Der letzte Schrei: Photovoltaikstra?en. Heute: Solmove

Aug 13, 2019 13 Replies
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Hallo!



Kennt ihr den schon?

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verdienen. Nach der Prognose von Solmove soll sich die Lebensdauer des Radwegs auf 25 Jahre belaufen. Nach etwa 14 Jahren kann die Kommune dann durch die Stromerzeugung Geld verdienen."


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Schon vorher war von der guten Reinigungswirkung und den innovativen Nanostrukturen

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nicht mehr allzuviel zu sehen:



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Leider ist es gar nicht mal so leicht, zu den publizierten Jubelperserartikeln die zerknirschten Pendants zu finden, wo die



inszeniert werden. Honi soit qui mal y pense.



Photovoltaik dort einzubauen, wo Menschen drauf rumlaufen oder gar schwere


jemand mit Steuergeldern sowas subventioniert. Ich kenne die


drahtlosen) Laden von Smartphones und *sic* Elektrorollern zu generieren.


Wie es irgendein Umweltwissenschaftler auf den Punkt brachte: Solange nicht


Bodenbelag und ein paar Monaten an Labortests besser. Stichwort: "Blow Ups".



Vollkommen naiv. Dagegen ist dieser Freie-Energie- und Ich-lade-mein-Handy-mit-Ultraschall-Schwachsinn ja schon geradezu


den entsprechenden Regierungsgremien genug Dumme finden und vor diesen Karren spannen lassen. Aber diese Helden rechnen halt mit der


wurde. Dann treibt man einfach eine neue Sau durchs Dorf und gut ist.


Volker


Am 13.08.2019 um 12:05 schrieb Volker Bartheld:

Politik ist oft nicht zu durchschauen, weil schlicht wesentliche Infos

fruchtlos debattiert werden.

hochgeklappte Abdeckplane zu sein. Ist doch klar, dass der Dreck

Versuchen weltweit wird's sicher nicht getan sein. Es gibt einfach

Mit nur 4 erst recht nicht.

Vergleiche das mal mit Klavierspielen. Du erwartest, dass man mit

Versuch zu. Wer schon mal mit technischen Entwicklungen ernsthaft zu tun

Du meinst, dass man auch dein Scheitern in irgendwelchen Projekten

sollen, haben technisch keinen blassen Schimmer vom Thema. Deshalb sind sie auf ihre Berater angewiesen. Diese beraten das, wonach ihnen eben

das geschieht, was der Berater will, dann kann er auch noch etwas Geld mitbringen, was ihn in der Politik noch interessanter macht. Den

nicht jeder in Anspruch nehmen.

Und wenn IRGENDWAS bei deinem Projekt daneben geht, dann wird das in der

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit WIRST du Fehler machen!

Scheiterns. Wer einmal Murks gemacht hat, bleibt ein Murkser. Eine solche Denkweise sollten wir uns nicht leisten, weil dann eben nichts Neues mehr in Angriff genommen wird. Das machen dann Andere, die am Ende den Markt unter sich aufteilen.

sich nicht lang gut. Wenn es um die Nutzung von regenerativen Energien geht, dann ist VIELFALT gefragt und nicht Einfalt.

Es ist eine Frage des Geldes. Gemacht wird, was bezahlt wird. Nicht, was

Geschimpft ist immer schnell.

Sachthema keine Ahnung haben. Also geht's um die Berater und um deren

Es geht ihnen - wie den meisten anderen Menschen auch - um Lebensgrundlagen (Geld) und Anerkennung.

Servus https://www.astrail.de

Nein. Ich meine, daß man mein Scheitern (und freilich auch desjenige x-beliebiger anderer Personen/Organisationen) in irgendwelchen Projekten ungefähr denselben Rahmen bieten sollte, wie er für die Ankündigung/Finanzierung/Bewerbung des Projektes gewählt wurde. Insbesondere dann, wenn das Projekt nicht mein eigenes kleines Hobby ist, sondern fremdfinanziert, mit dem Anspruch auf Rendite. Im wissenschaftlichen Umfeld ist es - zumindest da, wo ich herkomme - üblich, eine Widerlegung irgendwelcher Theorien entsprechend zu würdigen. Auch in der Presse zählt das eigentlich zum guten Ton, man Gegendarstellung.

