Shahed-136

Oct 20, 2022 Last reply: 3 years ago 114 Replies

stefan schrieb:

Es gibt ja unzählige Kompass-apps. Vielleicht auch vernünftige, wüsste ich jetzt nicht. Meine hat jedenfalls den Sensor detektiert und kann jedenfalls so irgendwie die Nordrichtung erraten. So ganz stabil ist das Ganze nicht, manchmal hängt was. Jedenfalls scheint die App interne Sensoren mit zu verwenden; dreht man das Phone, folgt die Anzeige sofort. Und nicht träge, wie auf Magnetfelder.

Google Maps benutzt keinen Kompass sondern macht seine Richtung eher nach Zufall. Der in meinem Mobile eingebaute Kompass ist typisch gut für

+/-10°. Aber nur, wenn kein Fremdfeld da ist. Versuch mal deinen Kompass in der Bahn zu benutzen. Ich hab so einiges für U-Boote entwickelt. Da achtet man sehr auf Magnetfelder, nicht nur wegen des Kompasses, aber auch. In der Fliegerei gibt es auch extra in der DO-160 eine Section über erzeugte Magnetfelder. Da wegen des Kompasses. Etwas hohe Ströme können da schon das Aus bedeuten. Bei Billig-Drohnen kann die Eigenstörung auch heftig sein.

Dürfte ähnlich "präzise" sein wie die Art Kompass, die sich im Griff diverser martialisch aussehender "Überlebensmesser" findet.

Da wird mit Hilfe der 3D-Beschleunigungssensoren getrickst.

Man liest sich, Alex.

Deutlich weniger - die Hälfte des Gewichts (450kg von 975kg) ist der Gefechtskopf. Der hat aber üblicherweise einen recht robusten Körper aus Stahl, damit der nicht von allfälligen Hindernissen (Dächer, Wände, usw) beim Aufprall zerlegt wird. Die reine Sprengstofffüllung dürfte maximal ein Drittel der Gefechtskopfmasse sein, eher weniger.

Ah, findet sich sogar: - 450 kg Gefechtskopf mit - 108 kg AFX-757 nichtsensitivem Sprengstoff (interessante Mischung, Hexogen (25%), HTPB (Polybutadien als Bindemittel), Aluminium und Ammoniumperchlorat - benötigt für optimale Energieentfaltung aber grosse Mengen und starke Verdämmung aufgrund des Reaktionsverlaufs) - Zünder bringt eine 150g PBXN-9 (92% HMX, Rest Polymerbindemittel) Boosterladung mit (siehe oben warum)

Quellen: -

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-
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Jup, INS und natürlich GPS.

Allerdings.

Man liest sich, Alex.

Israel wohl ein paar Raketen zur iranischen Dronenfabrik in Syrien "geliefert". ;-)

Man liest sich, Alex.

Und das iranische Aussenministerium ist wohl deswegen gerade recht sauer aufs Militär.

Wo? Kuba ist ja bekannt (mit dem entsprechenden Stress), aber das zählt jak aum als "US-Nordamerikanisches Festland".

Eben. Europa, überrüstet ... guter Witz.

Man liest sich, Alex.

stefan schrieb:

Richtig. Und auch das nur, wenn der Strahl am Zielort grösser ist als das Ziel. Bei Laser-Entfernungsmessern daher eben nicht. Gilt auch für Radar-Höhenmesser, aus "naheliegenden" Gründen.

Nunja, bei einem der neueren "Laser-Abschüsse" einer anfliegenden Rakete der Amis triggerte ein Sensor in der Rakete, welcher eine Selbstzerlegungsladung zündete. Wahrscheinlich wurde da sogar ein Code übermittelt ;-]

Hi Rolf,

Gibt es dafür verlässliche Quellen?

Marte

Marte Schwarz schrieb:

Ich hatte das aus der Tagespresse. Daraus war ersichtlich, dass das Teil dieser Demonstration war. Video sollte auffindbar sein. Bei andern Demos wurde doch längere Zeit "geheizt".

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Natürlich. Die erfolgreichen Eskalationsstufen: Ignorieren ->

Dementieren -> Delegieren -> Argumentieren -> Reduzieren -> Regulieren haben sich weithin durchgesetzt, im Handwerk, Einzel- und Versandhandel, Politik, Militär, Justiz, Sport, Ehe.

Zugegeben, meine o. g. Aussage war provokant. Daß ich das nicht 100% bierernst meine, sollte eigentlich schon aus der Formulierung "werde ich dabei den Gedanken nicht los" klar werden.

Es gibt in der NATO wie auch dem (ehemaligen) Warschauer Pakt überreichlich Stecken, an denen Dreck hängt und wer die wechselseitigen Beschuldigungen aus der Führungsriege von Ukraine und Rußland aufmerksam verfolgt, bemerkt da wie dort eine sehr virtuose Fiedelei auf der Subversionsvioline.

Reicht eigentlich bereits, wenn Wolodymyr Selenskyj in annähernd jedem Video olivgrüne Militärkleidung trägt. Der weiß als Schauspieler schon, wie man sein Publikum beeinflußt.

Absolut.

Nicht gleich Schaum vor dem Mund kriegen, wenn ich mal in homöopathischen Dosen Pro-Russisch stochere. Ein paar verstaubte Waffen wird der europäische Westen schon noch rumstehen haben.

