Am 15.02.2022 um 10:33 schrieb Carla Schneider:
Von Hand die Impedanz herleiten ...
Am 15.02.2022 um 10:33 schrieb Carla Schneider:
Von Hand die Impedanz herleiten ...
Das geht nur fuer Spezialfalle naeherungsweise, hier wahrscheinlich die "kurze Antenne", also ein dipol deutlich kuerzer als die halbe Wellenlaenge.
Ich dachte daran das Feld zu simulieren und daraus die Impedanz zu berechnen, das geht mit beliebiger Laenge...
Vielleicht solltest du dir den Kurs "Coputational Electrodynamics" anschauen, in der zweiten Zeile:
Am 15.02.2022 um 17:31 schrieb Carla Schneider:
Nein, ich wollte die Impedanz wie beim Dipol herleiten.
Hallo,
Dipols nahe am Ende der Antenne, soll nach Informationen des gefragten
Stutzman/Thiele (3. Auflage, Kap. 7.5.2, S. 242/243, Formel 7.50) weist darauf hin.
Ja es wird erwaehnt dass man die Formel die hier teil einer Berechnung eines sleeve-dipoles ist auch bei der Loesung der Uebungsaufgabe fuer einen asymmetrisch gespeisten Vollwellendipols verwenden kann, bei dem eine Seite 1/4 und die andere 3/4 der Wellenlaenge lang ist.
Nicht gerade ueberzeugend, zumal ja nicht dabei steht wie man die Formel dabei genau verwendet, und das ganze doch was anderes als ein halbwellen-dipol ist.
gespeiste Vollwellenantennen.
Am 17.02.2022 um 08:54 schrieb Carla Schneider:
Dann ist das Programm von Dr. Walter Doberenz, DL1JWD, OCF-Dipol-Calculator leider falsch ...
Ich weiss zwar nicht was sein Programm sagt, aber aus der Aussage in den Buch wuerde ich dahingehend keine Schluesse ziehen.
Wozu Funkamateure die OCF Dipole brauchen kann man hier sehen:
Sie wollen eine lange Antenne (40m) fuer viele verschiedene Amateuerfunkbaender benutzen. Die Antenne hat die halbe Wellenlaenge fuers 80m Band, da waere die Speisung im Zentrum optimal. Aber schon fuers 40m Band ist das nicht brauchbar, weil da die Impedanz sehr hoch wird, in der Mitte eines Vollwellendipols. Der offcenter Feed wird jetzt so gelegt dass man fuer viele Amateurfunkbaender noch eine ausreichend niedrige Impedanz bekommt... Allerdings ist die Antennenlaenge immer ein ganzzahliges Vielfaches der Wellenlaenge, ausser eben im 80m Band wo sie die halbe Wellenlaenge hat.
Am 18.02.2022 um 01:12 schrieb Carla Schneider:
Mir geht es um die Theorie der Impedanz von geometrisch asymmetrischen Dipolen.
Ich habe die Ergebnisse nach dem Programm von Dr. W. Doberenz, DL1JWD als Vergleichserte genommen. Leider kann ich seine Ergebnisse nicht nachvollziehen.
hat. Er verweist in seiner Programminfo zwar auf die Addition der Impedanz der beiden ungleichen Monopole, aber in Wirklichkeit hat er was anderes ausgerechnet, denn sein Programm liefert nicht diese Ergebnisse.
Ganzwellenantennen zu gelten, denn bei der Halbwellenantenne kommt bei
Aber egal, ich bin gerade per Email in einem Gedankenaustausch mit einem echten Wissenschaftler der eine Professur an einer Hochschule hat.
Carla,
abweichend vom Thema des geometr. asym. gesp. Dipols, was schreibt der
Buch?
Schei* egal!
Fa. bestellen lassen. :)
zwar ein paar Hundert Euro, aber unsere Family-Company ist reich :)
Das Buch ist als pdf nur ein paar Minuten entfernt in der z-library.
Der Absolutbetrag der Impedanz muesste gegen unendlich gehen, weil der Strom auf dem Dipol dort gegen Null geht. Das muesste auch beim kurzen Monopol so sein, der Realteil geht gegen Null, der kapazitive Imaginaerteil gegen unendlich. Der Fast-Halbwellenmonopol der der anderen Seite entspricht sollte gegen eine hohe rein reelle Impedanz gehen. Die Summe aus beidem geht trotzdem gegen Kapazitiv unendlich.
Die Methode in dem Link oben scheint zu sein, die Sinusfoermige Stromverteilung auf dem Dipol zu nehmen und aus dem Strom die Impedanz an der jeweiligen Stelle zu berechnen. Das funktioniert natuerlich nur wenn die Wellenlaenge so zum Dipol passt dass an den Enden ein Nulldurchgang ist. Wenn die Wellenlaenge anders ist, also der Dipol nicht in Resonanz, dann ist der Strom an den Enden natuerlich auch Null, aber dazwischen ist es nicht so einfach.
Allerdings sollte beim Nulldurchgang in der Mitte des Ganzwellendipols trotz Strom=0 die Impedanz in der Realitaet nicht unendlich werden, sondern nur recht hoch, aber dafuer rein reell, das Bild passt also nicht ganz zur Wirklichkeit, aber fuer die Praxis reichts wohl, weil die ja nur Punkte finden wollen wo die Impedanz annehmbar niedrig ist, sodass man mit einer Leitung ohne Impendanztransformator etwas einspeisen kann, also wo noch ausreichend Strom fliesst. Und dass ein Teil der Leistung auf der Leitung reflektiert wird, das akzeptieren sie, das sind ja Amateurfunker.
Was an den Punkten mit hoher Impedanz genau los ist, interessiert nicht, die kommen sowieso nicht in Frage.
Am 18.02.2022 um 01:24 schrieb Leo Baumann:
Wir sind uns einig - so richtig zufriedenstellend ist das nicht mit der Impedanz des asymmetrisch gespeisten Dipols in Stutzman/Thiele, Balanis,
4nec2, OFC-Dipol und dem Feldsimulator FEKO.:)
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