PC- unerklärliche Leistungswerte

Oct 08, 2012 58 Replies

Nein. So eine PicoPSU erreicht 95% Wirkungsgrad. Zumal für den 5VSB Zweig, wo sie ja ein simpler 12V->5V Buckregler ist. Das Ding ist auch nicht groß genug, um nennenswert Leistung zu verheizen.

Wenn er also 16W @ 12V vor der PicoPSU gemessen hat, dann gehen sicher

12W oder mehr in das Board. Also deutlich mehr, als eine Netzwerk- karte im WOL-Standby brauchen sollte. Übrigens sogar mehr als wofür die PicoPSU spezifiziert ist. Ich habe mal in das Datenblatt der 120W Version geschaut und da steht 5VSB 1.5A nominal, 2A max.

Es wäre also wirklich erstmal zu klären, auf welchen Zweigen da Strom gesaugt wird. Und in einem zweiten Schritt dann, von welchen Komponenten und ob man das abstellen kann. USB braucht die Versorgung aus 5VSB eigentlich nur, wenn man Wake-On-USB-Device haben will.

XL

Helmut Wabnig :

Mal als Faustformel: in unseren Breiten liefert ein fest installiertes Modul mit einer Leistung von 100Wp über das Jahr gemittelt 12Watt (24/7) [1], das sind so ca. 24Eur Stromkosten im Jahr. Ein 100Wp Modul kostet zur Zeit ca. 100Eur (und da fehlt noch die restliche Technik).

[1]
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Danach liefert ein Solarpark mit 53MWp im Schnitt nur 6 MW.

M.

Am Wed, 10 Oct 2012 10:04:05 +0000 (UTC) schrieb Matthias Weingart:

Wenn die Preise für die Module sich noch mal halbieren (der Rest wird ja in der bisherigen Größenordnung bleiben) und der Strom dann 40 Cent pro kWh kostet rentiert sich das für den Eigenbedarf zügig, bis dahin ist es bei kleinen Anlagen für vorrangigen Eigenbedarf eher eine symbolische Handlung.

Lutz

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Lutz Schulze :

Das bedeutet aber, dass man dann auch selber rückspeisen oder speichern können muss. Was hilft es, wenn du Mittags 1000W von den Solarzellen bekommst, aber nur 200W für den Kühlschrank und ein bisschen Standby + Heizungspumpen brauchst, weil niemand zu Hause ist und sonst kein Verbraucher an? Dann laufen die Zellen fast im Leerlauf. In Akkus zu puffern ist unwirtschaftlich. Da ist Einspeisen günstiger - selbst dann, wenn die Förderung mal wegfallen sollte und man genau die

23Cent/kWh bekommt, die man auch zahlt, wenn man verbraucht.

M.

Matthias Weingart schrieb:

Hallo,

wenn jegliche Förderung wegfallen sollte dürfte die Vergütung bei Einspeisung niedriger sein als der Preis bei Verbrauch. Der Versorger kauft ja auch die konventionelle elektrische Energie zu einem geringen Preis ein als er sie verkauft, er muß ja auch andere Unkosten decken.

Bye

Uwe Hercksen :

Stimmt schon, ist aber hypothetisch. ... wenn Zähler rückwärts drehen könnten ... ;-)

M.

Am Wed, 10 Oct 2012 13:12:38 +0000 (UTC) schrieb Matthias Weingart:

Ja, das sind noch ein paar Hürden, aber heute lohnt es finanziell eben gar nicht wenn man nicht gerade eine grössere Anlage baut und einspeist.

Aber mit den 40 Cent pro kWh die heute durch die Medien geisterten werden dann andere Überlegungen wieder realistischer, auch die grössere Verbraucher eben am Tag laufen zu lassen.

Und speichern kostet so um die 10 Cent pro kWh Aufpreis, selbst das ist dann aber günstiger als der Strom aus dem Netz.

Allerdings - Steuern auf die Zellen rücken dann auch näher.

