Bei einem Einsatz braucht man aber einen Messbereich von 25mSv und 250 mSv in weniger oder gleich als 1 Std.
Also nach Rolf eine messbare Äquivalentdosisleistung von 250mSv/h bis
2.5Sv/h.
Bei einem Einsatz braucht man aber einen Messbereich von 25mSv und 250 mSv in weniger oder gleich als 1 Std.
Also nach Rolf eine messbare Äquivalentdosisleistung von 250mSv/h bis
2.5Sv/h.
Wieder so Einer der gegen die Einbahn fährt und Millionen Geisterfahrern begegnet. Es sind wirklich Millionen Geigerzähler im Einsatz weltweit. Die sind also alle blöd.
Tritium is nich da im Alltach, Plutonium auch nich.
Was würdest du einem Feuerwehrmann oder Ersthelfer in die Hand drücken? Einen Szintillator mit 100000 Einstellmöglichkeiten? Mit 5 verschiedenen Sonden? Die mußt du nämlich haben.
Was wir brauchen werden, ist ein Depleted Uranium Schnüffler, um die Leopard Leichen zu cleanen. Das kann der Gamma Scout leider wirklich nicht.
w.
Am 16.02.23 um 08:07 schrieb Helmut Wabnig:
Solange man nichts besseres hat / kennt...
Du weißt schon, was Rolf so macht, bzw. gemacht hat?
Für eine Erkennung tot / nicht tot reicht so ein olles Zählrohr sicher. Wobei mir der Effekt mit der Dauerzündung nicht so gewahr war, in Tschernobyl hätte so ein Ding sicher nicht mehr viel angezeigt, bzw. nur mit passender Abschwächung.
Jedenfalls scheint es mir wesentlich naheliegender, als Feuerwehr mit Radioaktivität unbekannter Quelle zu tun zu haben, als in ein Gebiet mit großflächiger radioaktiver Verseuchung gerufen zu werden. Und für die Bestimmung dessen, was da strahlt, und um die Quelle ggf. zu finden, ist ein Zählrohr denkbar ungeeignet.
Weiß einer zufällig, was die Leute letztens in Australien benutzt haben?
Hanno
Nein, leider nicht, muss aber was sein, was bei 1-2 Dutzend Metern und
70km/h gut funktioniert hat.Sie wussten aber, was genau in der Kapsel drin war.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Am 15.02.2023 um 22:07 schrieb Rolf Bombach:
Hier habe ich preiswert ein elektronisches Personendosimeter neu in defekter Verpackung bekommen.
Das ist als Einsatz-Dosisleistungswarngerät geeignet.
Müßt ihr Deutschen eigentlich immer so blöd sein?
Ich war in der ABC Truppe beim Heer, und im mehreren Kernkraftwerken u.a. im Strahlenschutz. (Siemens Erlangen, in der Guaten Alten Zeit).
Komm, erzähl mir was. w.
Am 17.02.23 um 13:45 schrieb Helmut Wabnig:
Was wird das hier, double down auf Arroganz? Geht selten gut.
Also Kenntnisstand von vor 50 Jahren (wenn überhaupt).
Die Technik hat sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Echt jetzt.
Hanno
Das weißt du so genau?
Kleiner sind's geworden, die Physik ist dieselbe. Heut kannst einen Szinti in der Hemdtasche tragen. Sonst hat sich nix geändert.
Was ihr Obergscheidn net habts, is Ahnung vom Leben. Stell dir vor, da liegt was herum was strahlt. Die Einsatzgruppe der Wehr sucht das Zeuchs. Abstandgesetz, schon gehört? Stell dir vor es is so a Punktquelle.
Halt deinen Szintillator (er wiegt 5 Kilo, weil deine Anforderungen so hoch sind) halt ihn irgendwie, dann bewegst dich einen Meter. Die Anzeige ändert sich. Um Wieviel?
Und dafür verlangst du von der Meßinrichtung a Präzision und Wiederholbarkeit im Bereich unter einer Million.
