log Poti - Drehwinkelberechnung

Jul 27, 2005 15 Replies

Hallo NG



Ich sitze schon eine Stunde an folgendes Problem:



Ich möchte für ein logarithmisches Potentiometer eine Drehwinkeltabelle erstellen. Also der Drehwinkel in 100 Schritten geteilt und dann den dazugehörigen Widerstandswert. Wie sieht dafür die Formel aus?



Jürgen



Jürgen Schulz schrieb:

Die einzige Chance ist ausmessen. Der Begriff logarithmisch ist irreführend weil er eine gewisse Exaktheit suggeriert. Und beim Lautstärkeregler kommt's ja nicht wirklich auf eine genaue Kennlinie an. Außerdem wird bei Potis zwischen elektrischem und mechanischem Drehwinkel unterschieden. Beide stimmen nur bei sehr hochwertigen Produkten überein.

MfG hjs

Hans-Jürgen Schneider schrieb:

ACK, und deshalb kann es auch bei Potis sinnvoll sein das Datenblatt zu lesen, z.B. hier:

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Gruß Dieter

... habe kein log da...

... habe ich mir fast gedacht...

ich wollte für F= 1/(1,1 * R * C) einen log Poti einsetzen. Erreiche ich damit eine einigermaßen lineare Kennlinie für F?

Jürgen

Jürgen Schulz schrieb:

Von 'linear' bist du da noch ein gutes Stück weg, aber im mittleren Bereich passts schon.

Gruß Dieter

J=FCrgen Schulz schrieb:

le

Hallo J=FCrgen, am besten, Du nimmst die Kurve St=FCck f=FCr Sr=FCck auf, tr=E4gst die Werte in eine Excel-Tabelle ein, und =FCberl=E4sst dann Excel die Berechnung der Formel. :-) Gruss Harald PS: Als Richtwert, auch zur messtechnischen Unterscheidung habe ich mir gemerkt, da bei Mittelstellung des Potis der Widerstandswert 10% des Endwertes betr=E4gt.

Hallo,

Jürgen Schulz schrieb:

Mathematisch gesehen so:

x = Potiweg, Element [0,1] R = Widerstand, Element [Rmin,Rmax]

R = Rmin * (Rmax/Rmin)^x

In der Praxis wird einem auffallen, daß das Rmin natürlich so eine Sache ist. Das entscheidet letztlich darüber, über wieviele Dekaden ein Poti nutzbar ist. Viele Potis haben einen Metallanschlag, an dem der Widerstand sprunghaft sinkt. Das hat natürlich nichts mit logarithmisch zu tun. Naja und die Kohlebahnen sind oft auch meilenweit von obiger Formel entfernt.

Marcel

"Harald Wilhelms" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@g43g2000cwa.googlegroups.com...

Er sollte sich nicht wundern, wenn er eine stueckweise lineare Kurve bekommt auf nur 2 Stuecken :-)

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Naja, die *besseren* werden schon mal aus 3 linearen Stücken zusammengefrickelt ;-)

Gruß Gerd

Zu Studienzeiten haben wir mal in unserer Studentenbude ein stinknormales Lautstaerkepoti ausgemessen (mit Batterie, Oszi, Winkelmesser, Spannzangenknopf), weil Widerstaende gerade in "Passive Bauelemente" drankamen: 3 Geradenstuecken. Ob's wirklich welche mit nur zweien gibt, weiss ich nicht.

Grusz, Rainer

Hallo,

Rainer Ziegenbein schrieb:

Deswegen baut man gescheite Lautstärkeregler so:

^ IN ---RRR---PP|PP--------*--- OUT | | | |\ | +---|-\ | | >---+ +---|+/ | |/ ===

Mit einem linearen Poti und R{Poti} = ca. 10 * R{in}.

Das ist zwar auch nicht logarithmisch, aber um Klassen besser. Regelbereich: -unendlich dB bis +20dB Sinnvoll nutzbar: -20dB bis +20dB

Marcel

Marcel Müller schrieb:

Hab ich auch schon gelegentlich so gemacht. Hast Du Quellen, m.a.W. woher kennst Du die Schaltung?

Servus

Oliver

Oliver Betz, Muenchen (oliverbetz.de)

Es gibt die passive Schaltung "belasteter Spannungsteiler":

--+ | P = 1k lin P R1 = 10k P

Rafael Deliano schrieb:

Hallo Rafael, kann es sein, das Du die beiden Widerstandswerte vertauscht hast? Meiner Ansicht nach m=FCsste P=3D 10k und R1=3D1k sein. Damit h=E4ttest Du in der Mitte den typischen Wert von ca.

1/10 Endwert, wie bei "echten" Log-Potis auch. Gruss Harald

"Harald Wilhelms" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@g49g2000cwa.googlegroups.com...

Siehe de.sci.electronics FAQ:

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beide Schaltungen drin.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at despammed.com homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

Ja das ist korrekt.

Bezüglich log und Lautstärkepotis: man kann "Weber Fechner" googlen, der hat die log aufgebracht. Die genaue Annäherung an die mathematische log-Funktion bringt in der Anwendung aber nichts. Vgl. "Kurven gleicher Lautstärke". In den 70er Jahren gabs auch ICs wie TDA1054M die für Lautstärke "physiologische Entzerrung" versprachen indem sie mittlere Frequenzen bei geringem Pegel stärker dämpften. "HiFi"-Gag, für die meisten Anwendung auch nicht sinnvoll.

MfG JRD

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