Lutz

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Am 10.10.2012 18:43, schrieb Lutz Schulze:

Tagspeicheröfen :-)

Butzo

Roland Ertelt schrieb:

Nein, Du möchstest einen Subventionsfilter, deutscher Ökostrom ist billiger als französicher Atomstrom:

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Ein aktuelles Thema, über das man hier informiert sein sollte. ;o)

Hallo Edzard,

Edzard Egberts schrieb:

Deine Aussage gibt der Artikel nicht her. Auch wenn er versucht, das zu suggerieren, steht dort korrekterweise, daß der _Börsenpreis_ niedriger war. Einige Zehntel Cent. Und auch nicht französischer Atomstrom, sondern französischer Strom. Jetzt darfst Du auf den "Ökostrom" (damit ist jetzt nicht der Atomstrom gemeint) aber noch die EEG-Umlage draufrechnen, damit den tatsächlichen Preis hast. Dann wäre der nur noch billiger, wenn die Umlage nicht höher als ein paar Zehntel Cent wäre.

Stimmt. Warum betreibst Du dann Desinformation?

Gruß Martin

Bitte nicht an der E-Mail-Adresse fummeln, die paßt so.

Matthias Weingart wrote on Wed, 12-10-10 15:12:

Ohne Förderung ist es der Einkaufspreis abzüglich Fernleitungen. Im Verkaufspreis steckt der Unterhalt und die Wartung der lokalen Netze als so ziemlich größter Posten.

Lutz Schulze wrote on Wed, 12-10-10 18:43:

Mit welcher Technik? Für Bleiackkus habe ich mal mehr als 1 DM/kWh ausgerechnet.

Martin Schoenbeck schrieb:

Du solltest den Artikel noch einmal lesen. Das Problem ist, dass die Kosten für die EEG-Umlage um so höher werden, je geringer der Börsenpreis für den Strom ist. Man kann das also nicht einfach so zusammenaddieren, sondern die Haushalte zahlen *mehr*, wenn der Strom

*billiger* wird.

Weil wir über unterschiedliche Sachen reden - ich wollte nicht sagen, dass Ökostrom billiger ist, als Atomstrom, sondern dass die "aktuellen Kostensteigerungen" durch die Politik verursacht werden und die tatsächlichen Kosten stark verzerren. Noch ein Zitat: "Nach Ansicht des BEE werden Privathaushalte, Handel und kleine Gewerbetreibende allein 1,3 ct/kWh für die Industrie mit zahlen müssen. An reiner Förderung der Erneuerbaren wird im nächsten Jahr demnach nur rund 2,3 ct/kWh in der Umlage stecken."

Am Wed, 10 Oct 2012 23:20:00 +0200 schrieb Axel Berger:

Das war eine ziemlich optimistische Rechnung mit den neueren Akkutypen (LiFePo4) wenn ich mich recht erinnere.

Für den privaten Haushalt ist das im Moment noch wenig praktikabel, was man tun kann ist die Module so anordnen dass die Kurve im Tagesverlauf glatter wird und den Verbrauch etwas in die Zeiten zu legen in denen der eigene Strom erzeugt wird. Ich schätze aber dass man so dennoch 50% des erzeugten Stroms nicht nutzen kann.

Eine Möglichkeit der intensiveren Nutzung wäre noch eine Luftwärmepumpe für die Warmwasserbereitung, allein von den Investitionskosten kann ich aber bei heutigen Preisen auch noch 10 bis 15 Jahre lang Wasser mit Gas erwärmen.

Lutz

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Am Thu, 11 Oct 2012 08:18:11 +0200 schrieb Edzard Egberts:

Das sind in der Summe 3,6 Cent (plus Mwst.). Und wie sieht das Verhältnis im nächsten Jahr bei 5,3 Cent Umlage aus?