Im Labor isses was anderes als draußen wo "Gegend" herumliegt.
========== Ich habe X Polizisten und Feuerwehrleute trainiert im Strahlensuchen. Da war ein schmaler Graben mit einer starken Quelle unten um die Abschirmung durch Erdreich zu demonstrieren. Dann mußten sie drüberhupfen auf die andere Seite, mit Gerät. Frug Einer: "Kriegen meine Kinder jetzt Hörner"? Nein, konnte ich ihn beruhigen, rückwirkend kriegens nix mehr. w.
Am 18.02.23 um 09:48 schrieb Helmut Wabnig:
Ja, ich mag nämlich dazulernen.
Vielleicht solltest du dir doch mal angucken, was ein Szintillationszähler so kann, das ist nämlich geringfügig mehr als deine Geigerzähler. Und klar, solange man nichts besseres hat, stellt sich die Frage nicht, aber ansonsten möchte man vielleicht doch ganz gerne wissen, *was* da gerade strahlt. Und den Zähler als Dosimeter mitbenutzen. Und dank GPS eine Strahlungskarte aufnehmen, einfach indem man im Gelände rumläuft.
Ich merk schon, du hast voll die Ahnung :) Das Thema Kontamination erwähnte Rolf ja schon.
Jaja.
Hanno
Leo Baumann schrieb:
Klar. Multifunktionsgeräte sind da heute normal. Aber wie du leicht feststellen kannst, ist das eine andere Liga als 29.99 GM-Knatterkisten. Zahlreiche Funktionen auch der Datenspeicherung, Halbleiterdetektoren usw. und sicher auch irgend was amtliches.
Diese Geräte sind in etwa den Rados-Geräten entsprechend. Ein Nachteil könnte der Anbieter sein. Bei uns war generell eher Hand Weg von Thermo die Regel. Eine Krakenfirma, die hauptsächlich andere Firmen aufkauft und filettiert. Die zahlen schon mal 10 Mia aus der Portokasse um einen Anbieter/Hersteller einzuverleiben. US-Monopolkapitalismus.
Helmut Wabnig schrieb:
Das habe ich hier hingeschrieben, da wir hier in sci sind. Und nein, bei einem Strahlenschutzkurs für die Eisenbahn- Polizei Uri würde ich es nicht erwähnen. Die haben schon bei der Potenzschreibweise den Herzkasper gekriegt.
Meinen Einleitung
¦ Die ionisierende Strahlung ist eine von vielen Bedrohungen für ¦ die eigene Gesundheit. Da ist es von Vorteil, wenn man diese ¦ einfach, sicher und günstig messen kann. Da ist man mit ¦ einem GM-Schätzeisen gut beraten. Jedenfalls in 99% der Fälle.hast du geschicht umschifft.
Habe genau gar nichts gegenteiliges gesagt. Speziell auch nicht hinsichtlich deines Alltags. Es gibt allerdings Institute, da ist Tritium und Plutonium Alltag, da sie zum Bleistift bestrahlte Brennstäbe aufsägen und/oder MOX-Stäbe selber herstellen.
Ich denke, ich habe das in meiner Einleitung klargemacht. Auch ist ein gut eingepackter AdF mit Umgebungsluft- unabhängiger Atmung vor Tritium und Plutonium einigermassen sicher. Aber viel Spass an der Zonengrenze (hat nichts mit DDR zu tun).
Grossflächen Plastik-Szintillatoren sind heute ja dabei.
Beim Bau des grossen Detektors fürs Cern wurden ca. 180 Tonnen DU-Platten verbaut. Wir leben noch.
Helmut Wabnig schrieb:
Ach, und wie lautet das Abstandsgesetz bei Cs-137?
Ja. Um wieviel?
Aha, genau dort siehst du ja, dass das Abstandsgesetz dich generell erst mal in die Irre führt.
