Ich möchte mit einem Ultraschall Sender und Empfänger eine Entfernung von ca. 2 cm in einer Flüssigkeit messen. Dazu muss ich an Piezoscheiben, 8mm Durchmesser, die mit einer versilberten Oberfläche versehen sind flexieble Drähte anlöten. Hat jemand erfahrung mit solchen Dingen, welches Lot welcher Draht wie wasserdicht bekommen ( Epoxi?) freundliche Grüße Juergen
ultraschall
Mar 05, 2004
3 Replies
Jürgen Springer schrieb:
Die reine Löterei geht da mit ganz normalem Lot. Habe ich jedenfalls früher immer so gemacht bei diesen Dingern. Inwiefern die Lötung und andere Aspekte deine Messung beeinflussen und ggfs. optimiert werden können, weiß ich nicht. Vielleicht einfach mal 2-3 Positionen ausprobieren und schauen, was passiert.
Bist Du sicher, daß diese Piezoscheiben das richtige dafür sind?
- Carsten
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Ich hab mich mal länger mit Ultraschall im Wasser beschätigt, ist aber schon ca. 10 Jahre her. Wir haben damals spezielle Piezokristalle von Valvo (Philips Components?) genommen. Die Dinger hatten eine Resonanzfrequenz von
4 MHz. Wir haben die Piezos in eine Art Topf gelegt und von hinten mit einem Stempel kontaktiert. Das Ganze wurde verschraubt. Wir haben damit die Geschwinddigkeit (Ultraschall-Doppler) von Luftblasen in Flüssigkeiten gemessen. Deshalb mußten die Dinger wasserdicht und teilweise säurefest sein. Wir haben deshalb Edelstahl verwendet. Wichtig ist, dass die Wanddicke der halben Wellenlänge entspricht (Schallgeschwindigkeit im Stahl ca. 5500 m/s). Die Wellenlänge in Wasser beträgt bei 4 MHz ca. 0,375mm wenn ich mich richtig erinnere (c=1500m/s, bitte nachrechnen).Gruß
Stefan
Um in der Entfernung von 2cm etwas messen zu können, müssen die Piezoscheiben relativ hohe Frequenz haben und gut gedämpft sein. Da bei dieser Entfernung ein Signal im Wasser nach etwa 27us zu erwarten ist, muß die Schwingung der Scheibe und der Sendeelektronik kürzer sein. Das wird mit einer ganz ungedämfter Scheibe u.U. schwierig sein. Man müßte Scheiben mit 5-10MHz Eigenfrequenz verwenden, die sind aber schwer zu handhaben. Es ist aber komfortabel mit einem Ultraschallwandler zu bewältigen.
Wieslaw Bicz
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