Der o. g. Solar-Radweg ist übrigens nach ca. 1 Monat Energiedümpelei wegen
> eines Schwelbrandes abgeraucht, wurde abgedeckt und außer Betrieb genommen.
Ich finde schon die Grundidee ziemlich schwachsinnig: Warum sollte man, wenn man genug Flächen überall hat (Dächer, Parkplätze die man überdachen kann) ausgerechnet stark beanspruchte Oberflächen im Boden mit Solarzellen ausstatten? Gibt irgendwie für jeden, der dieses Problemfeld kurz durchdenkt keinen großen Sinn (was nicht heißt, daß es nicht gefördert wird ;).
Vermutlich ist es die Gleichsetzung "Radwege = anderer Leute Problem".
Photovoltaik dort einzubauen, wo Menschen drauf rumlaufen oder gar schwere
> Autos und LKW tagein-tagaus bei z. T. übelstem Wetter _fahren_ erscheint
> mir eine so extrem dämliche Idee, daß mir absolut die Worte fehlen, wenn
> jemand mit Steuergeldern sowas subventioniert. Ich kenne die
> Fördermittelmodalitäten nicht und ob die sowas wie einen
> Common-Sense-Paragraphen enthalten
Nö ;)
jede geeignete Dachfläche mit PV-Zellen zugepflastert ist, brauchen wir
> keinen einzigen Gedanken an die diesbezügliche Nutzung von Fahrbahnen und
> Gehwegen zu verschwenden. Es ist ja schon auch überaus hochmütig,
Und dann kann man immer noch als nächstes über allen Parkplätzen im Freien "Carports" mit Zellen installieren, hat gleich einen Doppelnutzen.
Jahrhunderte an Forschung und Versuch-Irrtum im Straßenbau in den Wind zu
> schlagen, mit der Behauptung, man könne es mit einem transparenten(!)
> Bodenbelag und ein paar Monaten an Labortests besser. Stichwort: "Blow > Ups".
Du würdest Jahrhunderte von Erfahrungen auch in den Wind schlagen, wenn man dir große Stapel Bargeld rüberschiebt ;)
"Storytelling" lautet das Schlagwort: Das Fördergeld krieben immer öfter die Projekte die eine schöne Geschichte ergeben, und seltener die "banalen" aus den "Mühen der Ebene".
/ralph