Am 06.03.2023 um 12:38 schrieb Rolf Bombach:
Ja, schönes, kleines Gerät. Kann auch Dosisleistungsmessung. Hat 3 PIN-Dioden als Detektor. Leider läßt sich die Dosisalarmschwelle nur auf folgende Werte einstellen ohne Zusatzgerät zur Programmierung über Infrarot-Schnittstelle.
10µSv, 50µSv, 100µSv, 500µSv, 1mSv, 5mSv, 10mSv, 50mSv, 100mSv, 500mSv, 1,0SvGrüße
Ole Jansen schrieb:
Gut, dass du die Situation karikierst, damit dieser Punkt klar wird.
Allerdings gilt das auch für das Candela. Das Candela ist eine SI-Einheit, obwohl es sich auf Physiologie abstützt und nicht auf Physik. Es stützt sich auf eine willkürlich festgelegte Gewichtungskurve.
Das ist schon richtig. Allerdings ist das Sievert primär eine definierte gewichtete Dosis. Die Wichtungsfaktoren sind nach ICRP 60/103 festgelegt und Bestandteil von Gesetzen und Verordnungen. Da gibt es kaum Interpretations- spielraum. Allerdings wird das Sievert für viele unterschiedliche Dosismessgrössen verwendet, das ist unübersichtlich.
Das ist _eine_ Bestimmungsmethode. Auch diese ist ICRU-standardisiert. Vorallem für Neutronen wichtig.
Die Empfindlichkeitskurven stammen noch von Anno Tobak und sind dann in Counts/Röntgen angegeben. In Gewebe ist ein Röntgen so etwa ein Centi-Gray. Die Zählrohre haben bei
70 keV ein ausgeprägtes Maximum. Dies wird mit einem Korrektur- filter flachgebügelt. Im Bereich 300-600 keV erfolgt die Strahlungsabsorption praktisch nur durch Comptonstreuung, da ist dann ein Empfindlichkeitsminimum. Darüber nimmt die Empfindlichkeit wieder zu, warum auch immer. Oberhalb 1 MeV vorallem durch zunehmende Paarbildungsreaktionen.Nunja, irgendwie ist es schon Zufall, dass die Kurve dann so flach rauskommt. Beim 18503 eiert die Kurve im Bereich 60 keV bis >> 1MeV so zwischen 6E7 und 9E7 cts/R rauf und runter, das ist schon erstaunlich. Allerdings wird ein "Gamma-Scout" wohl nur elektromagnetische Strahlung detektieren, keine Alpha, Beta im Glücksfall und Neutronen, äh, schwer zu sagen.
Am 14.03.23 um 10:27 schrieb Rolf Bombach:
Ja, so meinte ich das.
Es stützt sich auf eine willkürlich festgelegte
Candela bezieht sich auf die spektrale Empfindlichkeit des menschlichen Auges und Sievert auf das stochastische Krebsrisiko bei Menschen, die LNT Hypothese zugrunde gegelegt.
Der Wichtungsfaktor nach IRCP60 ist bei Gamma/Röntgen für alle Energien auf 1 festgelegt.
In der Tat. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Begriffe für Äquivalentdosen (Photonen-, Umgebungs-, Richtungs-, Personen-, Tiefen-, Oberflächen-) z.B. Hx, H*(10), H'(0,07, Omega)...
Die Anzeige und ggf. behördliche Zulassung von Dosimetern und Dosisleistungsmessgeräten oder Grenzwerte wiederum beziehen sich jeweils auf eines von den oben stehenden.
Ich bezog das auf Gamma/Röntgen.
Sekundäre Auslösung durch vorherige Wechselwirkung eines Photons oder Elektrons mit Filter und/oder Zählrohrwand?
Nicht mein Bereich.
Wenn nicht zufällig ein Beschleuniger im Keller steht kommt sowas eher von radioaktiven Beta-Zerfällen bzw. deren Sekundärstrahlung?
Deswegen heißt er ja auch Gamma-Scout.
O.J.
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