Die Kosten explodieren vor allem weil der Ausbau der Erneuerbaren unkontrolliert zu schnell wurde und der Mut fehlte die Vergütung entsprechend schnell zu senken. Nun stehen wir vor dem Problem dass trotz grosser Investitionen die uns in den nächsten Jahren finanziell belasten werden nur ein kleiner Anteil der Energie aus den Erneuerbaren, insbesondere der Photovoltaik (die besonders stark gefördert wurde) kommt.

Ich frage mich (nicht nur in diesem Punkt) für wen die Politiker hier Politik machen - für die Mehrheit der Bürger bestimmt nicht.

Lutz

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Am 11.10.2012 08:18, schrieb Edzard Egberts:

Die Politik könnte die Belastung durch die EEG stark reduzieren, würden nur die stark energieintensiven *Produktionsanlagen* ausgenommen. Selbstverständlich müßte das nachgewiesen werden und überprüfbar sein. Warum ganze Betriebe ausgenommen werden, das hat die Politik bis heute nicht erklären können. Auch würde mich interessieren, warum bei dem Hintergrund Target 2, noch immer der Export so bevorzugt wird. Es sollte doch eine ausgeglichenen Handelsbilanz Ziel der Bemühungen sein. Ist offenbar nicht mehr wichtig?

Bedauerlicherweise scheint es wenig Sinn zu machen, Politiker wegen ihrer Entscheidungen befragen zu wollen. Sie können oder wollen sie nicht hinreichend nachvollziehbar begründen. Man kann raten warum.

mfg hdw

Am Thu, 11 Oct 2012 10:12:38 +0200 schrieb Horst-D.Winzler:

Wichtig ist ein hohes BIP damit die eigene Verschuldung noch problemlos erscheint.

Lutz

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Am 09.10.2012 07:17, schrieb Mirko Siederik:

Meine Idee geht so, daß der PC ohne Monitor nicht wirklich aus ist, sondern der Standby Modus nicht erreicht wird. Der PC versucht anscheinend, den Monitor noch auszuschalten bzw. Werte von dem zu erfahren. Da aber kein Monitor mehr da ist kann der PC auch keine Ergebnisse bekommen und versucht es nochmal. (Das scheint mir ein Bug im Motherboard zu sein).

Besser wäre wohl, wenn man seinen Computer über eine Steckdosenleiste mit Schalter komplett vom Netz trennt. Das sollte man bei allen Geräten mit Standby Funktion tun, also bei allen Geräten, die keinen richtigen Netzschalter haben, denn auch geringe Verbrauchswerte summieren sich zu ansehnlichen Stromkosten.

TH

Am Mon, 08 Oct 2012 17:43:06 +0200 schrieb Mirko Siederik:

Ich verwende dazu meinen alten Kreuzspul-Leistungsmesser nach dieser Bauart:

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Dass deine Geräte im Leerlauf sich ihren Blindstrombedarf gegenseitig kompensiert haben, ist dir wahrscheinlich klar. Einen ordentlichen Wirk- Leistungsmesser kann Blindstrom nicht irritieren.

Ich bin allerdings auch schon mal hereingefallen, denn bei ein Induktionskochfeld, dessen Standby-Leistung ich messen wollte, zeigt sich nach meiner Erinnerung so um die 10 W. Tatsächlich war das dann aber der Verlust in der Stromspule des Messgerätes, hervorgerufen durch den großen Blindstrom eines riesigen Enstörkondensators. In solchen Fällen muss man dann von der Spannungsrichtigen auf die Stromrichtige Messschaltung wechseln und die Leistung der Spannungsspule rechnerisch abziehen. Und man darf nur kurz messen, um die Stromspule nicht zu überlassen.

Als Jugendlicher habe ich Wirkleistungen gemessen, in dem ich den Scheinstrom durch parallel geschaltete Kondensatoren (heute wird man oft Spulen verwenden müssen) auf Minimum gebracht und diesen dann mit der Spannung multipliziert habe.

Gruß Werner

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