Raspberry Pi mit serieller Schnittstelle im Gehaeuse

Apr 11, 2020 32 Replies
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Hallo NG!



Hier[tm] liegt ein Raspberry Pi 3B+, den ich in ein Hutschienen-Gehäuse und das wiederum in einen kleinen Aufputz-Verteiler[1] verfrachten möchte. Soweit eigentlich kein Problem, allerdings hängt am RasPi noch ein RS232-Adapter[2] und an dem wiederum via seriellem Kabel ein externes Gerät (außerhalb des Aufputz-Verteilers). Wie bekomme ich am besten die RS232-Verbindung aus Aufputzgehäuse und Verteilerkasten, möglichst ohne das serielle Kabel zerschneiden und wieder zusammenlöten zu müssen?



Ich tendiere aktuell dazu, in den Aufputzverteiler einen rechteckigen Ausschnitt zu machen und da hinein bzw. dahinter ein passend zurechtgekürztes Stück einen PC-Slotblechs[3] mit passender D-Sub9-Ausstanzung zu kleben und dorthinein dann den RS232-Adapter zu montieren.



Hat jemand von Euch eine bessere Idee? (Wenn ja: welche?)


TIA,



Sebastian



_____ [1]

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Sowas in der Art:
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Warum nicht simple Schraubklemmen verwenden?

Oder edler: RJ45-Buchsen ins Gehäuse einbauen

Schönen Gruß Martin

Thus spoke Martin ?rautmann:

Wie genau meinst Du das? So?

RS232-Adapter -> kurzes Stück serielles Kabel -> Reihenklemmen[1] -> langes Stück serielles Kabel (durch Kabelverschraubung im Verteilerkasten) -> Endgerät

Oder irgendwie anders?

Tschüs,

Sebastian _____ [1] Z.B. Phoenix UK 1,5 N

Der Pegelwandler muß ja auch noch irgendwo hin.

Wobei ich 15 EUR für so ein Platinchen ziemlich happig finde. Beim Ali gibt es sowas mit MAX3232 für deutlich unter einem $, allerdings ohne Verbindungsstrippen. Aber die vier Drähte hat man doch in der Bastelkiste...

Nachteil ist natürlich die lange Lieferzeit. Und es kann u.U. im Zoll hängenbleiben, aber meine Kleinbestellungen (die teuerste war mal was mit 30$ oder so) sind immer durchgewunken worden.

Rainer

Davon abgesehen das zumindest ich in solchen Fällen lieber Wandler von USB auf RS232 nehme. Geringere Gefahr das der Raspberry bei externen Fehlern Schaden nimmt und einen USB-Stecker hätte man auch leichter durch ein Loch führen können.

Gruß

Manuel

Ab 3pol Rundsteckverbinder passt alles, gibbet mit Schraubverschluss, Renkverschluss und mitohne :) wenn man will auch IP68 in seewasserfest, wenn die Kohle nicht zu knapp ist. MIL-Steckverbinder sind auch noch da... Oder sauteure, saugute LEMO Verbinder, besonders elegant die Hermaphroditen Stecker-Serie.

Rundstecker lassen sich prima einbauen. Stufenbohrer oder Kegelbohrer rulez. Bohrung darf auch leicht eckig sein :)

Also Pi..Pegelwandler..Rundbuchse..Rundstecker..RS232_konformer_Stecker/ Buchse. Und ab hier dann das vom OP gewünschte ungeschnittene RS232 Kabel zu seinem Endgerät. Warum einfach, wenn auch umständlich geht? PC Slotblech in franseligen Auschnitt kleben und oder USB Stecker durchpfriemeln...

Wenns lange Leitung sein soll, dann mal 20mA Currentloop (1) ansehen oder RS422/445

und und und...

(1) 20mA CL aus 24V hab ich in KKW, Walzwerken, OffShore... benutzt mit

1000m Kabellänge bei 9600Bd. Optokoppler zur Potentialtrennung auf der jeweiligen Empfängerseite. Senderseite am uC speist die CL. Dann kann man schicke Testadapter bauen (2 LED). Länger brauchte ich nie, keine Ahnung ab wann die Grenze ist.

CL mit 60mA aus 60V geht noch vieeeeel weiter. So ne ASR33 110Bd läuft damit quer über den amerikanischen Kontinent. Bei der NSA sind vermutlich längst alle in Pension, die damit noch umgehen können :) Also sehr abhörsicher :)

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

In dem Fall würde ich das "serielle" eher als "paralleles" Kabel betrachten - mehrfaches Flachkabel. Aber ob Flach odr Rund spielt keine Rolle.

Ja, genau so.

Schönen Gruß Martin

Am 12.04.2020 um 13:05 schrieb Wolfgang Allinger:

Die im Keller muss ich mal wieder abstauben und durchölen...

Butzo

So ne richtig alte in beige mit Stanze und Leser?

Hatte ich in den 70er an div. hp2114...hp2100, PDP, AEG usw.

Irgendwann in den 80ern kamen dann VT52 und Klone....

