Verflixte Parallelschaltung

Nov 02, 2006 4 Replies

Hallo,



ich bin gerade dabei eine verflixte Parallelschaltung zu bauen. Meine Idee sieht dabei so aus:



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Der ganze linke Teil wird mit 9V aus der Batterie betrieben. Theoretisch dürfte des 74HCT541 (den ich rumliegen hatte) mit zu viel Spannung betrieben, er tut aber und die Schaltung ist eh nie lange aktiv. Ich habe bereits MaWin angeschrieben (Danke an dieser Stelle), der die Schaltung als groben Unfug ansah. Da stimm ich ihm mal zu, hab nur keine bessere Lösung gefunden ;)



Es geht um folgendes. Zwei LEDs sind mit eigenen Schaltern parallel geschalter. Die Spannung wird aber innerhalb der Batterie so modifiziert, dass die LEDs nur leuchten, wenn *beide* Taster gedrückt sind. Meine Idee sah dabei (wie bei der verflixten Reihenschaltung) einen NE555-Wechselrichter vor (der ganze linke Teil der Schaltung). Der



74HCT541 stabilisiert die Spannung und verpolt die 9V, so dass praktisch ein Rechteck mit 18V Differenz entsteht, es sind also in jeder Halbwelle
9V vorhanden. Ich dachte mir das nun so: Wird der rechte Teil mit dieser Spannung betrieben, ist der Stromkreis nur dann geschlossen, wenn der zur Halbwelle zugehörige Taster gedrückt ist. Über den Transistor in der Leitung wird ein Kondensator geladen. Das gleiche nochmal für die andere Halbwelle. Sind beide Kondensatoren geladen, wird über das Transistor-AND Masse per Widerstand auf die Leitungen zu den LEDs gelegt, die die Spannung unter die Schwellspannung der Zenerdioden ziehen => die LEDs leuchten.

Nachdem das nun aber Mist ist, suche ich hier weitere Lösungsvorschläge. MaWin sagte, dass es mit einem D-FlipFlop ginge, mir fällt da aber keine Schaltung zu ein.



Nochmal kurz: Ich will eine Parallelschaltung, die sich wie eine Reihenschaltung verhält. Der ganze Schaltungskram ausser den Schaltern verschwindet in die Batterie. Das Gegenteil zu

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Für alle Hinweise sehr dankbar, Gian


Gian Perrone schrieb:

Welch Qual für das strukturierte Auge...

Ansatz: parallel zur LED/Vorwiderstandskombination liegt ein Widerstand . Werden beide Schalter betätigt, ist der Gesamtwiderstand gleich dem halben Widerstandswert, wenn die "Prüfspannung" unterhalb der Flussspannung liegt, z.B. bei 1V. Hier wirken wirken nahezu nur die Widerstände. Jetzt gilt es, einen Detektor zu bauen, der auf diesen Wert anspricht, also eine eindeutige Aussage zulässt. Bei unterschreiten dieses Wertes wird die volle Spannung aufgeschaltet. Durch gelegentliche Taktung und Auswertung wird fortlaufend geprüft und ggf. abgschaltet.

- Udo

Morgen,

ich habe jetzt eine neue Lösung gefunden, gleiche URL:

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Die Betriebsspannung ist dauerhaft nur durch den Spannungsteiler runtergeteilt, soweit, dass es für die Z-Dioden nicht reicht, die LEDs durchzuschalten. Ist jetzt auf beiden Strecken Durchgang, werden wieder die Kondensatoren geladen und geben (hoffentlich) die Strecke vom +Pol hinter den Spannungsteiler frei, so dass die Spannung deutlich steigt (ja, wieder über die Betriebspannung des 74HCT541) und die Z-Dioden durchbrechen. Bitte um Kommentare, ich wollt gleich noch zum Conrad ;)

Grüße, Gian

"Gian Perrone" schrieb im Newsbeitrag news:eid05f$909$02$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Vergiss die ganzen Bauteile. Die Loesung der Serienschaltun mit ihrem Wechselstrom fuehrt dich zu einer zu komplizierten Loesung. Denk neu nach, die Idee mit der Belastung ist schon gut.

Die Reiehnschaltung wird nur an knapp 1V gelegt, ich erzeuge die mal aus 9V durch 12 1N4148 Dioden in Reihe.

Bei so geringer Spannung sollte noch keine LED leuchten.

Zu jeder LED mit ihrem Vorwiderstand R1 liegt ein Widerstand R2 parallel, damit bei gedruecktem Schalter dennoch ein Strom fliesst, und der doppelte Strom wenn beide Schalter gedrueckt sind.

Der Strom fliesst ueber R3 nach GND ab, und erzeugt an R3 einen Spannungsabfall, der vom Komparator verglichen wird mit der Spannung zwischen R5 und R4 (wobei R4 an 1V liegt).

Die Spannung muss so eingestellt sein, das der Spannungsabfall an R3 bei nur einem gedrueckten Taster ueber den R2 noch nicht reicht um die Schaltschwelle des Komparators zu ueberschreiten, erst wenn beide Schalter an sind, also R4=R5 z.B. R4=1k R5=1k -> Spannung = 0.5V, R2=2*R3 z.B. R2=200R, R3=100R.

Drueckt man beide Schalter schaltet der Komparator seinen Ausgang auf

9V und speist diese ueber die Diode in die Parallelschaltung, gleichzeitig steigt die Vergleichspsspannung zwischen R4 und R5 auf 4.5V und der Spannungsabfall an R3 auf 6V. Damit liegt der Spannungsabfall an den R2 bei 3V und ueber der Schwellspannung der LEDs, die mit R1 zu einem Leuchten gebracht werden, z.B. R3=56R. R3 darf nicht zu klein werden, sonst geht die anderen LED nicht mehr aus wenn man einen Schalter loslaesst weil immer noch zu viel Strom ueber R3 fliesst. +9V -------+---|>|---+ |--+ | | | +--o o--+ +--+ +---|-\ | | +----R2-----+ | R5 | >--|>|--+--+ +--+ | +-|+/ | / +--R1--|>|--+ | | | | | +--o o--+ +--+ | | +--(---------+ +----R2-----+ | | | | | GND --+----+---R3----+----------------------------+
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Gian Perrone schrieb:

Den ganzen Wechselstrom wieder vergessen, und eine Spannungsquelle mit negativem Innenwiderstand aufbauen.

Gruß Dieter

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