Volker

[1]
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Bis Februar 2022 stand die Ukraine auf einem der ersten Plätze für Korruption, Presseunfreiheit und ein paar anderen Dingen, meist direkt hinter Rußland. Es gibt auch Rechnungshofberichte, was mit den in vielen Jahren vorher schon überwiesenen großen Summen aus der EU passiert ist. Angekommen am beabsichtigten Ziel ist nichts. Überfall bleibt Überfall aber ein Verbrechensopfer wird nicht allein dadurch zum Engel mit blütenweißer Weste. In NATO und EU will man sowas vor sehr großen Änderungen jedenfalls nicht haben.

"Meist".

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In diversen Indices ist Russland etliche Plätze hinter der Ukraine ohne erkennbaren Trend zum Besseren, im Gegenteil. Seit 2004 wird das Problem in der Ukraine konkret angegangen und seit 2015 werden robuste Strukturen zur Bekämpfung aufgebaut. Deswegen brüllen

die Putin-Sprachrohre immer von der "gescheiterten" und "korrupten"

Ukraine, möglicherweise auch aus Angst, das könnte auf Russland übergreifen. In der Ukraine übt das Volk einen grossen Druck aus Richtung Korruptionsbekämpfung, in Russland hält Putin das Volk stumm.

Da ist ja die Ukraine ein Einzelfall, oder? Wäre in Ungarn, Italien, Griechenland usw. nie passiert.

In punkto Korruption, Geldwäscherei, Steuerbetrug inkl. Hinterziehung et cetera liefern sich etliche westeuropäische Länder ja ein gnadenloses Kopf-an-Kopf-Rennen.

DE: Geldwäsche wird halt nicht erwähnt, Cum-Ex kleingeredet, bis niemand mehr was davon hören will, Schwarzarbeit de-facto akzeptiert, Wirecard - kann man halt nix machen und nix beweisen etc. Ging es Schröder eigentlich um das Gas oder die Kohle?

IT: Niemand gibt die Steuererklärung korrekt ab. Die Steuern sind auch einfach zu hoch. Das liegt an den geringen Steuereinnahmen, da niemand... Süditalien und Sizilien: Interessante Anhäufung von EU-Schummel-Nutzlos- Gebäuden, Autobahnbrücken ohne Anschluss etc.

CH: Korruption (Achtung, es geht um den KorruptionsWAHRNEHMUNGSindex) wird einfach institutionalisiert. Importmonopole sind Teil des Systems, diese speisen dann die Parteienfinanzierungen, welche nicht offengelegt werden. Meister der Steuervermeidung via Kanalinseln werden Minister ("Bundesrat"); und ab jetzt ist der Präsident von Swissoil Minister für Umwelt und Energie. Laienparlament, so gut wie alle Mitglieder sind Inhaber von einem oder mehreren Verwaltungsratsmandaten, d.h. der Nationalrat ist eine Ansammlung von Lobbyisten. Gelegentlich trifft man einen idealistischen Spinner, der, wohl aus Mangel an Fantasie, die Parteilinie vertritt. Aber Korruption, bei uns doch nicht.

LUX: Klar, die sind wegen ihrer fleissigen Arbeit so reich...

Die Korruption in der Ukraine relativiert in keinster Weise die völkerrechtliche Bewertung des russischen Vernichtungskriegs gegen die Ukraine.

Jedenfalls ist das deine Ansicht. Ob man mittelfristig die Grenzen von 1989 wieder haben will oder gar Ostblock bis zum Rhein (Putin hat auch schon mal Portugal erwähnt), sollte man auch in die Überlegungen einbeziehen.

Am 03.01.23 um 19:10 schrieb Rolf Bombach:

Ukraine mit 32 Zählern, Russland mit 29. Von max. 88. Auf einer subjektiven Skala, beurteilt durch im Wesentlichen westliche Organisationen, darunter so unideologische wie Bertelsmann oder die Weltbank. Der Unterschied ist sicherlich total signifikant und erkenntnisleitende Interessen existieren niemalsnicht.

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Das waren bestimmt auch die Russen :]

Inzwischen ist das natürlich nicht mehr so wichtig. Jetzt ist Krieg, da guckt keiner mehr so genau hin, was der heldenhafte Präsident so Dreck am Stecken hat (oder dichtet es gar in heldenhafte Korruptionsbekämpfung um). Und die Ukraine soll unbedingt in die EU, und da glauben wir einfach mal daran, daß sie innerhalb ein paar Jahren zum Musterländle wird. Sowas

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kann man ja einfach ignorieren, solange man ein paar Leute aus der Zivilgesellschaft interviewen kann, die (leider nicht quantifizierbar) überzeugt davon sind, daß es schon viel besser geworden sei.

In anderen Bereichen geht die Ukraine sogar rückwärts.

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Aber neoliberale Politik ist natürlich toll, da darf man sowas nicht so eng sehen. Vgl. auch Brasilien gerade: War Bolsonaro der "Wunschkandidat der Märkte" (Deutsche Bank), so fallen nun die Märkte, nachdem Lula geschworen hat, die Armut zu beenden.

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Whataboutism.

[...]

Hanno

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