Raspi sichtbar einzubauen :)

Rollen- und Faltpapier immer bei einem Papierhersteller in Ratingen gekauft. Immer nen Kofferraum voll.

Wolfgang

Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

Am 12.04.2020 um 18:11 schrieb Wolfgang Allinger:

Jaaaaaaa, für die Bohrbänder der ersten Leiterplatten. Filme per Postscript zum Belichtungsstudio und dann mit der Stanzrolle zum Fertiger :-)

Ziemlich kleine Konfettis...

Hab noch 'ne schwarze von Facit 4070s, angefangene Bits zählen immer noch als ganze.

Wolfgang Allinger schrieb:

So hab ich die Daten aus dem Nuclear Data PHA erst mal auf Papierband gestanzt, andere Daten auch. Schnellauswertung mit PDP8 unter FOCAL8.

Hier nicht. Zuerst die moderneren auf Papier schreibenden, LA120

mfg Rolf Bombach

Am 11.04.2020 um 20:25 schrieb Sebastian Suchanek:

Was für ein RasPi-Gehäuse ist das denn? Die von Phoenix Contact gibt es auch in groß, so dass der Adapter da mit reinpasst. Der kann dann da in die I/O-Platte gesetzt werden. Je nach Pi wäre ein großes Gehäuse auch besser für die Kühlung der CPU.

Gruß Gunther

Thus spoke Gunther Mannigel:

Ich hatte an das hier gedacht:

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Danke, sieht auch interessant aus.

Wie gesagt, ist ein 3B+ - allerdings wird der nicht viel Last sehen.

Tschüs,

Sebastian

Das Netzteil taugt nix. Habe genau das da und wenn garkeine Last dranhängt frisst das 4 Watt für nichts.

Geheimtipp:

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Gibt es auch in breiter.

Der Raspberry hat genau die Länge das er (senkrecht platziert) innen auf dem Kunststoffträger sauber aufliegt. Die untere "Schraubklemmen-Abdeckung" dann einfach weglassen und Oberteil einrasten. Durch einen glücklichen Zufall drückt dabei die Kante des Oberteils so auf die USB-Ports das der Raspberry fixiert ist. Wie man dann den Rest gestaltet bleibt einem selbst überlassen. Beim 4 TE Gehäuse passt z.B. leicht noch ein Stück Lochraster neben den Raspberry um die Stromzuführung noch nach unten als Schraubklemme rauszuführen. Bei einem breiteren Gehäuse geht leicht auch noch eine Zusatzplatine mit rein.

Gruß

Manuel

Thus spoke Manuel Reimer:

Danke für die Warnung. Kannst Du evtl. ein besseres empfehlen?

Nochmals danke - ich denke 'mal darüber nach.

Tschüs,

Sebastian

Meine habe ich lange nicht mehr. Wirklich vermissen tue ich die aber nicht.

...

Das war halt "hysterisch" gewachsen (Baudot-Code). Da musste noch

hat(te).

-a" eingeben....

Falk

Am 15.04.20 um 17:53 schrieb Sebastian Suchanek:

Ich möchte dem Vorposter jetzt nicht unbedingt Inkompetenz unterstellen, aber 4 Watt Leerlaufverluste bei Kleinleitungsnetzteilen ist heutzutage angesichts der EU-Regulierung praktisch illegal - zumindest bei Steckernetzteilen, und ich glaub eher nicht, daß MeanWell bei so einem Hutschienen-Gehäuse mutwillig sehr viel größeren Müll einbaut, die sind schon etwas besser als noname-Schrott aus nem chinesischen Hinterhof.

Vielleicht zeigt das Stromverbrauchsmeßgerät bei kleinen Leistungen falsch an, oder es ist die Blindleistung, oder die Regelung des Netzteils ist nur für Dauerbetrieb unter Last gedacht, etc.

4 Watt wird schon spürbar warm, nur mal so als Plausibilitätskontrolle.

Hanno

Am 15.04.2020 um 22:36 schrieb Falk Willberg:

Ich habe die letzte Teletype im Institut gekillt, indem ich sie als Systemkonsole für die pdp 11/34 mißbraucht habe. Dann war endlich Ruhe.

Damit habe ich meine ersten Programme geschrieben, per DFÜ von Stuttgart nach Darmstadt. Für die Kommandos hatte ich mir bald Lochstreifen geschnitzt :-)

Einen Fernschreiber habe ich noch im Museum, zusammen mit einer dicken Rolle Ersatzpapier, mit einigen Goodies. Die Schreibgeschwindigkeit hat sich an die Eingabe angepaßt, leise bei langsamem Input, lauter bei schnellem Input, und dann auch noch bidirektional (bustrophedon). Und in Pausen wird das Papier hochgeschoben, so daß man den Input gleich lesen kann.

Deshalb ist ja die Reihenfolge von CR+LF so wichtig, weil der LF viel schneller geht als der CR. Heute könnte man auf solche Feinheiten verzichten, aber damals hat Microsoft noch gute Ideen gehabt ;-)

DoDi

Was soll denn Microsoft damit zu tun haben?

Genau, das war doch Trump!

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