Aber aufpassen, B-Version kaufen!
Ersteres völlig ohne Bedenken. Zweiteres eventuell auch, aber eher als Notlösung, bzw. mit spezieller Software. Man darf sich sicher keinen vollwertigen Desktop-PC drunter vorstellen.
/ralph
Aber aufpassen, B-Version kaufen!
Ersteres völlig ohne Bedenken. Zweiteres eventuell auch, aber eher als Notlösung, bzw. mit spezieller Software. Man darf sich sicher keinen vollwertigen Desktop-PC drunter vorstellen.
/ralph
Die von mir verwendete SoC-Plattform ist zur Zeit ein TP-Link TL-WR1043ND mit einer 400-MHz-MIPS-CPU. Der hat inkl. Gehäuse und Netzteil 45 Euro gekostet, also in etwa die Größenordnung des Pi. Hat natürlich nur 8 MB Flash und 32 MB RAM, dafür hat das SoC einen Gigabit-LAN (hinter einem VLAN-fähigen Gigabit-Switch) und 802.11n-WLAN.
Also für meine Netzwerkprojekte genau das richtige, dafür ist der Pi mit seinem 100MBit hinter Spar-USB nicht wirklich geeignet.
Wegen der Hardware-Specs läuft natürlich OpenWRT darauf. Das hat auch 'ne recht anständige Community.
Die o. g. Kiste hat auch einen USB-Port und der frißt alles, was ich daran angeschlossen habe, Stromversorgung paßt auch. In der Originalfirmware ist sie für Festplatten gedacht (NAS für Arme), aber es laufen auch Hubs, 3G-Modems, FTDI-Ports, Bluetooth, IrDA uvm. daran. Natürlich auch jeder denkbare USB-Memory-Stick.
Deswegen wundert mich, wie man das beim Pi so verbasteln konnte...
Joseph
Weia, das ist also die Version, die man nicht bei Unrad kaufen sollte!
Na ja, das hängt vom Alter ab - was ich schon alles an "vollwertigen" Desktop-PCs kannte, kann man sich heute kaum noch vorstellen! :o)
Firefox ist also etwas langsamer... ;o)
Das ist halt ein anderer Schwerpunkt. Dafür hast du z.B. am TP-Link keinen Bildschirmanschluß (HDMI), und AFAIK auch keine Soundkarte.
Und wie du schon schreibst: 32MB RAM sind was anderes als 512. Auf einem solchen Router kann man z.B. nur mit Mühe manche Skriptingsprachen installieren (ich habe auf meinen Lua verwenden müssen, weil Python einfach zu groß ist). Auf dem Raspi kann man ein halbwegs normales Desktop-Linux installieren.
Ich habe übrigens einen TP-Link TL-MR3020 der alles andere als stabil ist. Und der eine noch viel ausgefallenere Vorstellung davon hat, was man per USB anschließen kann: Der frißt nämlich nur USB2-Geräte. Die Unterstützung für USB1 hat man einfach eingespart.
Klar. Dafür ist er als Medienplayer weniger geeignet. Oder für alles wo ein Compiler drauf laufen muß, oder ...
Ja, aber statt 10.000en Softwarepaketen wie unter Debian/Raspbian gibt es nur zig bis ein paarhundert. Versteh mich nicht falsch, ich hab auch so 4 ähnliche OpenWRT-Kisten im Betrieb, aber das ist halt eine andere Geräteklasse als der Raspi auf dem ich Debian installieren kann, und GPIO-Ports leicht zugänglich und dokumentiert habe, und einen HDMI-Out verwenden kann.
Gehen auch Webcams, also Sachen, die ernsthaft Echtzeitdurchsatz haben? Mit den oben erwähnten Sachen hab ich auch noch wenige Probleme gehabt. Wo es gehakelt hat, waren vor allem Webcams, und in den Berichten vieler Leute auch USB-Audio-Geräte, insbesondere die mit mehr als CD-Qualität.
Und natürlich Geräte aller Art die am USB viel strom ziehen.
Bei den SD-Karten sehe ich das Problem eher auf Kartenseite, daß das halt oft nicht wirklich als HD-Erstatz gedacht ist.
Die USB-Implementierung war offenbar ursprünglich nur dafür gedacht, an einer Settop-Box mal einen Stick mit Fotos oder Videos anstecken zu können, nicht alles an USB-Geräten anzustöpseln was es so gibt.
