen Akzent hast. Wenn Du Dich
dann nicht gleich entschuldigst, fliegen 5kg Schoki und einige Büchsen
Ovomaltine hinterher. (Lutz in d.e.h)
S
Sebastian Zuendorf
Ich gehe mal davon aus, dass die Herrschaften bei Steinberg, Logic, Pro Tools und Co. sich darüber schon Gedanken machen :-)
Zuendi
Vielleicht war diesmal die Amtshandlung ja auch
eine vorläufige Erschiessung.
MQ am 21.3. in drf
H
Henry Kiefer
Andreas Lobinger schrieb:
In dem Falle ja. Du guckst dir ja auch nicht ein rauschendes analoges Fernsehbild nur deswegen an, weil bekanntlich ein perfektes Rauschsignal den maximalen Informationsgehalt hat.
- Henry
www.ehydra.dyndns.info
H
Henry Kiefer
Wenn du das auch bei den professionellen beobachten kannst, verstehe ich es nicht.
- Henry
www.ehydra.dyndns.info
N
Norbert Hahn
Welche? Selbst CoolEdit Light (damal DM 65.- Shareware) hat vor rund 10 Jahren intern auf 32 Bit GK umgestellt. Die Nachfolger CoolEdit Pro und CE 2000 konnten dann auch mehr als 16Bit ex- und importieren. Da CEP mit VST- und directX-Plugins umgehen kann, sind größere Wortlängen als 16 nunmal Pflicht.
Norbert
H
Horst-D.Winzler
=2E
Du meinst, da kann man sich den Ausgangstrafo gleich ganz sparen ;-)
--=20 mfg hdw
H
Horst-D.Winzler
Andreas Lobinger schrieb:
Preisfrage, wie laut m=FC=DFte ein Schallereignis wohl sein, um an zB dyn= =2E Mikrofonen einen Rauschabstand von "nur" 100dB zu erzielen?
--=20 mfg hdw
H
Harald Wilhelms
n
it
n
An einem 3V-Stecker-Netzger=E4t habe ich tats=E4chlich mal ein solches 4-Leiter-Kabel gesehen. Man sah es ihm von aussen nicht an. Gruss Harald
N
Norbert Hahn
Das ist doch kein Problem! Ich habe vor einiger Zeit ein Quartett aufgenommen, wo das Klavier für den Raum zu klein war und außerdem ungünstig positioniert war. Da habe ich ein dynamisches Mikro ins Klavier hinein gehängt und die andere Seite der Strippe ging in den Line-Eingang: In so einer Kiste ist schon arg laut...
Norbert
N
Norbert Hahn
Nein, Gleitkomma ist kein Festkomma.
Nachgemessen habe ich es mangels Gerät nicht, aber beim Ultracurve Pro DEQ2496 werden > 113 dB beim Main Input und Output angegeben.
Norbert
A
Andreas Lobinger
Ich weiss.
Aber deine Audioqualität hängt daran, wieviele gültige Ziffern du hast (Mantisse) und nicht wieviel Dynamik (Exponent) deine Signalverarbeitung abkann...
Bei Behringer glaub ich das 1. sofort, 2. warum hat dann der Aux Output schon mal 6dB weniger? und 3. Zusammen mit THD + Crosstalk + CMMR möchte ich jetzt nicht ausrechnen, was da übrig bleibt...
Einen fröhlichen Tag wünschend, LOBI
J
Jorgen Lund-Nielsen
Die Powershot G3 ist, so als Knipse gesehen, IMHO gar nicht so schlecht.
Jorgen
M
Michael Schwingen
Und dann wird das ganze bei modernen Produktionen vor dem CD-Mastering leicht "optimiert", so daß beim Kunden gefühlte 30dB Dynamik übrigbleiben, teilweise incl. digitalem Clipping [1] :-)
cu Michael
[1] besonders interessant: digitales Clipping bei -6dBFS
Some people have no respect of age unless it is bottled.
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