PMR 446 Funk: Reichweitenproblem

Aug 17, 2005 38 Replies

Stabo baut recht gute Geräte, die geben auch die Empfängerempfindlichkeit an (je weniger uV bei gleichem SNR, umso besser) und schreiben dabei, ob es ein Doppelsuperhet ist, oder natürlich Motorola.

149MHz Freenet auch mit 0,5W könnte eine Alternative sein, aber bitte nur gute Qualität.

Stabo wie Motorola führen auch Betriebsfunkgeräte, die kommen noch weiter, kosten aber halt jährlich einen Obulus für die Frequenz bei der Bundesnetzagentur.

Gruß Oliver

Oliver Bartels + Erding, Germany + obartels@bartels.de http://www.bartels.de + Phone: +49-8122-9729-0 Fax: -10

Oliver Bartels schrieb:

Stabo kann ich bestätigen, eben das Freetalk pro. Bei Motorola hab ich nichts in der Qualität gefunden. dnt hat noch ein gutes Gerät, allerdings mit LiIon-Akku, da wird Ersatz recht teuer.

Läuft das nicht in absehbarer Zeit aus?

Gruß Dieter

Hallo Oliver,

Kommt immer drauf an, was man damit machen will. Ich kenn einige Leute, die haben solche Teile als Babyphone, mit deutlich besserer Reichweite als die üblichen Teile. Oder auch mal eins für die halbhohen, wenns auf einen Ausflug in den Zoo (o.ä.) geht... Man findet sich eben schneller wieder. Man braucht ja nicht immer 2 km Reichweite. Ich geb zu, ich hab mir auch mal welche gekauft und nie gebraucht ;-)

MArte

Klar, Du hast schon recht und diesen Fehler werde ich nicht nochmals machen...

Meine Frage war aber: Ob man mit PMR 446 500mW *Markengeräten* (Albrecht, Motorola, Kenwood etc.) so um die 150,- EUR pro Stück überhaupt bei reinem Gebäudebetrieb (Sender+Empfänger) -in-Door- überhaupt 2-3 KM überbrücken kann. Oder sieht es so aus, dass auch mit den besten Marken PMRs diese Distanz bei Gebäudebetrieb aufgrund der zugrundeliegenden Technik nicht ausreicht, weil sie einfach darauf nicht ausgelegt ist?

Umgekehrt gefragt: Können die besten und empfindlichsten Markenempfänger-Bauteile in den teuren Geräten diese Distanzen im indoor-Betrieb zurücklegen? Ich denke mittlerweile auch, dass dies wohl doch ein wenig zu weit ist (das Funken sollte ja auch noch rauschfrei bei Hagel, Schnee etc. funktionieren)...aber letzlich hilft wohl nur ausprobieren, mal sehen ob ich einen entsprechenden Händler finde....:-))

Viele Grüße Susan [Reply-Adresse wird nur sporadisch gelesen]

"Susan Seitz" schrieb:

Wie dir schon mehrere gesagt haben: das hängt vor allem von der Art der Gebäude selbst ab. Bei Stahlbeton kannste das knicken, bei einer Pappbude (:-) wirst du keinen Unterschied zum Freifeld merken. Leih' dir zwei Geräte aus und probiere es.

Schnee und Hagel spielen bei 400 MHz noch nicht die allergrößte Rolle. Bei 2,4 GHz ist das schon anders.

Jörg Wunsch "Verwende Perl. Shell will man können, dann aber nicht verwenden." Kristian Köhntopp, de.comp.os.unix.misc

Das hängt wirklich von Deinen Gebäuden ab. Ist es Leichtbauweise, dann sehe ich keine Probleme, hast Du Stahlbetonwände, -decken und andere Stahlbetonbauten oder solche mit Alufassade dazwischen, dann wird es ab einem gewissen Punkt schlecht aussehen.

Die _theoretische_ Freiraum-Reichweite ist einfach zu bestimmen:

0,2uV/50 Ohm Empfängerempfindlichkeit, 2dB Antennengewinn, 500mW EIRP macht, und die Zahl willst Du jetzt nicht wirklich hören, ca. 2000km (sic!). Vorher macht aber die Erdkrümmung dem Signal den Garaus, und eben die Störungen und die Dämpfung durch Hindernisse sowie möglicherweise Störungen durch Reflexionen.

Lass Dir aber sagen, dass Amateurfunker tatsächlich _erhebliche_ Reichweiten im 70cm Band mit _wenig_ Leistung auf die Reihe bekommen, und again, ich biete als Beispiel 36000km stabilen Datenfunk in einer kommerziellen Anwendung mit

Merkbefreit ? Von "Bergspitze" zu "Bergspitze" sind es _immer_ ca. 80km (Laboe -> Hamburg Stadtrelais Amateurfunk 70cm-Band) mit 0,3 Watt. M.

Zwei-Seitenband-AM, NF-Bandbreite ca. 2kHz.

Die Zielrichtung stimmt trotzdem: Die Messwerte werden frequenzcodiert; Datenrate im Hoechstfalle 30bit/s. Es wird praktisch stoerungsfreie Uebertragung erzielt.

Grusz, Rainer

Hallo Susan,

Motorola FR50. Aber dies ist in Amerika, ich weiss nicht, ob es die fuer Europa gibt. Es sind recht robuste Geraete mit einer Gummiantenne, digitaler Kanaleinstellung, waehlbarem Tonruf usw. Sehr teuer sind sie nicht, ich glaube so um die $60-$80 fuer zwei. Allerdings fuer normalen Batteriebetrieb. Ich achte immer darauf, dass solche Geraete mit zwei, maximal drei AA (Mignon?) Zellen arbeiten und nicht mit diesen leidigen

9V Blocks.

