Am 14.08.2026 um 23:27 schrieb Axel Berger:
Danke!
Butzo*aussen
Am 14.08.2026 um 23:27 schrieb Axel Berger:
Danke!
Butzo*aussen
Es ist aber für unsere Linken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter zu schön, von "das zahlt der Arbeitgeber" zu reden. So wie man alle Abgaben am liebsten von den Unternehmern zahlen lässt, denn die müssen ja nicht wiedergewählt werden :-).
Grüße, H.
Ja, das sind in Deutschland zig-Millionen Menschen die an das Kapital der Unternehmen und Unternehmer wollen.
Leo Baumann wrote on 15.08.2026 14:06:
Das stimmt prinzipiell, liegt jedoch auf einer anderen Ebene, als die hier geltende.
Ich selbst hatte mal ein Gewerbe angemeldet, als ich arbeitslos war. Da tauchte ein Verlangen auf, daß ich doch am besten Gebühren abdrücken solle. Beispielsweise an die IHK - ich als Unternehmer immerhin...
Ich hatte bei der F126-Misere so ein Gefühl, als ob man erwarte, Rheinmetall solle bei seinem Angebot etwa so viel Nachlaß in Abzug bringen, wie Damen NL zuvor schuldhaft verbaselt hat. Dabei hat Rheinmetall das Unvermögen von Damen in einem Punkt ausgebügelt - kostenlos, aber nicht explizit.
Am 15.08.26 um 14:06 schrieb Leo Baumann:
Und umgekehrt wollen die Unternehmer an das Kapital der kleinen Menschen. Sei es in Form von deren Arbeitsleistung (zu nicht immer angemessenem Lohn), sei es durch den Verkauf von Waren und Dienstleistungen (zu nicht immer fairem Preis/Leistungsverhältnis), sei es durch großzügige Inanspruchnahme von steuerfinanzierter Infrastruktur (bei gleichzeitiger Steueroptimierung der Geschäftszahlen), sei es durch Ausbeutung natürlicher Ressourcen (die eigentlich Gemeingut sein sollten).
Die politische Polemik ist fehl am Platze.
ChatGPT: ========================================================================================================== Ich gehe direkt auf deinen Punkt ein – **präzise, faktenbasiert, und mit Bezug auf das, was in deinem aktiven Tab steht** (Wikipedia‑Suchseite zu *Arbeitgeberanteil*). Die Seite bestätigt an mehreren Stellen eindeutig, dass es **Arbeitgeberanteile** gibt und dass diese **rechtlich getrennte Zahlungspflichten** darstellen, nicht bloß „Semantik“.
Hallo,
niemals, an mit der Abneigung auf linke grinke sozen willst Du Dich weiterhin zudröhnen.
peter
Am 15.08.26 um 17:30 schrieb Heinz Schmitz:
Man kann sich die "Fakten" auch zurecht lügen (das gilt für beide politischen Lager).
Unsinn. Es gibt immer einen Bedarf an einfachen Jobs, welche keine Ausbildung erfordern. Die Putzkraft, die Bedienung im Restaurant, der Handlager auf der Baustelle, der Straßenkehrer, die Kassiererin, der Lagerarbeiter, uvm.
Falls die KI-Blase das hält, was die Konzerne versprechen, wird der Anteil solcher prekären Jobs in den kommenden Jahren noch stark zunehmen, denn irgendwo müssen die vielen gut ausgebildeten aber nun leider den heiligen Kapitalfluss störenden Bürofachkräfte schließlich hin.
Es gibt leider wenig Bereitschaft der "Unternehmer", o.g. Jobs gut zu bezahlen oder auch nur die Menschen in solchen Jobs wert zu schätzen. Wenn es in Folge oft Probleme mit der "Einsatzbereitschaft" gibt, verwundert das nicht wirklich. Würdest du für Mindestlohn und stetig wiederholtes "kenne deinen Platz" und "sei froh, das du überhaupt einen Job hast" wirklich vollen Einsatz zeigen?