Nein. Ich meine, daß man mein Scheitern (und freilich auch dasjenige x-beliebiger anderer Personen/Organisationen) in irgendwelchen Projekten ungefähr denselben Rahmen bieten sollte, wie er für die Ankündigung/Finanzierung/Bewerbung des Projektes gewählt wurde. Insbesondere dann, wenn das Projekt nicht mein eigenes kleines Hobby ist, sondern fremdfinanziert, mit dem Anspruch auf Rendite. Im wissenschaftlichen Umfeld ist es - zumindest da, wo ich herkomme - üblich, eine Widerlegung irgendwelcher Theorien entsprechend zu würdigen. Auch in der Presse zählt das eigentlich zum guten Ton, man Gegendarstellung.

Was soll damit erreicht werden?

Wenn der Anspruch auf Rendite überhaupt existiert. Versuchsanlagen heißen deshalb Versuchsanlagen, weil man was ausprobiert. So lange nur ausprobiert wird, kann es gar keinen Anspruch auf Rendite geben. Baut man heute ein Haus, kennt man die Zusammenhänge gut genug, um sagen zu können, dass es soundsolang garantiert halten wird. Das weiß man von Dingen, die man erst ausprobieren muss, nicht. Der Versuch bestätigt, relativiert oder widerspricht der Anfangsvermutung.

Ist ja auch ganz OK. Auch wenn die Anfangsvermutung widerlegt wurde, hat man was gelernt.

Gegendarstellung ist meistens was Anderes als ein wissenschaftlicher Diskurs mit Lernziel.

Lerneffekt, Transparenz, Rechenschaftspflicht. Daß Du das jetzt ernsthaft fragst, irritiert mich schon ein wenig.

Jemand behauptet groß und in aller Öffentlichkeit, er könne Wasserstoff (oder Deuterium oder Tritium) kalt fusionieren, mit relevantem Energiegewinn. Oder er könne mit ein bisserl Strom und Säure menschliche Stammzellen erzeugen. Oder er wisse, das Antioxidanzien als Krebsprophylaxe taugen. Oder er könne mit einer Redoxflowbatterie hunderte Kilometer emissionsfrei fahren. Einer kommt und sagt, daß er einen transparenten Bodenbelag bauen kann, mit Fotozellen drunter, der 20 Jahre lang dem Straßenverkehr standhält und 100W/m^2 liefert. Dieser jemand kassiert womöglich sogar Forschungs-/Fördergelder.

Und dann stellt sich heraus, daß ebendieses nicht der Fall ist, meilenweit hinter den Versprechen zurückbleibt oder sogar Lug und Trug ist. Und das wäre dann der Presse nicht einmal eine kleine, schwer zu recherchierende Randnotiz wert? Schon merkwürdig.

Ich darf zitieren [1], [2]: "[...] Die Module sind so robust gebaut, dass sie 20-25 Jahre halten sollen. [...] eine herkömmliche Straße verursacht jährliche Kosten von einem Euro pro Quadratmeter, mit einer Solarstraße lassen sich mit dem Stromertrag rund 3 bis 5 Euro pro Quadratmeter jährlich verdienen. [...] Wenn die Sonnenstraße wie prognostiziert 20 bis

25 Jahre hält, würden die Erftstädter in den letzten zehn Jahren durch den erzeugten Strom sogar Geld verdienen. [...]"

Bitte jetzt keine winkeladvokatischen Haarspaltereien über Konjunktive. Was mit "sollen", "so Herr xyz", "nach Aussage von", "bis zu", "schon ab", "wenn... dann" suggeriert werden soll, ist mir schon klar. Und Dir auch.

Genau.

Natürlich. Dazu empfehle ich auch [3]. Die dort vorgebrachten Punkte dürfen sich die Damen und Herren Photovoltaikstraßenberichterstatter mal unters Kopfkissen legen.