/ralph
Für reine Netzwerkanwendungen wie Router magst du recht haben. Allerdings sind die Möglichkeiten, externe Hardware anzuschliessen, auf den (hoffentlich noch vorhandenen) UART beschränkt.
Ok, stinkt gewaltig nach Problemen mit der SD-Karte. Andere Karte (andere Marke/Hersteller) probieren. Ich hatte mit SanDisk da bisher keine Probleme.
Man liest sich, Alex.
Hehe.
Das es auch anders geht, zeigen die Chinesen u.a. mit den ganzen Allwinner basierten Boards. Zum Beispiel der Hackberry: - 1 GHz Allwinnder A10 Cortex A8 ARM CPU - 1 GB RAM - SHDC slot, HDMI, Ethernet, 2x USB - USD 65.00
Oder halt das Cubieboard, kommt dem Raspberry noch am nächsten: - 1 GHz Cortex A8 ARM - 1 GB RAM - Ethernet, SATA, 2x USB, HDMI - USD 49.00
Und die tun ohne Macken mit normalem Debian armhf.
Man liest sich, Alex.
Dafür kann Linux aber nichts, das liegt schlichtweg am Raspberry Pi, es musste halt billig sein. Und natürlich auch an Broadcom.
Vergiss mal die Raspberries und guck Dich mal ein bisschen weiter um, zum Beispiel bei den hier genannten Systemen:
Der Raspberry Pi ist zwar gehypt worden ohne Ende, aber andere Leute bauen auch nette ARM-Boards ;-)
Man liest sich, Alex.
Wohl eher Cubieboard mit umgerechnet 37 EUR, das ist bisher nach dem Raspberry so mit das billigste Board, das mir untergekommen ist.
Weil beim Raspberry extrem an der BOM gespart wurde um diesen Preis zu erzielen.
Das durchaus.
Man liest sich, Alex.
Das scheint nicht wirklich zu stimmen: Die laufen nicht mit dem Vanilla-Kernel und scheinen daher vom offiziellen Debian nicht unterstützt, bzw. nur wenn man sich selber einen Kernel besorgt und dann das Debian Userland drauf installiert, siehe z.B:
/ralph
"Peter Heitzer" schrieb:
Das ist meine Frage zu dem Teil, hat der extern oder intern noch irgendwelche Ports, die man als I/O benutzen kann? 8 Bit müssen sein,
16 wären schön ...Vielleicht hat Joseph den ja mal aufgeschraubt. USB2, WLAN, LAN paßt nicht bzw. muß für anderes herhalten.
Marc
Der Pi läuft doch auch nicht mit einem Vanilla-Kernel, oder?
Joseph
Der SoC hat ein paar GPIOs, die für die LEDs und anderes benutzt werden. Das ist kein Entwicklerboard, das Zeug ist ab Werk schon verdrahtet.
Da schraubt man nichts, es ist ein Rastnasen-Plastegehäuse und nicht zerstörungsfrei zu öffnen. Das ist wirklich nur was für Leute, die was mit Netzwerk, IPv6, VPN, Crypto usw. machen wollen.
Joseph
Alexander Schreiber schrieb:
Der OLinuXino
Dafür taugt aber ein tablet-PC oder ein netbook auch :) Klar, ist halt schon fertig und nix zum Basteln.
-ras
Dann hattest Du bisher Glück; kann schon sein, daß der Pi noch bissl penibler bezüglich EInhaltung der specs ist, aber auch auf StiNo-Rechnern hatte ich mit CF/SD/µSD schon "viel Freude".
-ras
Genau wie bei Windows, grottige hardware oder grottige Treiber dazu, oder beides zusammen.
-ras
AFAIK geht es dabei aber nur um die GPU-Unterstüztung und den Bootcode.
Bei den A10/A20-Boards geht es um alle möglichen anderen Treiber noch zusätzlich.
/ralph
Was heißt hier "nur". Das Ding ist eine GPU mit einem angeflanschten ARM und bootet deshalb nur einen speziell angepaßten Kernel mit proprietärem Code.
Bißchen vanilla gibt es genausowenig wie bißchen schwanger. ;-)
Joseph
Ja, aber bei den Raspis hab ich alle zentral in einem Repository, das für mich als User alles so bequem macht wie bei Debian.
Bei den Allwinner-Boards muß ich mir das irgendwo auf obskuren Seiten zusammensuchen, und ich kann nicht davon ausgehen, daß alle Versionen vom Kernel zu jedem Userland passen, usw.
/ralph
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