Aber ja, natürlich gibt es auch eine Gruppe, die sich auf dem Sozialstaat ausruht und gar nicht arbeiten will. Witzigerweise sind das oft genau die, die am lautesten krähen, wenn der Nachbar auch etwas aus dem Topf abbekommt.
Nun, den Gegenentwurf kannst du ja in den USA haben.
Etwas weniger (auch nicht sooo viel weniger, vergoldete Ballsäle, Transfer öffentlicher Gelder an Milliardäre und alle paar Jahre ein Krieg müssen schließlich sein) Steuerlast. Dafür darfst du aber auch elendig verrecken, wenn du wegen Krankheit nicht mehr arbeitsfähig bist, wenn dein Geschäftsmodell nicht aufgeht, oder wenn du einfach nur der erheblich höheren Kriminalität in einem brutalen Ellenbogen-System zum Opfer fällst.
In deiner Darstellung von "Linken, Grinken, Sozen und GewerkschafterLinken, Grinken, Sozen und Gewerkschafter" als Quell allen Übels, welche nur den "Unternehmern" als einzig berechtigten Besitzern von Kapital jenes wegnehmen wollen.
Am Fr.,14.8.26 um 22:58 schrieb Helmut Schellong:
Leider nein. Die Pflegeversicherung muss der Rentner alleine zahlen. § 59 Abs. 1 S. 1 SGB XI
Hallo Heinz,
Du schriebst am Sat, 15 Aug 2026 17:30:24 +0200:
Echt nicht? Kein Bedarf für Müllabfuhr, -sortierung, Straßeninstandhaltung, Grünanlagenpflege o.ä.? Machte sich das alles selber, oder würden das dann die "gut ausgebildet[en] und einsatzbereit[en] Arbeitnehmer" gere als Teil ihrer Beschäftigung machen, oder gar die Unternehmer, weil ja die Arbeitnehmer deren Unternehmen in Gang hielten?
In USA gibt es den Ausdruck 'minimum wage => minimum effort'.
Gerrit
Oder anders ausgedrückt: "If all you want to pay is bananas, all you're gonna get is monkeys."
Man liest sich, Alex.
Helmut Schellong snipped-for-privacy@schellong.biz schrieb:
Klar! Man nennt das "die große deutsche Soziallegende".
Nö :-)
Rentner bekommen einen "Arbeitgeberzuschuß" zur Krankenversicherung, die Pflegeversicherung zahlen sie aber in voller Höhe ("doppelte Beiträge") selbst.
Grob gesagt. Feiner gesagt ist das deutsche Sozialrecht noch viel komplizierter, als Du Dir das vorstellen kannst.
Wie oben schon erwähnt: Rentner zahlen die Pflegeversicherung in voller Höhe selbst.
Das hat allerdings mit Elektronik nichts zu tun.
Ich finde das sehr sozial von Dir gedacht und würde selbstverständ- lich auch jedem Mitbürger soviel Einkommen wünschen wie er sich selbst. Allerdings würdest Du dann nicht mehr Deine Leberwurst für 1,85 € bekommen, und es würden ganz viel mehr Menschen als heute schon gegen zu hohe Preise sturmlaufen.
Aus unserer Gesellschaftsordnung ergibt sich quasi automatisch eine Staffelung der Einkommen, die man nicht grundlegend ändern kann, ohne gravierende Änderungen in der Gesellschaft zu riskieren. Die Versuche, die in der Richtung schon gemacht wurden, haben nicht zu den erwarteten Ergebnissen geführt, aber es gibt leider Menschen, die trotzdem immer wieder solche Versuche machen wollen, leider ohne sich und uns darüber zu informieren, wohin solche Versuche führen sollen oder können. Das erinnert dann an Experimentatoren, die zwanghaft behaupten, einen 1 Ohm 0,25 W Widerstand sicher an 240 Volt betreiben zu können.
