s: TFT ohne Backlight (nackt, zum selbsteinbau)

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Hallo NG,

ich suche ein TFT-Display mit 1024x768 Pixeln, ca. 10 - 12 Zoll, einem
Standartanschluss (VGA o. LVDS), Touch-Panel-Aufsatz, möglichst 16,77Mio Farben
und eben ohne Hintergrundbeleuchtung.
Ziel ist es das Display in die Front eines HiFi-Gerätes einzubauen und selber
für die nötige Beleuchtung zu sorgen. Die normalen Backlight's haben leider nur
eine begrenzte Lebensdauer und in 10 Jahren liefert keiner mehr was für das
Display.
Sowas hab ich mal in einem Farkartenautomaten der DB gesehen. Die haben da
einfach einen großen AluKasten drangezimmert und eine Standart-Leuchtstoffröhre
für 10EUR reingesteckt. Damit ist das TFT zwar nicht ganz gleichmässig
ausgeleuchtet aber das ist mir egal (dafür garantiert Obi und Co. mindestens
30 Jahre Lieferbarkeit).

Was schätz Ihr eigentlich für eine Lebenserwartung für das eigentliche TFT ??
Die Hersteller geben immer nur die zu erwartende Lebensdauer vom Backlight an.
Die Steuerelektronick sollte doch theoretisch "ewig" halten und da die
Transistoren auf dem Glasträger in einem ähnlichen Verfahren hergestellt werden
wie Si-Chips sollten diese auch eine ähnliche Lebensdauer haben. Bleibt nur
noch die Frage nach den Flüssigkristallen, wie oft können diese wohl zwischen
Hell und Dunkel umgeschaltet werden ?? Einbrenneffeckte o.ä. ??

Hoffe das Ihr einige interessante Vorschläge für ne Bezugsquelle habt.

Grüße
Erik

Re: TFT ohne Backlight (nackt, zum selbsteinbau)
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Also ich habe 2 defekte LCDs. Noch keine TFT, sondern einfache schwarze.
Haltbarkeit demnach keine 20 Jahre.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com
homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff /
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Re: s: TFT ohne Backlight (nackt, zum selbsteinbau)
Hi Steffen,

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genau das wollte ich nicht machen, da sind nähmlich noch so verschiedene
Folien mit dazwischen und wenn ich den Rahmen zerlege fällt vielleicht noch
mehr auseinander
mit der Garantie siehts dann auch mau aus


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Aber meine selbstgebaute HomeEntertainment-Komponente
soll mehr als 10 Jahre halten


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korrekt erkannt, deswegen setze ich auf DOS mit dem TNT-DOS-Extender und
einem selbst entwickeltem RT-Kernel


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genau, deswegen die Lösung mit der Standart-Leuchtstoffröhre
kostet alle paar Jahre mal 10 EUR bei Obi o.ä. und fertig


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Woran liegt den das ?? ich dachte immer SiliziumTransistoren halten "ewig"


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Außer bei aktuellen DELL-Notebooks (beim neuen WUXGA-TFT wie im Latitude D800)
das TFT ist glaube ich von Sharp


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800*600 und nur 18Bit Farbtife ist mir beides zu wenig
es soll halt ne richtige graphische Bedienoberfläche werden


Grüße,
Erik

Re: s: TFT ohne Backlight (nackt, zum selbsteinbau)
Hallo Erik,

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Das sowieso. Du wirst denke ich kein Display bekommen, wo man das  
Backlight quasi selbst anbauen kann - allenfalls eines, wo man das BL  
austauschen kann.

Aber hinter dem Display ist nichts, was man in irgendeiner Weise  
unbedingt braucht. Dort ist normalerweise nur eine ca. 3-5mm dicke  
milchige Scheibe, die das Backlight gleichmaessig verteilt, und eine  
kleine ebenfalls weisse Folie. Die ganzen anderen Sachen  
(Polarisationsfilter etc.) sind alle vor dem eigentlichen Display.

Ich hab mal ein 15" TFT gewaessert. Da hab ich vorne alle diese  
Schichten wieder trocken foenen (c) duerfen. Danach wieder alles  
zusammengelegt, und lief einwandfrei!

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Es handelt sich um Dauerbetrieb. Ich denke nicht, dass Du das Teil dann  
Tag und Nacht laufen hast... ;)


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Ich darf mich hier mit Windows XP-Embedded rumschlagen. Verdient aber  
den Namen embedded nicht! ;)

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Meistens fuehren Kontaktprobleme und unterschiedliche Umgebungsvariablen  
dazu, dass sowas passiert. Je nachdem, bei welcher Temperatur/
Luftfeuchtigkeit man so ein Display betreibt nimmt es einem das frueher  
oder spaeter uebel! Oft auch Reinigungsmittel, die in die Ritzen  
fliessen... ;)

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Ist ne ziemliche hohe Aufloesung! UXGA ist noch ziemlich neu. Von daher  
wuerd ich sowas auf die noch nicht so ausgereiften Fertigungsprozesse  
schieben. Es kann aber auch falsch angesteuert sein. Sharp-TFTs neigen  
unter Umstaenden dazu, wenn man sie mit 5 statt 3,3 Volt betreibt.

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Ich meine nur, da haett ich ein par nagelneue hier rumliegen, die ich  
durchaus fuer nen geringen Obolus hergeben taete...

Aber bei www.datadisplay.de wwirst Du fuendig! Zumindest, was ein 12,1"  
TFT mit XGA angeht. Ist auch LVDS angesteuert! Alledings mit integrieter  
Hintergrundbeleuchtung! ;)

Tschau,
Steffen

Re: s: TFT ohne Backlight (nackt, zum selbsteinbau)

[viel snip]
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18 Bit sind zu wenig? Das sind mehr als 250000 Farben! Dein Auge kann
vielleicht 1000 verschiedene unterscheiden... und selbst bei deiner
1024x768er Auflösung dürften immer nur höchstens drei Pixel dieselbe
Farbe haben, damit man mit 18 Bit gerade noch hinkommt...

MfG
Johannes

Re: s: TFT ohne Backlight (nackt, zum selbsteinbau)
Hi Johannes Bauer,

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das sind aber nur 6Bit pro Farbe (also nur 64 Stufen) und in einem schönen
FFT-Bild sieht man dann einfach diese "herrlichen" Farb-Treppen

und die 1024*768 lässt sich einfacher (ohne Multiplikation) ins Pixel-Offset
für den Frame-Buffer-Zugriff umrechnen (dafür hab ich eine interessante
ASM-Library mit Graphikprimitiven gefunden), denn die "Sanduhr" will ich auf
einer Komponente meiner AV-Anlage nicht sehen.

MfG
Erik

Re: s: TFT ohne Backlight (nackt, zum selbsteinbau)
Erik Spaenig schrieb:
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Also mehr als 18bit halte ich nur für Bildbearbeitung oder Fotos für
sinnvoll, die "Multimediahandys" haben meist auch nicht mehr. OK,
vielleicht willst du ja ein Foto als Hintergrundbild. :-)
Und 800*600 würde ich für die Bedienoberfläche als ausreichend
empfinden, das reicht beim Videobeamer auch schon für gutes Heimkino,
für ganze A4 Textseiten muß es natürlich mehr sein.

Martin

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