Ja, aber wenn die Röhre nur noch an den Enden vor sich hinglimmt, dann sind die Elektroden des Starters verbacken/verschweisst und der damit kurzgeschlossen. So eine Glimmlampe mit Bimetallelektroden macht nur begrenzt viele Startzyklen mit bevor sie nicht nach dem Abkühlen nicht mehr aufmacht. Ist das der Fall musst du Röhre und Starter tauschen.
Es qualmt nicht. Teilweise sieht man solche Lampen über Wochen vor sich hinglimmen.
Gerrit
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V
Volker Bartheld
Dann bau eine neue Leuchtstoffröhre ein.
Autos, die fliegen können, sind gar nicht so exotisch. Welche die auf der Straße rollen, gibt es doch zuhauf.
Wirst Du uns an diesen Gründen teilhaben lassen?
Du keine Smartphoneapp mit Luxmeter hast und auch kein Vorher-Nachher-Foto mit gleichen Belichtungseinstellungen machen kannst?
Sehe ich ein. Wenn die Seit 10 Jahren da drin ist, sind von den 1250lm vermutlich nicht mehr viel übrig. Das deckt sich dann perfekt mit den überzogenen Angaben von neuen LED-Retrofits. ;-)
Flickern tun Lampen üblicherweise mit 25, 50 oder 100Hz, solche mit Schaltregler gerne auch bei deutlich höheren Frequenzen. Flackern liegt meistens darunter.
I. d. T. Die versprochenen 50'000h werden bei Retrofits häufig nicht erreicht.
Natürlich. "Deutsche" LEDs kannst an einer Hand abzählen.
Dann paßts ja. Drücken wir die Daumen, daß das auch so bleibt. Für den - geschätzt - 10-fachen Preis muß das Ding ja eine Weile halten.
Volker
H
Holger Schieferdecker
Am 20.06.2023 um 23:35 schrieb Stephan Gerlach:
Um mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen: Die erste Ziffer hat mit dem Farbwiedergabeindex zu tun (8 -> 80%+), die beiden anderen stehen für die Farbtemperatur (40 -> 4000 K). Siehe etwa auch hier:
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Holger
H
Hanno Foest
Am 20.06.23 um 21:32 schrieb Sieghard Schicktanz:
Bei regulären Startern backen die Schaltkontakte gerne mal fest, und dann sind sie dauernd voll eingeschaltet. Das sind die nicht gezündeten, aber auch nicht flackernden Leuchtstoffröhren mit den leuchtenden Enden.
Hanno
H
Helmut Schellong
Ich habe 4800 lm bei 32 W, 4000K.
Die Drossel stört meistens, weil sie in Reihe geschaltet ist. Bei einer Röhre mit 23 W noch nicht, aber nun bei 32 W brummt die Drossel bei mir. Man sollte sie generell überbrücken, weil sie Verluste verursacht.
[...]
Das Flackern kann auch durch elektronische Starter vermieden werden. Ich hatte da in den 1980ern 3 Stück von einem Hersteller auf Mauritius gekauft.
H
Helmut Schellong
[...]
Ja, es qualmt nicht.
Ich war 1968 als Lehrling im Kugellager-Werk von Dürkopp in Künsebeck. Wir Lehrlinge waren zuständig für das Wechseln von defekten Röhren und Startern. Da waren meist ungehäuste Dreifach-Röhrenhalter für 150 cm. Ich hatte glimmende Röhren nur gewechselt, wenn sie defekt oder an den Enden von innen schwarzwaren. Andernfalls war der Starter defekt. Damals war der Durchmesser der Röhren noch viel größer als in neuerer Zeit.
G
Gerrit Heitsch
Wobei der Starter auch kaputtgeht wenn man eine nicht mehr startende sondern blinkende Röhre zu lange ignoriert.
Ich habe noch irgendwo eine solche 20W (nicht 18W) Röhre mit dem größeren Durchmesser rumliegen.
Gerrit
H
Helmut Schellong
Ja, die Röhre wird dauernd gezündet, will aber nicht.
Ich hatte damals auch mit einem innen gebrückten Starter Röhren auf Startfähigkeit getestet.
Die dickeren mit 150 cm Länge hatten damals genau 60 W. Die heutigen dünneren haben 58 W.
G
Gerrit Heitsch
Meiner Erinnerung nach waren das 65W für den alten Typ.
Gerrit
H
Helmut Schellong
Ich kann das nicht bestreiten. Bei 58W dachte ich, daß früher garantiert eine Ziffer 6 vorne stand.
Es ist auch wahrscheinlicher, daß es 65W ist, wie Recherche zeigt. Heute gibt es noch T12-Röhren, die 38mm Ø haben und 65W, bei 150cm. Üblich sind T8, mit 1 Zoll = 25,4mm Ø.
M
Marte Schwarz
Hi Volker,
100 Hz ist hierzulande ja einfach erklärbar, aber woher nimmst Du 25 oder 50 Hz?
Worin bestand da noch gleich der Unterschied?
Marte
A
Axel Berger
Mit "Flackern" meint man bei Leuchgtstofflampen in der Regel die wiederholten vergeblichen Startversuche mit geschätzt weniger als 2 Hz.
V
Volker Bartheld
Es gibt keinen wesentlichen und es ist letztlich auch piepsegal. Lampen flickern/flackern/flimmern/pulsieren, wenn sie für Menschen wahrnehmbare bis störende Helligkeitsschwankungen haben.