Immerhin kann man bei uns sehen, wohin man geht, und das früh genug, um sich einen passenden Weg auszusuchen, wenn man denn will.
Grüße, H.
Wolfgang Martens wrote on 15.08.2026 23:14:
Ja, so ist das. Als Arbeitnehmer zahlte ich meinen hälftigen Anteil PV und der Arbeitgeber seinen Arbeitgeberanteil - wie üblich. Der Arbeitnehmer zahlt nur den Kinderlosenzuschlag allein, wie ich hier bereits schrieb.
Als _Rentner_ jedoch muß ich die PV vollständig selbst tragen. Auf dem Deckblatt der Bescheide lautet es auch: . Anteil ... . Anteil ... . Beitrag ... Das viel mir bisher nicht auf - man kann Solches eh nicht ändern.
Martin Gerdes wrote on 16.08.2026 10:08:
Es gibt keine "große deutsche Soziallegende". Allerdings gibt es Arbeitnehmeranteile und Arbeitgeberanteile - schon immer, eindeutig.
Das stimmt. Bei _Rentnern_ gibt es keine PV-Anteile, sondern nur den Voll-Beitrag des Rentners.
Oben hast Du meine Antwort komplett verneint, also die Krankenversicherung fälschlicherweise mit-verneint.
Ja, aber ich denke nicht, daß ich die Abschweifung begonnen habe. Du hast ja auch, wie andere, dies sehend hier geantwortet.
Ich kenn das als 'Pay peanuts, get monkeys'.
Gerrit
[...]
Oft, wenn ein Thread OFFtopic wird, geht er massiv OFFtopic - ins Soziale z.B. Vielleicht kann ich ihn temporär ONtopic machen.
Ich las, daß sich der Staat in diese Varta-Insolvenz einschalten will. Was immer das genau bedeuten soll. (Ich schrieb, daß sich Investoren den profitablen Sektor der Haushalts-Batterien an Land ziehen wollen.)
Ich meine, Varta hatte und hat die Produktion von Zellen für Hörgeräte in DE.
Ich mußte mir einen neuen Hand-Funksender kaufen, weil unsere elektronische Garagentor-Steuerung zur Tiefgarage mit 40 MHz mehrfach defekt ist und durch eine mit 434 MHz (GfA TS971) ersetzt wurde.
Dazu habe ich einen Sender ebenso von GfA ausgesucht. Fast alle Sender im Angebot haben eine Batterie 12 V (ca. kurze AA). Da diese in Supermärkten nicht angeboten werden, suchte ich einen Sender mit 9V-Block und fand solche im Angebot der 'Industrie-Sender', was immer das bedeuten mag. Ich kaufte 'SKX1'; Hersteller 'Tedsen' (GfA steht aber auf dem Gerät).
Das Einlernen des Handsenders klappte sofort (1. Das Geben des Kommandos (Tor AUF) funktioniert von der Funkwirkung her wesentlich besser als mit den vorherigen Geräten - so 3..5-mal besser und schneller.
1) Es wäre blamabel gewesen, hätte ich das nicht geschafft.Am 16.08.26 um 15:07 schrieb Heinz Schmitz:
Hallo,
angenommen, Du wachst morgen auf und Deine bestens gehassten Probleme wären eifach weg ... ... woran könntest Du das erkennen?
peter
Hallo Axel,
Du schriebst am Sun, 16 Aug 2026 10:47:30 +0200:
Ja, deswegen nur kurz dazu:
Das erfordert erstmal, daß "man" lernen kann, was zu tun ist, und sich nicht zu fein ist, die Finger dreckig zu machen. Letzteres können sich viele aus den "höheren Schichten" halt überhaupt nicht zumuten wollen, sie können nur Ansprüche stellen, daß das alles besser gemacht werden müßte.
Quatsch.
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