Lötstation kaufen, aber welche?

Feb 21, 2005 27 Replies

Am 22 Feb 2005 19:34:04 GMT schrieb Nico Hoffmann :

Ersteres ist unrichtig, es ist ein Zweipunktregler mit fixer Schaltschwelle, zweiteres stimmt.

Die Analog 60 hab ich in der Firma, ist ganz gut aber nicht perfekt. Ich habe sie wegen der identischen Werkzeuge mit der SMD Rework 80 gekauft, weil ich an dem Arbeitsplatz Heißluft und Vakuumpinzette nicht brauchte (die Vakuumpinzette habe ich sowieso noch fast nie gebraucht). Aber ich finde sie ist in der Regelung irgendwie träger als die Rework 80. Ist allerdings auch anspruchsvoller Einsatz: feinste SMD, selbstverständlich Masseflächen und wegen GHz HF meist keine Wärmefallen.

Martin

Mit der Analog 60 kann man leben ;-)

Ich hab eine auf der Arbeit und eine Zuhause. Ich verarbeite damit passive SMDs bis 0603 und TQFP144 oder auch mal ein D²PAK. Die Auswahl an Spitzen ist sehr gut. Mit der ganz dünnen Spitze kann man sogar ERNI SMC gewinkelt direkt löten. Die 'Dachrinnen'-Spitze ist gut zum Verzinnen von Platinen und für die Kühlfahne von D²PAK. Ich löte fast immer mit bleifreiem Lot und _keine_ HF Sachen. Im Koffer kann man auch noch ne Entlötpumpe, diverse Spitzen und Lötzinn unterbringen.

Grüsse Robert

Robert Rottmerhusen schreibt:

Wäre denn die Analog 60 für HF ungeeignet? Und vor allem, wieso?

Noch besser.

N.

Das BMW E28 Forum:

Am 22 Feb 2005 22:54:29 GMT hat Nico Hoffmann geschrieben:

Doch schon geeignet, ich hab sie neben dem Netzwerkanalyser stehen :-) für die Inbetriebnahme von HF-Schaltungen. Die 0,4mm Spitze kann ich bei Masseflächen aber nicht empfehlen. Aber wie oben geschrieben, die Rework

80 scheint etwas dynamischer zu sein, hat vielleicht irgendwas digitales drin. Aber um das Bleifreizeug mach ich den Bogen, solange es noch geht.
Martin

Ja schon. Aber die halten irgendwie nicht so lange... oder ist das normal bei bleifrei?

Ich hab seit ungefähr 1978 eine Weller Lötstation (WECP?), das alte Modell mit Halter oben auf dem Trafo. Da gab es Anfang der 80er ein Nachfolgemodell (Trafo und Halter getrennt), das es heute noch gibt. Der Lötkolben hat 50 Watt, die Temperatur ist per Drehknopf einstellbar und steht bei mir seit mehr als 25 Jahren auf 370 Grad (freundlicherweise mit Inbusschraube feststellbar).

Mit dem Teil hab ich alles gemacht, was so anfällt. Erst seit kurzem hab ich was neues, eine Ersa RDS80. Im Prinzip das gleiche, nur mit digitaler Anzeige der Temperatur und sonstigem Schnickschnack. Wenn ich das Teil nicht geschenkt bekommen hätte, würde ich meine Weller immer noch nutzen, ausser etwas mehr Power und kürzerer Anheizzeit hat die Ersa keinen erkennbaren Vorteil gegenüber meiner guten alten Kiste.

Bei Ersa oder Weller kaufst Du mit Sicherheit ein zukunftssicheres Modell.

Martin

Mit der Zeit nervt allerdings der Funkenflug bei Experimenten am lebenden Objekt.

mfg Rolf Bombach

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