[1]
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Am 14.08.2019 um 10:48 schrieb Volker Bartheld:

Wenn er aber sagt, dass er VERMUTET, dass das geht, dann geht's zwar um exakt das gleiche Experiment. Aber eine Vermutung ist halt kein Versprechen.

Als Investor ist man gut beraten, wenn man sich mal anschaut, was in dieser Richtung schon alles gemacht wurde und was am aktuellen Vorschlag

Ahnung hat. Geld und Ahnung gehen meistens NICHT Hand in Hand.

GENAU HINSCHAUEN, was WIRKLICH gesagt/versprochen wurde. Sowas endet dann schnell in einer Blamage des Angreifers. Einfach, weil man irgendwo

Die Tatsache, dass immer nur kurze Strecken gebaut wurden, deuten m.E. sehr darauf hin, dass es sich um VERSUCHSanlagen handelt OHNE Renditeversprechen. Nur, weil da irgendwer mal gesagt hat, dass da

VERMUTUNG und will nun wissen, ob man richtig oder falsch liegt.

Man kann aber auch mit der ersten kleinsten Schwierigkeit gleich das gesamte Projekt an sich und ganz grundlegend infrage stellen und

Braucht er nicht, wenn er GARANTIEREN kann. Kann er aber nicht. Mit

Es geht darum, was die GESELLSCHAFT braucht und will. Diese Gesellschaft

wenn sie der Erfinder aus eigener Finanzkraft heraus nicht in die

betrachtet. Wer kein Geld hat, kann dementsprechend dann auch keine guten Ideen haben. Ideen sind damit Luxusdinge, die man sich leisten

Die gleiche Gesellschaft kann sich auch hinstellen und sagen "Versuch macht kluch. Die Idee klingt gut. Probieren wir sie aus!" Das setzt

man im Hinterkopf behalten, dass 97% der Patentanmeldungen NIE genutzt werden!

schnell ins internationale Hintertreffen geraten. Andere, frustrationstolerantere Gesellschaften, werden viel mehr Versuche machen. Rein statistisch gesehen werden auch entsprechend mehr Versuche erfolgreich abgeschlossen. Damit kann dann der Weltmarkt bedient werden. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt...

Wer immer nur Lug und Trug vermutet, wird auch nichts unternehmen, sondern sein Geld lieber horten als investieren. Damit wird man mit

SOLLEN!!!! Sie werden so gebaut, dass sie EIGENTLICH 20-25 Jahre halten sollten. Aber GENAU DAS soll doch in einem praktischen Versuch ermittelt

solcher Projekte.

Ob nun ein Versuch gemacht wird oder ob ein ausgereiftes Produkt

weg von Haarspaltereien.

eigentlich ins Gesicht springen. Existieren aber vorgefertigte Presseinformationen, dann braucht sich der Journalist nicht selber

einen angesichts der meistens schlechten Bezahlung auch nicht wirklich zu wundern. Schau' dir mal die Berichterstattungen zum Thema Energie an und wie oft in diesem Zusammenhang von EnergieERZEUGUNG die Rede ist. Dann ahnst du auch schnell, wie es um die Sorgfalt in der Branche bestellt ist. Um Selber-Nachdenken kommt man nicht drum rum.

Servus https://www.astrail.de

OK, Du hast mir nun jedes einzelne Wort aus dem Mund geklaubt, herumgedreht und erklärt, warum man/ich nicht mit Gewißheit etwas sagen könnte, ohne es nicht vorher getestet zu haben. Und daß die Initiatoren dieser PV-Straßen keine widerlegbaren oder zumindest justiziablen Versprechungen gemacht haben. Und daß sich alles im Detail oft schwieriger darstellt als bei oberflächlicher Betrachtung. Und daß ich es bitte der Gesellschaft überlassen möge, ein Urteil darüber zu treffen, was Schwachsinn ist und was nicht und welche Anstrengungen getätigt werden müßten, um im internationalen Technologiewettstreit nicht abgehängt zu werden.

Dabei will ich es gerne belassen, deswegen ist meine Diskussion mit Dir hier an dieser Stelle zu Ende.

Volker

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