Hallo, ich such die Daten für die Siemens ICs S-317 und S-316. Der S-317 besitzt 18 Pins. Der S-316 16 Pins. Ich vermute, es handelt sich um lineare ICs. Sie könnten aus den 1970ern stammen?
Suche Daten für S-317 + S-316
Am 13.3.2013 07:20, schrieb Horst-D.Winzler:
Im Siemens Datenbuch Digitale Schaltungen von 79/80 sind sie nicht. Dort gibt es in den Kapiteln Schaltungen für spezielle Funktionen und Nachrichtentechnische Schaltungen einige mit S, wie z.B. S 359 (MFV- Tastwahloszillator). In MOS-Schaltungen von 76/77 gibt es einige für den Entertainment- bereich und für Industrieanwendungen, aber auch nicht die gesuchten. Und im Datenbuch "Siemens Integrierte Halbleiterschaltungen" von
71/72, in dem auf 300 Seiten von Digital bis OP-Amp offenbar alles steht, was Siemens zu der Zeit produziert hat, gibt es gar keine S nnn. Auch in der Preis- und Lagerliste von 86 finden sich nicht die Gesuchten. Aber die S nnn scheinen alles recht spezielle Schaltungen zu sein (S 576 Elektronische Helligkeitsregler, S 187 Digitaler Frequenzaufbereitungsbaustein, S 353 Programmierbare Diodenmatrix für professionelle Funkgeräte)hth
Mathias.
Am 13.03.2013 08:03, schrieb Mathias Weierganz:
Die beiden ICs sitzen auf einer TF-Kanalumsetzerkarte. Die Karte ist für zwei Fernsprechkanäle ausgebaut. Also hin- und Rückweg getrennt. Somit ist jeder Typ zweimal vertreten. Leider zweiseitige Platine sehr eng bestückt. Viel Dickschichttechnik.;-(
Am 13.03.2013 08:03, schrieb Mathias Weierganz:
Die beiden ICs sitzen auf einer TF-Kanalumsetzerkarte. Die Karte ist für vier Fernsprechkanäle ausgebaut. Hin- und Rückweg getrennt. Somit ist jeder Typ zweimal vertreten. Leider zweiseitige Platine sehr eng bestückt. Viel Dickschichttechnik.;-(
Hallo,
aus welchem System ist denn die Karte? Es gab das V300, das V960 und das V2700 TF-System. Es gab auch ein V1260 System, das aber in Röhrentechnik gebaut wurde.
Diese ICs sind kundenspezifische ICs. Sie wurden von Siemens für Siemens, DeTeWe, Telefunken u.a. entwickelt. Also für alle Unternehmen, die an die damalige Bundes Post Nachrichtentechnik geliefert haben. Meist hat Siemens das entwickelt und die anderen Firmen haben das nachgebaut, da die DBP die Richtung vorgegen hat. Auftraggeber für diese Entwicklungen war i.R. das FTZ in Darmstadt.
Ein paar mehr Hinweise zum Typ der Baugruppen, evtl. deren Nummern wäre vielleicht hilfreich.
Gruß Manfred
Am 14.03.2013 23:02, schrieb Manfred Kuhn:
Mein VZ12 hatte Transistoren und der TFU60/120 Umsetzer ebenso. SGDFi nicht vergessen!
Butzo
Der Baugruppenträger trägt die Bezeichnung: KUE 152 301 1 100 Die Karten selbst die Bezeichnung: S42024-C604-A1 NR BM / 686541
Der Baugruppenträger besitzt 12 Übertragerkarten plus eine Pilottonauswertung. Jede Karte trägt vier mech. Filter (128,3-131,4 kHz) sowie zwei Schwinger (131,840 kHz).
Es wird die letzte, noch analog ausgeführte TF-Technik gewesen sein bevor alles digitalisiert wurde?
Mv 902, FTZ And. 152
Gerne ;-)
Hallo,
ich werde mal meine alten Unterlagen aus der Zeit meines NAchrichtenstudiums bei der DBP raussuchen. Vielleicht ist da noch was zu finden. Das kann aber etwas dauern. Falls ich den Eintrag in der news-Liste nicht mehr finden sollte, dann kommt die Antwort per Mail.
Gruß
Manfred
Am 16.03.2013 21:46, schrieb Manfred Kuhn:
Gabs da auch ein SGDFi? Hätte angeblich 500 Kilomark gekostet?
Butzo
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