In grossen Gebaeuden habe ich es noch nicht probiert. Aber wie gesagt, von innerhalb eines Baumarktes mit seinen Betonwaenden und Hochregalen aus Metall ging das ohne Probleme in ein anderes aehnlich konstruiertes Gebaeude einen halben Kilometer weiter. Es rauschte nicht einmal.

Gruesse, Joerg

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In Deutschland sind nur 10 W EIRP zul=E4ssig ohne die Spielchen mit den Personenschutzabst=E4nden, im LPD Bereich nat=FCrlich nicht, da die Ger=E4te keine guten Filter haben und es f=FCr die Preise fast unm=F6glich ist in einem Kanal

4 Watt auszusenden und 6kHz daneben nur noch mit ca. 5mW (4-kHz Filter die boderfunk momentan in seine Ger=E4te einbaut).

Das Problem ist, dass das PMR-Band recht voll ist. Ich h=F6rte schon wieder leute Jammern, dass in Deutschland komplett auf S-FM und SSB umgestellt werden soll um mehr Kan=E4le zu vergeben.

Das verursacht teure Filter und dieses kosten. als Adresse ist

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recht bekannt und noch bezahlbar (angeblich). Dort gibt es teilweise Sondermodelle, mit z.B. extra Filtern, die aber auch die Ger=E4tepreise schon einmal verdoppeln.

Ich finde es aber unerkl=E4rlich, wie ein H=E4ndler, der Empf=E4nger f=FCr gute 3600 EUR anbietet auch ein PMR-Billigger=E4t wie freecom 220 von Stabo f=FChrt.

ALAN soll angeblich recht gut sein.

Stefan Engler schrieb:

Ich finde es ehr haarsträubend, dass Stabo sowas ins Programm aufgenommen hat, hergestellt werden diese Dinger ja dann eh in Fernost.

ACK, die haben auch gute Geräte, leider auch den üblichen Murks. Das HP446 von denen kam bei mir auch in die engere Wahl.

Gruß Dieter

"Michael Mueller" schrieb:

Mit dem Empfänger da aber sicher auch nicht mehr...

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Martin Laabs schrieb:

Ja, gut, verstanden.

cheers, J"org .-.-. --... ...-- -.. . DL8DTL http://www.sax.de/~joerg/ NIC: JW11-RIPE Never trust an operating system you don't have sources for. ;-)

Stefan Engler wrote: ....

Für die Leute, die damit auskommen? Ich habe uns dieses Jahr bei Aldi Süd das Tevion-Päärchen geholt (IIRC baugleich zum Stabo 450). Für das, was wir wollen, d.h. auf Radtouren in Kontakt bleiben (in der größeren Gruppe einer vorne, einer hinten - zu zweit z.B. am Berg) reicht das Teil völlig aus. Die Beschwerden, daß in der Luft zu viel los wäre, kann ich auch nicht nachvollziehen, ich hatte bishe höchstens 2 mal 'fremden' Funkkontakt. Ok, die Dinger gehen mit der Bandbreite verschwenderisch um - aber für viele Probleme sind sie eine angemessene Lösung.

Gruß Markus

Markus Imhof schrieb:

Was deutlich zeigt wie mies die Empfangsteile sind.

Gruß Dieter

*Autsch*... das mußte ja kommen.

Gruß Markus

Hallo,

Hattest Du im Ernst etwas anderes erwartet? Wenn die Quetschen alle eine teure Empfangseinheit hätten, dann bräuchten sie weniger herumseuchen, damit wäre sein teures Teil seltener gestört ;-) Er hat vielleicht ein ganz tolles Teil und diese doofen Billigheimer stören dann eben.

Marte

Marte Schwarz schrieb:

Teuer war das nicht, sondern preiswert, eben seinen Preis (EUR

150,-/Stk.) wert. Man muss dabei auch berücksichtigen, dass die Dinger IP56 erfüllen.

Toll ist wieder anders, man könnte aus den Vorgaben für PMR sicherlich noch einiges mehr rausholen, lohnt aber wegen der zugemüllten paar Kanäle kaum.

Gruß Dieter

Ich w=FCrde es lassen QRP-Empf=E4nger mit LPD-Empf=E4ngern zu vergleichen. Ist nicht ganz so brutal wie der Vergleich von Sat-Funk mit PMR aber immerhin

(ob die 60dB bei 2,5 kHz auch noch im gesamten Funkverkehr Einzug halten werden, wenn die BNetzA weiter so macht wie bisher? Oder gibt es zwei getrennte Loby's, eine von den Billigschrott und eine von den Quarzherstellern).

Ich habe mal gelesen, dass ich zur Signaltrennung in einigen Betriebsarten nur wenige Hz Unterschiede brauchen, die ich dank der

100ppm Quarze in LPD's immer h=E4tte. Bei UMTS (im FDD) wird ja das Singal angeblich auf viele Frequenzh=E4ppchen verteilt.

Au=DFerdem hat das Relais eine eigene Frequenz in der ganzen Stadt und wenn jemand anderes meint (PC-Bastler, etc) diese nutzen zu m=FCssen, hat das dann schon Folgen.

Au=DFerdem wird garantiert eine vern=FCnftige Antenne verwendet, die wesentlich mehr bringt als reine Sendeleistung und in PMR sind gute Antennen tabu.

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