Ob der Staat eine E-Auto-Stromsteuer schon in der Planung hat ?

Nov 27, 2019 Last reply: 6 years ago 1178 Replies

Kenne ich. Michellin hat schon lange geeignete Reifen im Sortiment. Und wenn man derer 4 nimmt, wird die ungefederte Masse auch nicht so groß.

Mit der Zulassung für 200km/h wird es dann vielleicht eng, aber ein Tempolimit ist ohnehin mehr als überfällig. Das ist die mit Abstand wirksamste Methode für schnellen Klimaschutz im Verkehr. Das kostet nämlich fast gar nichts - außer Stolz und Potenzersatzmittel vielleicht.

Bei Akkus ist kein Aufwand zu groß, und nur wegen eines /lösbaren/ Problems soll man auf die eklatanten Vorteile der Radnabenmotoren verzichten? Man denke mal so an Straßenlage im Winter etc.

Marcel

Ja und die beste äh am besten getestete äh in Deutschland meistverkaufte Wallbox kostet 530 Euro*.

Guido (* Ähnlichleiten mit einer nervigen TV-Werbung sind beabsichtigt.)

Abgabe per Zapfhahn an jedem Windrad wäre nett - dann möchte jeder eines in seinem Vorgarten haben. Und der Mast kann als Speicher/Sparbüchse genutzt werden, für Abgabe wenn der Spritpreis besonders hoch ist ;-)

DoDi

Am 05.12.19 um 09:13 schrieb Ralph Aichinger:

Wenn es sich lohnt: ja. - Ich meine heute freut man sich ja auch über den quäkenden Sound von BT-Brüllwürfeln, die jede 30 Jahre alte Stereo an die Wand gespielt hätte, wenn sie denn noch existieren würde.

Aber die Änderung von Gewohnheiten dauert halt mal eine Generation.

Wer's umbedingt braucht...

Für mich sind Autos "Ackergäule". Es gibt nur 2 Arten: die, die fahren können, und die, die nicht fahren können. Letztere sind totaler Mist! Und dabei ist es mir als Benutzer komplett egal, warum ein Auto nicht fährt. Defekt, Akku leer, was auch immer.

Marcel

Am 05.12.19 um 09:10 schrieb Gerrit Heitsch:

Vergiss das. Car Sharing. In Großstädten steht das nächste Car-Sharing-Auto statistisch gesehen näher an der Wohnung als das eigene. Auf dem Land sieht's natürlich wie immer mau aus.

Aber mit Gerümpel und/oder Kindersitz etc. im Auto lassen ist dann natürlich nichts mehr. Das ist im Besonderen dann blöd, wenn man für die Rückreise nicht dasselbe Fahrzeug behält.

Marcel

Wie meinen? Was für Reifen sollen das sein? Es geht hier um das Gesamtgewicht aus Reifen, Felge, Motor usw. Das ist auf jeden Fall höher als wenn der Motor eine Antriebswelle benutzt. Allzugroß kann er auch nicht werden, irgendwo muss die Scheibenbremse noch hinpassen.

Da du hier was von 'wirksam' schreibst... Zahlen bitte! Wieviel bringt es im Bezug auf die CO2-Emissionen der BRD gesehen?

Straßenlage im Winter? Bei einem wegen des Akkus schweren E-Autos? Wo soll hier noch zusätzlich ein Vorteil herkommen?

Wenn das mit den Radnabenmotoren so eine gute Idee wäre, dann gäbe es sie schon längst. Ich meine, es gab sie schon, man kam nur wieder davon ab.

Gerrit

Kommt drauf an... Wenn zu deiner Wohnung eine Garage gehört gewinnst du immer. Ist so eine Sache mit der Statistik.

Da reicht schon etwas ausserhalb der Stadt.

Ja, das ist ein Problem, welches man erst bemerkt wenn man mal sein eigenes Auto wirklich ausräumen muss. Erst da bemerkt man, was man so alles im Auto hat weil man es braucht. Fängt beim Päckchen Taschentücher an und hört bei der Sonnenbrille noch lange nicht auf.

Gerrit

Nicht wirklich. Das war hier früher genauso. Dass die 7 Zwerge allesamt Bergleute waren, das ist kein Zufall. Und bei Tantal ist es auch nicht besser. Im Übrigen geht das Kobalt erst mal nach China und wird dort grüngewaschen.

Jaja, hab' ich gerade bei Lidl gesehen. Wer mit Lidl zu eon wechselt, der wird mit Geschenken überhäuft und bekommt natürlich ausschließlich Biostrom. Also nicht den von der Uniper-Tochter, deren Strom geht vermutlich nach China, hier nimmt ihn ja überhauptgarniemand.

Da hast du aber ein paar Probleme schön zusammengefasst.

Das Statement ist vermutlich so wenig gekauft wie die Glyphosatstudie die gestern aufgeflogen ist.

In Wirklichkeit sind es bei Baumwolle eher 11 m**3, in Indien auch gerne das doppelte für ein Kg Baumwolle. Die Baumwolle hat auch ihren Anteil an der Trockenlegung des Aralsees. Ist aber nicht schlimm, ist ja nicht hier.

Und seitdem in Chile die Wasserversorgung privatisiert wurde, sterben dort die Dörfer weil die Großgrund-Avocadobauern natürlich viel mehr aus dem Wasser machen können als es einfach nur zu trinken.

Ja, da kann man gerne das bisschen Grundwasser aus erdgeschichtlich früher Zeit zum Anlösen von Lithiumsalz hernehmen und dann oben in der Sonne der Atacamawüste verdunsten lassen. Das Grundwasser wird sicher nicht mehr zunehmen bis die Anden und deren Regenschatten abgetragen sind.

