Marken bei Speichermedien

Dec 21, 2025 Last reply: 6 months ago 28 Replies

Ne, am Maximum nicht. Dazu müsste ich die CPU austauschen. Da juckt es mich doch eher, dies gleich bei dem älteren Rechner zu machen. Also den dann mit neuem Board, RAM, CPU auszustatten und halt "etwas höher" als der aktuelle.

Immer ein Fallback und mehr Zeit zum "spielen"

Frank

Weil Du - um auf die AI-Blase Bezug zu nehmen - dadrauf ein lokales LLM betreiben willst oder Echtzeit-STT ohne proppere Grafikkarte vorhast? Was degradiert den alten Rechner mit DDR3 zum Fallback? Ein Microsoft-OS?

Hm. Also meine Kiste läuft mit Linux Mint 21 recht flott. Und nicht nur bei Officekram, sondern auch bei Videoschnitt in FHD und 4K. Aber wie dem auch sei, drehen muss es sich, das Konsumroulette.

Was die Leuts bei mir @work in den Container feuern ("ausgediente" Thinkpad T480s beispielsweise) würde anderswen mit Tränen der Rührung auf die Knie zwingen. Aber wir hams ja, sinnlos sich da aufzuregen.

Volker

Ich hab hier noch ein T420, jetzt mit 16 GB RAM, mSATA-SSD und USB3 via Expresscard... Läuft immer noch, nur der Akku hat doch etwas nachgelassen.

T420 = Die gute Tastatur aber fürchterliches Touchpad.

Gerrit

Das war schon damals, bei meinem ollen T30, ein lösbares Problem. Ich hab sogar noch Originalware gekriegt, mit guter Reichweite und eine deutsche Tastatur. Kostet natürlich etwas, daher lieber ein neues Modell leasen, nicht die Firmenprozesse mit Betrachtungen zum Umweltschutz strapazieren und sich Optionen überlegen, wie Arbeitnehmer Arbeitsmittel aus dem Bestand rauskaufen können.

Volker

Die üblichen Argumente sind Haftung und Garantie... Und nachdem was ich auf der Arbeit mitbekommen habe gibt es wirklich Spezialisten die so ein Notebook von der Firma kaufen oder sogar umsonst bekommen und dann, wenn es Probleme macht, auf Service bestehen.

Die beste Möglichkeit wäre wohl der Kartoffeltrick vom alten Fritz.

Gerrit

Jup. War damals wenig überzeugend und ist es noch.

Sehr schön! Genau die Arbeitnehmer, deren Loyalität man mit einem fair bepreisten Laptop honorieren möchte.

Ich würde als Arbeitgeber die Gewährleistungsfrist auf das zulässige Jahr verkürzen, eine präzise Zustandsbeschreibung bei Übergabe mit der Individualklausel "Der Käufer hatte Gelegenheit, das Gerät vor dem Kauf zu prüfen und bestätigt, dass ihm bei Übergabe keine Funktionsmängel bekannt waren." abzeichnen lassen (d. h. Übergabe- und Prüfprotokoll). Dabei vielleicht auch den Akku ausdrücklich als Verschleißteil benennen.

Dann hätte ich als Arbeitgeber natürlich extrem unterbeschäftigte Vertragsanwälte, die sich eines etwaigen Gewährleistungsfalls bestimmt gerne annehmen würden, während ich den Arbeitnehmer eine dem vertraglichen Rahmen entsprechende Alternativtätigkeit zuführe, z. B. Akten im 3. UG abstauben.

Frei nach dem Motto: "Fickst Du meine Mutter, fick ich Deine Mutter.". Ich kann ausgesprochen ekelhaft werden, wenn Menschen meinen guten Willen ausnutzen und mich übervorteilen wollen. Da darf es dann gerne auch um einstellige Eurobeträge und ums Prinzip gehen.

In diesem Sinne: Frohes Fest und entspannte Feiertage!

Volker

Und genau deshalb gehen die 'alten' Laptops und PCs jetzt pallettenweise an einen Aufarbeiter (reteq o.ä.) und man kann das Ergebnis dann als 'refurbished' über diverse Webseiten (incl. pollin) kaufen. Einfacher für die Firma, denn der nimmt alles, sortiert den Schrott aus, überarbeitet alles andere und beschwert sich nicht weil er weiss, daß nicht jedes Gerät noch OK ist.

Ich hab ein paar Rechner von solchen Aufarbeitern und kann mich bisher nicht beschweren.

Danke, dir auch.

Gerrit

... natürlich für lau, denn sonst würde sich dieser Aufwand ja im Preis widerspiegeln... ;-)

Bei mir im Bekannten-/Verwandtenkreis auch einige Exemplare von Secondbuy.de, Lapstore.de und speziell thinkstore24.de. Die Thinkpads von dort sind - im Gegensatz zu kleinanzeigen.de, wo alles in "neuwertigem Bestzustand" zu sein scheint - sehr realistisch beschrieben und waren bislang alle voll funktionsfähig.

Das ist so gut, wie es eben geht, wenn man wegen Microsoft-Lock-In usw. alle naslang IT-Equipment austauschen muss und damit letztlich den Berg an E-Schrott vergrößert, den wir wild konsumierende Erstweltmenschen ständig vor uns herschieben. Daran kann auch ein gepflegter Second-Hand-Markt nichts ändern, denn irgendwo müssen neue Laptops ja herkommen und irgendwo gehen die ur-uralten Laptops eben hin.

Ich habe mir vor längerer Zeit schon zur Pflicht gemacht, nur noch neues (gebrauchtes) Zeugs zu kaufen, wenn ich mich aus sehr stichhaltigen Gründen vom wirklich irreparablen oder beim besten Willen nicht mehr nutzbaren Vorgänger trennen musste. "Ist halt alt!", "Läuft Windows 14, Android 87 oder iOS 33 nicht mehr drauf!" zählt da nix.

Volker

Nein, die zahlen schon was dafür, aber eben nicht viel. So ist die Buchhaltung zufrieden und kann was verbuchen.

Ich wollte hier einen Laptop mit Windows 11, muss mich leider damit beschäftigen. Für unter 200 Euro incl. Win11 Pro hab ich was brauchbares gebrauchtes bekommen. Nochmal 20 Euro für die Erweiterung von 8 auf 16 GB RAM und schon taugt der 8th gen i3 für alles ausser Spiele.

Gerrit

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