Andere Firmen haben nur CR oder nur LF als Zeilenenden definiert, nicht direkt brauchbar mit Fernschreibern und Druckern.
DoDi
Andere Firmen haben nur CR oder nur LF als Zeilenenden definiert, nicht direkt brauchbar mit Fernschreibern und Druckern.
DoDi
Komischerweise funktionierte das trotzdem sehr gut. Unix, mit nur LF, hat schliesslich Fernschreiber und Drucker benutzt bevor es DOS und Windows überhaupt gab.
Gerrit
Ich möchte bezweifeln, daß Microsoft diese Idee hatte, immerhin hat Bill Gates DOS ja nicht selber geschrieben, sondern Tim Paterson abgekauft, der seine Arbeit auf CP/M basierte. Ergo: "Das war alles nur geklaut ..."
Oder war das Smiley dafür gedacht?
Josef
Das war aber keine MS Erfindung. Das hatten sie von CP/M übernommen und die von woanders.
Andere Betriebssysteme wandeln im TTY Treiber LF zu CR+LF um. Da muss man sich beim lesen und schreiben von Text-Dateien nicht um die blöden Kombination kümmern. MS hatte jahrelang in ihrer C-Lib einen Bug. Beim Positionieren (ftell, fgetpos und fsetpos) haben reine LF beim zählen zu CR+LF "korrigiert" auch bei "binary" geöffneten Files. Da gab immer lustige Offsets. Der Scheiß mit "binary" und "text" mode war auch nur wegen dem Doppelzeichen nötig.
Ja, ich habe pauschal O_BINARY verwendet mit open(). In den man-Pages wird auch gewarnt, daß es mit lseek() Fehler geben kann. Einen 'text'-Modus habe ich komplett vermieden.
Ich kann natürlich nicht ausschließen das mein Messgerät hier Mist anzeigt, aber bisher war das auch bei kleinen Lasten und anderen Schaltnetzteilen sehr genau. Letztlich kann ich aber nur wiedergeben was meine Messgeräte anzeigen.
Ich fand den Leerlaufverbrauch auch recht hoch. Deshalb würde ich auch einen Defekt meines Netzteils nicht ausschließen wollen.
Ich habe mal ein paar Schaltnetzteile im Umkreis ausprobiert. Samsung und Goobay Handy-Lader jeweils unterhalb der Schwelle von 0,2 Watt. Anzeige also 0 Watt. Ein kleiner China-Lader mit Betriebs-LED wird mir mit 0,5 Watt angezeigt. So gefühlsmäßig recht sinnvolle Werte.
Interessehalber habe ich es gerade nochmal ans Messgerät gehängt. Meine Erinnerung war da knapp daneben gelegen. Braucht im Leerlauf keine 4 Watt sondern 3,3 Watt. Den Ausgang habe ich dann mit knapp 1 Watt belastet und die vom Netz entnommene Leistung ist auch um ca. ein Watt gestiegen. Folglich sind zumindest bei meinem Modell 3,3 Watt der Grundverbrauch. Was am Ausgang hängt kommt da oben drauf.
Das Gehäuse hat sehr viele Lüftungsöffnungen und alles was warm werden kann hat ein Luftpolster zum Gehäuse.
Aber wenn ich schonmal dabei bin wollte ich es jetzt wissen. Also Gehäuse runter und ohne Netzanschluss mal gefühlt wo die Wärme herkommen könnte. Beim primärseitigen Kühlkörper wurde ich fündig (da sitzt nur der Schalttransistor drauf).
"Spürbar" war mir an der Stelle zu riskant. Also Thermometer geholt und den Temperaturfühler mit einer Kunststoffklemme auf den Kühlkörper knapp oberhalb des Transistors angebracht.
Raumtemperatur 20°C Temperatur am Schalttransistor nach ca. 10 Minuten Leerlauf: 51°C
Davon abgesehen das ich mangels Trenntrafo da nicht im Betrieb hinfassen würde halte ich das schon für "spürbar warm".
Alle Angaben müssen aber nicht generell für die Serie gelten. Ich habe genau ein solches Netzteil. Leider vor 3 Jahren bestellt und dann lange bei mir auf Lager gelegen. Wenn die Bestellung nicht allzu lange zurück gelegen hätte, hätte ich versucht über Reichelt einen Ersatz zu bekommen. Wäre wirklich mal interessant wenn jemand mal den Leerlauf an einem Netzteil des gleichen Typs messen könnte um festzustellen ob das ein Einzelfall ist. Bisher hatte ich nicht das Glück jemanden zu finden der den gleichen Typ greifbar hat.
Gruß
Manuel
Wie schon im anderen Posting geschrieben: Kann auch sein das mein Netzteil schlicht einen Defekt hat und warum auch immer unüblich viel Strom im Leerlauf zieht.
Wenn du es also riskieren willst und zufällig ein Wirkleistungs-Messgerät da hast wäre ich an deiner Messung interessiert :P
Was Alternative angeht: Ich hab zwei davon im Einsatz:
Und da MeanWell eigentlich in aller Regel keine schlechten Netzteile baut:
Gruß
Manuel
Am 18.04.2020 um 14:10 schrieb Manuel Reimer:
Das DR30-5 ist das ältere Modell, dort wird auch keine Leerlaufverlustleistung genannt. Beim neueren Modell HDR30-5 ist <0.3W spezifiziert und ein höherer Wirkungsgrad. Ist sogar billiger und kleiner. Daher würde ich auf das Set verzichten und einzeln kaufen. Oder bei Reichelt anfragen ob die das Set mit dem anderen Netzteil liefern können.
"No load power consumption<0.5W"
Bernd
Interessant! Volle Zustimmung!
Das alte Netzteil in dem Fall definitiv meiden und eines der neueren nehmen bei dem solche Daten schon im Datenblatt ersichtlich sind.
Allerdings würde ich eher zu dem hier greifen:
Und zum Einspeisen möglichst immer über die Micro-USB-Buchse gehen! Der Raspberry hat da nochmal Sicherungsmaßnahmen auf dem Board die nicht greifen wenn man über GPIO-Pins einspeist. Ich habe für solche Aufgaben immer sowas auf Lager:
Also kann meine Messung nicht allzu stark daneben liegen :)
Gruß
Manuel
Manuel Reimer schrieb:
Hehe. Da gibt es so Energie-Esoteriker die rechnen so: Leerlauf: 4.5 W Aufnahme bei 1 W Ausgangsleistung: 5 W. Daraus folgern die dann einen Wirkungsgrad von 200%. (Und bezichtigen die "Energiemultis" als Verschwörer etc.)
Am 20.04.20 um 19:48 schrieb Rolf Bombach:
Hallo,
die Eneriemultis sind sogar darauf angewiesen ihre Strahlung unbemerkt zu verteilen.
Peter
Thus spoke Manuel Reimer:
Fürs Protokoll: Das o.g. Netzteil ist es geworden. Gemessene Leistungsaufnahme bei Leerlauf um die 100mW. Passt für mich.
Tschüs,
Sebastian
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