Hallo In einem Raum steht eine Microwelle, und ca 1m entfernt, durch eine Rigipswand getrennt, steht ein Monitor von einem PC. Wenn die Microwelle läuft, ist das auf dem Monitor durch eine leichte Umschärfe zu bemerken. Ist die Microwelle defekt? Freundliche Grüße JJuergen
Microwelle
Feb 08, 2006
49 Replies
Wenn diese das Essen auch warm macht und die Tür richtig schließt wohl eher nicht.
Der Mikrowellenofen verwendet zu Erzeugung der hochfrequenten Radiowellen im Innern eine selbstschwingende Wanderfeldröhre, welche wiederum ein kräftiges Magnetfeld zum Arbeiten benötigt. Dieses wird bei Betrieb dieses "Magnetrons" elektrisch erzeugt und kann die Ablenkung des Kathodenstrahls in der Braun'schen Röhre des Bildschirmes beeinflussen -> Das Bild flimmert/wird unscharf.
Mahlzeit!
Christian
Jürgen Springer schrieb:
Bei den Eltern meiner Freundin tritt dieser Effekt bei einem E-Herd auf. Würde ich eher für eine Rückwirkung ins Netz halten.
Gruß Henning
henning paul home: http://www.geocities.com/hennichodernich
PM: henningpaul@gmx.de , ICQ: 111044613
Jürgen Springer schrieb:
Da ist nix defekt ! In der Mikrowelle befindet sich ein Trafo. Das Streufeld dieses Trafos beeinflußt deinen Monitor. Vergrößere die Distanz Monitor-Mikrowelle oder benutze einen Flachbildschirm und gut ists.
mfg hdw
"Christian Hoffmann" schrieb
in der Mikrowelle arbeitet ein Magnetron, keine Wanderfeldröhre
Gruss Peter
Welche Computerbildschirme benutzen denn eine braunsche Röhre?
Und zwei ringförmige Permanentmagneten, und kein Elektromagnet...
Grüße,
Björn
BOFH Excuse #449:
greenpeace free'd the mallocs
Bjoern Schliessmann wrote:=20
Das d=FCrfte vor allem von der Definition der "braunschen R=F6hre" abh=E4ng= en=20
-- wenn Du's als Synonym f=FCr Kathodenstrahlr=F6hre benutzt (wie es z.B.= =20 Wikipedia macht): noch immer ziemlich viele.=20
Michael
ACK, Definitionssache. Ich verband das bisher immer mit elektrischer Ablenkung.
Grüße,
Björn
BOFH Excuse #267:
The UPS is on strike.
Hallo und Danke für die Antworten. Ich werde mal etwas mehr Distanz schaffen und in der Versorgungsleiste eine Steckdose mit einer anderen Phase nehmen. Wie kann man messen ob so eine Microwelle strahlungsdicht bzw. undicht ist? Freundliche Grüße JJuergen
OK, Du hast recht, steht so in Wikipedia.
Hatte das damals so gelernt, daß Wanderfeldröhren der Oberbegriff für alle Röhren ist, die die Laufzeit von Elektronen irgendwie nutzen.
Gruß:
Christian
"Christian Hoffmann" schrieb
Das verwechselst Du mit dem Begriff Laufzeitröhren
Gruss Peter
Hallo Jürgen. Jedenfalls kann man das nicht mit einem Handy in der Mikrowelle testen. ;-)
SCNR, Karsten
Wird jetzt der Herd oder das Essen unscharf? :-) Ist das vielleicht ein Induktionsherd? An Rückwirkungen in Netz glaube ich nicht. Der Herd ist ja extra gesichert und hängt an Drehstrom. Gut, die Leitungen sind natürlich die gleichen, trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, daß davon das Bild unscharf wird. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Ansonsten kenne ich unscharfe Fernsehbilder nur vom vorbeilaufen mit einer Handquetsche bei 5W EIRP auf 70cm.
Gruß Karsten
Wird jetzt der Herd oder das Essen unscharf? Ist das vielleicht ein Induktionsherd? An Rückwirkungen in Netz glaube ich nicht. Der Herd ist ja extra gesichert und hängt am Drehstrom. Gut, die Leitungen sind natürlich die gleichen, trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, dass davon das Bild unscharf wird. Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Ansonsten kenne ich unscharfe Fernsehbilder nur vom vorbeilaufen mit einer Handquetsche bei 5W EIRP auf 70cm.
Gruß Karsten
Das Monitorbild fängt an zu zittern.
Nein, das ist ein Umluftofen, der auf Augenhöhe montiert ist. Das Ceranfeld ist eine ganze Ecke weiter. Hinter der Wand steht auf gleicher Höhe ein Samtron 19" CRT. Der No-Name 17er, den sie früher hatten, zitterte noch viel mehr.
Ist vielleicht wirklich eher ein Streufeld. Als ich früher neben meinem 14" Targa Mutters elektrische Schreibmaschine stehen hatte, zitterte das Monitorbild auch immer gewaltig, wenn die Maschine an war.
Gruß Henning
Henning Paul schrieb:
f=2E
.=2E.oder die Freundin? ;-)
Das ist typisch f=FCr magnetisches Streufeld. Das kann z.B. auch in der N=E4he einer Zuleitung f=FCr ein gr=F6sseres Elektroger=E4t passieren. Zum Gl=FCck ist da ein Monitor wesentlich empfindlicher als der Mensch. Man kann auch abgeschirmte Monitore kaufen, inzwischen ist aber ein Flachbildschirm sicherlich billiger. Ich hatte dieses Einstreuungs- problem bereits einmal im Zusammenhang mit der Aufstellung eines REM, das da noch wesentlich empfindlicher ist. Gruss Harald
ja, das hilft
und das leider gar nix.
Gibt IIRC breitbandige HF-Detektoren, die das können. Aber zu 99% IST die Mikrowelle dicht. Zumindest für HF. Leider ist das schicke Blech-Kleidchen derselben für das Streufeld des billigen Versorgungstrafos (GeizIsGeil*seufz*) gar überhaupt nienicht dicht.
Das Streufeld koppelt magnetisch in den Monitor und lenkt direkt den Kathodenstrahl ab.
Da würde nur hochpermeables Blech als Schirmung helfen... Gute Monitore haben das bisweilen...
Heinz
Hallo,
Vor allem nicht wenn die Microwelle an ist! ;-)
Grüße Erik
Erik G. schrieb:
Gerade dann! Wenn das Handy anschliessend zerlegt ist, ist das ein Zeichen daf=FCr, das sich alle Energie auf das Handy konzentriert hat, und nichts nach draussen gedrungen ist. :-) Gruss Harald PS: Als Dichtigkeitskontrolle f=FCr Mikrowelle reicht im Allgemeinen eine Sichtpr=FCfung auf unbesch=E4digte Dichtleisten aus.
Heinz, Liebhart schrieb:
Wozu breitbandig? So stark streuen die Magnetrons nun doch nicht, und die AM mit 100Hz macht den Kohl auch nicht fett.
Gruß Dieter
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