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Und in Europa ist man nicht besser: <

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Gruß, Gerhard

Am 05.12.19 um 20:14 schrieb Gerhard Hoffmann:

Und dann erst noch die "seltenen Erden" (ein nicht unwesentlicher Bestandteil der Permanentmagnete, nicht wahr?

Komisch, ich hab' erst vor ein paar Jahren von e.on zu "yello Strom" gewechselt. Also erst war mein Strom rot, jetzt isser gelb, also noch lange nicht grün, und kommt aus derselben Steckdose, also wozu überhaupt noch noch Kraftwerke und Batterien. ;)

Aber zu welchem Preis? Sowas konnte sich doch kaum ein Privatmann leisten.

Das erste "Handy", das ich gesehen habe, hatte übrigens die Größe eines kleinen Handkoffers, mit einem richtigen Telfonhörer drauf, und eine Stabantenne zum Ausziehen wie ein Kofferradio. Damit kam ein Servicemensch an, von IBM(?) HP(?) - fragmichmal, jedenfalls für unsere fetten Drucker in der THA-NlL Eriurt. Und der kriegte gerade da einen Anruf von einem ratsuchenden Kollegen (offenbar gerade bei einem anderen Kunden) und konnte ihm den Tipp geben: "Da ist der Phasenkondensator am Sterben." ;)

Sorry, ich brauche ein Fahrzeug kein Stehzeug. Für ein paar 100km 10h laden, das ist ja wohl der Witz in Tüten.

Die eine Seite, daß das ein rein kaufmännisch rechentechnischer Schwindel ist und dann die anderen Kunden von dem Ökostrom, den sie mit EEG teuer bezahlen, gar nichts abbekommen sondern reinen Kohlestrom beziehen, kann ich ja noch fast akzeptieren. Aber wenn sie schon nur bilanzmäßig rumlügen, dann doch bitte wenigstens zeitgleich und nicht übers Jahr saldiert. Sie sollen bitte zu jeder Zeit nur so viel "Ökostrom" verkaufen, wie sie per Einkauf auch besitzen oder ihn soweit nötig selbst speichern. Und wenn das dann zu gewissen Zeiten nicht für alle reicht und diejenigen "schmutzigen" Kohlestrom explizit nicht haben wollen, dann soll ihnen gefälligst auch keiner geliefert werden -- alles andere wäre ja Betrug. Ich möchte bevorzugt emissionsfreien Strom aus Kernkraft mit zuverlässigem fossilem Backup.

Na, dann arbeite du mal wie ich 12 Jahre im "durchgehenden Schichtsystem" (und das als typische "Eule"), ;) dann sprechen wir uns wieder. ;)

Am 02.12.19 um 23:34 schrieb Martin Gerdes:

Mach' du mal weiter deine Postingstatisiken, die nerven genug.

Am 04.12.19 um 16:09 schrieb Fritz Schoerghuber:

Nee, lass mich mal: Anschaffungskosten / Lebensdauer deines E-Autos incl. Akkus im Vergleich zu einem "gleichwertigen" Verbrenner?

Bestenfalls 8 Jahre oder 192.000km. Phhh - mancher brave Mercedes machte schon 20 Jahre / 500.000km (mit einer Maschine).

Am 03.12.19 um 07:30 schrieb Guido Grohmann:

Sicher nicht. Aber in ganz D gab's auch schomal "Förderung" des Wahnsinns, Autos zu verschrotten, die's gut und gerne noch ...zig Jahre / 1000e km getan hätten ...

...

Also ein Taxi, Bus oder Zug?

Oder steht Dein "Fahrzeug" weniger als 90% der Zeit?

Nee, wieso?

Falk

Am 05.12.2019 um 21:28 schrieb Hartmut Kraus:

Gerne:

Kaufpreis in .at 48,040,- Garantie auf den 64kWh-Akku 8 Jahre oder 200.000km Servicekosten 80,- alle 15.000km (da wird auch der Zustand des Akkus gemessen -> SOH = "State of health") Sollte der Akku unter 70% SOH fallen, wird innerhalb der Garantie getauscht. Das ist einem Kona-user in .de und einem Soul-user in .ch passiert (war ein defekter Block) -> wurde laut Forum ohne grossen Aufwand von Hyundai/Kia abgewickelt.

Ich fahre elektrisch nicht primär wegen des "grünen Anstrichs", sondern weil's zu meiner selbstgebauten PV passt, weil's VIEL mehr Komfort bedeutet und weil's halt mein spezieller Spleen ist, den ich mir leiste. Als E-Techniker sind mir Elektromotoren halt näher als Verbrenner. Die petrolhead-Zeit hab' ich aus- giebig genossen und hinter mir. Ich brauch' nicht (mehr) mit lautem Auspuff vor Lokalen posen. In meinem Alter nervt mich sowas inzwischen...

fritz

...

Und warum gibt Mercedes dann nicht 20 Jahre/500.000km Garantie?

Weil die meisten dann längst kaputt sind.

Warum gibt Tesla 8 Jahre/200.000km Garantie?

Weil (Tesla davon ausgeht, dass) die meisten dann noch halten.

Ist ja auch keine Kunst, weil da kein fehler- und verschleißträchtiger, thermisch und mechanisch extrem belasteter Kolbenmotor mit der Technologie dws 18. Jahrhundert drin ist.

OnT: Woran stirbt ein Elektromotor, der vernünftig designt wurde und im Rahmen seiner Spezifikation betrieben wird?

Falk

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