Notebook-Akku

Jul 18, 2004 7 Replies

Kann mir jemand erklären, wie der Notebook-Akku eines Compaq Armada M300 aufgebaut ist? An jedem Ende befinden sich 4 voneinander getrennte "Ringe", die offenbar in die passenden Aussparungen im Notebook eingreifen. Der Aufbau ist so (die Zahlen bezeichnen die Ringe:


1 2 3 4 ------Akkus-------- 5 6 7 8


1 und 8 haben Kurzschluß



7 und 3 = 3,6 Volt
7 und 2 = 3,6 Volt
7 und 1 = 3,6 Volt

Bei allen anderen Kombinationen konnte ich nichts messen. Nennspannung des Akkus soll 14,8 Volt sein. Der Akku funktioniert tadellos, obwohl laut Messung nur 10,8 Volt anliegen. Und wieso sind die Spannungen auf getrennten Ringen?



Viele Grüße



Roland


In article , Roland Hutter writes: |> Kann mir jemand erklären, wie der Notebook-Akku eines Compaq Armada M300 |> aufgebaut ist? An jedem Ende befinden sich 4 voneinander getrennte |> "Ringe", die offenbar in die passenden Aussparungen im Notebook |> eingreifen. Der Aufbau ist so (die Zahlen bezeichnen die Ringe:

|> Bei allen anderen Kombinationen konnte ich nichts messen. Nennspannung |> des Akkus soll 14,8 Volt sein. Der Akku funktioniert tadellos, obwohl |> laut Messung nur 10,8 Volt anliegen. Und wieso sind die Spannungen auf |> getrennten Ringen?

Bei einem Akku ausserhalb des Notebooks wirst du auch nichts messen, da wird die Ausgangspannung aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Angeschaltet wird es dann über einen der Ringe, der auf GND gezogen wird. Miss mal mit Akku im Gerät nach, dann taucht auf einmal richtig Spannung auf...

Zwei weitere Pins (die mit den Pullups) sind für die Kommunikation mit dem eingebauten PIC (I2C oder sowas, hängt aber nicht direkt am SMB).

Und bevor du ihn zerlegst:

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Und dass der Akku mit 10.8V noch länger läuft, ist recht unwahrscheinlich. Der Unterspannungsdetektor bq2058 sollte in der Gegend abschalten.

Georg Acher, acher@in.tum.de http://wwwbode.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

Hallo Georg,

die

nach,

...nach dem Bild wundert mich nicht mehr, daß ich so wirres Zeug gemessen habe. Nach Deinem posting jedoch hätte ich garnichts messen dürfen. Egal wie, das Ding nehme ich jedenfalls nicht auseinander.

Weißt Du zufällig, ob ein M300 mit derzeitigem PIII-600 auch einen PIII-700 verkraften würde?

Danke und viele Grüße

Roland

|> ...nach dem Bild wundert mich nicht mehr, daß ich so wirres Zeug |> gemessen habe. Nach Deinem posting jedoch hätte ich garnichts messen |> dürfen. Egal wie, das Ding nehme ich jedenfalls nicht auseinander.

Doch, man misst die drei Steuerpins (Akku-Enable und 2*I2C) mit deren Akku-internen Pullups. An dem "Saftausgang" kann man durch den Kondensator, der dran sitzt, auch noch eine Weile etwas messen, das bricht aber dann weg und gurkt durch Leckströme dann bei ein paar V rum. |> Weißt Du zufällig, ob ein M300 mit derzeitigem PIII-600 auch einen |> PIII-700 verkraften würde?

Na, wenn du es schaffst, den 600er auszulöten und einen 700er sauber wieder reinzubekommen ;-) Ich hab zwar den Kühlkörper noch nicht abmontiert, nach einem Sockel drunter sieht mir das aber nicht aus...

Georg Acher, acher@in.tum.de http://wwwbode.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

einem

...nach eingehender Betrachtung des Bildes von Deiner site würde ich schon vermuten, daß die CPU wie in einer Wanne liegt und mit *irgendwas* mittels 4 Schrauben (für die 4 *Löcher* etwas außerhalb der Wanne) auf die Platine gepreßt wird. Aber wie gesagt, reine Vermutung...

einem

Das aus- und einlöten sollte doch mit der berühmten BGA-Bügeleisenmethode recht einfach gehen, oder nicht? ;-)

SCNR

Johannes

|> Das aus- und einlöten sollte doch mit der berühmten |> BGA-Bügeleisenmethode recht einfach gehen, oder nicht? ;-)

Hm, jetzt wo du es sagst... Das Bügeleisen braucht aber eine unbestückte Unterseite :-)

Aber ich sehe keinen Sinn darin, das Notebook um max. 16% schneller zu bekommen. Der M300 ist so ein süsses Notebook, das wäre selbst mit 500MHz noch perfekt. Ich warte seit 3 Jahren darauf, dass es wieder sowas robustes _und_ kleines gibt. Welches andere NB hält schon einen Sturz aus 1m Höhe auf eine Ecke aus? Selbst "getestet"... Der Boden hatte nachher eine kleine Delle ;-)

Georg Acher, acher@in.tum.de http://wwwbode.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

Weil die zusätzlichen Pins heute in der Regel für einen I2C/SMB-Bus benutzt werden, über den Protokolle wie "Smart Battery Data", siehe

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laufen. Sprich im Akku sind ein uC, der sich mit dem PC und dem Charger IC unterhält. Die Leistung wird oftmals erst bei Bedarf freigeschaltet.

cu, Marco

E-Mail: mb-news-blinuxhaven.de Deutsches Linux HOWTO Projekt: http://www.linuxhaven.de

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