Volker
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Stephan,
Du schriebst am Tue, 20 Jun 2023 23:35:59 +0200:
Den Unterschied sieht man aufgrund der Kennlinie der Augenempfindlichkeit praktisch nicht.
...
Gilt "allgemein-pauschal" und ist deshalb genauso unzutreffend. Für diese Angaben muß man schon den jeweiligen Nutzungsfall anschauen, und da schaut das für Deinen Fall sicher anders aus.
...
Laß'es, es lohnt nicht. ...
Ja, wegen der Heizwendel an jedem Ende.
Und so aufgebaut, daß sie in Verbindung mit dem (Kurzschluß-) "Starter" trotzdem in beliebiger Einbauorientierung funktioniert.
Für die vorgesehene Nutzung nicht. Ansonsten haben die Dinger halt an einem Ende einen satten Kurzschluß und am anderen die Anschlüsse für den eingebauten Spannungswandler. Ganz simpel.
...
...
Aber sie flimmert (systembedingt), wenn auch mit einer Frequenz, die kaum noch eine Fliege wahrnehmen dürfte, irgendwas im kHz-Bereich wohl.
Du kannst Dich ja melden, wenn sie ausfällt. Falls sich daran dann noch wer erinnert...
A
Andreas Fecht
Am 20.06.2023 um 23:35 schrieb Stephan Gerlach:
Das mit dem KVG-Vorschaltgerät kommt hin. Ich habe bei mir die 58W Röhren durch 23W LED ersetzt. Mit Vorschaltgerät hat die komplette Lampe vorher ca. 80W verbraten. Die Gesammt-Leistung mit der LED ist ungefähr auf 1/4 gefallen. Der Strom ist jedoch auf ca. 1/8 gefallen (fast kein Blindanteil mehr). Dadurch verringert sich die Verlustleistung der Drossel auf 1/64. Die wird jetzt nicht mehr spürbar warm. Vorher wurde die richtig heiß. KVG-Vorschaltgerät rausschrauben kann man sich sparen.
Gruß Andreas
S
Stephan Gerlach
Ich vergaß: Unter den Nebenbedingungen "bessere Haltbarkeit" und "geringere Leistungsaufnahme" bei gleichem "äußeren Erscheinungsbild" (was das Licht betrifft), falls möglich.
[...]
Ja. Hab' ich schon geschrieben, nochmal Kurzfassung:
1.) Leistungsaufnahme
2.) Haltbarkeit
Luxmeter hab' ich nicht; Foto könnte ich allerdings trotzdem machen (wenn ich mal nicht zu faul dazu bin, die Leuchtstoffröhre wieder aus dem Keller zu holen), wobei das Flackern das erschweren könnte. Die Belichtungszeit müßte hinreichend kurz sein, um ein Intervall zwischen 2 "Dunkel-Zuständen" der Leuchtstoffröhre zu erwischen.
10 Jahre sind's nicht.
Wenn ich mal Zeit und Lust habe, werde ich vielleicht das mit dem Foto probieren. Müßte tagsüber und sehr schnell nacheinander gemacht werden, damit die äußeren (Tageslicht-)Bedingungen gleich sind.
Dann war/ist es Flackern. Normalerweise tritt das nur nach dem Einschalten für ein paar Sekunden auf; zuletzt war es jedoch dauerhaft, wie in manch billigem Horrorfilm ;-) .
10-fach nicht; die Leuchtstoffröhre hätte im Baumarkt zwischen AFAIR
5(?) und 10 Euro gekostet; je nach Baumarkt bzw. Marke der Lampe.
Sicher hätte es vergleichbare Leuchtstoffröhren als Bestellung irgendwo günstiger gegeben; dann aber auch wieder nur mit Versandkosten (war bei der LED nicht der Fall bzw. die waren schon mit drin).
A
Axel Berger
Wie lange hat die alte Röhre gehalten? Wievielmal hast Du den Neukauf einer guterhältlichen Standardware mit Deiner aufwendigen Suche jetzt schon zeitlich überschritten?
Spielen angesichts der typischen Einschaltdauern wenige Watt Unterschied wirklich eine Rolle, die die Mühe rechtfertigt?
Kauf zwei Röhren, leg eine zurück und spätestens wenn die zweite auch durch ist wirst Du ohnehin eine andere, neue Leuchte wollen.
V
Volker Bartheld
Das mit der besseren Haltbarkeit ist bei LEDs oft Glückssache. Die geringere Leistungsaufnahme in Relation zum Lichtstrom zu sehen, da müssen sich LEDs gegenüber Leuchtstoffröhren schon strecken, denn so ineffizient sind die oft nicht.
Was mich an Leuchtstoffröhren am meisten kekst, ist die Einschaltverzögerung (Schnellstarter sind auch nicht so dolle) und die Aufwärmphase, bei niedrigen Temperaturen z. T. Minuten. Obendrauf noch die mangelnde Zyklenfestigkeit (man muß sich also ständig einen Kopf machen, ob man die Kellerbeleuchtung nun anläßt, etwa weil man demnächst wiederkommt) und der Quecksilbergehalt. Außerdem sind sie sperrig und empfindlich.
LEDs - speziell Retrofits - haben dann wieder ihre ganz eigenen Probleme. Hauptsächlich, daß sie mit dem geringstmöglichen Entwicklungs- und Ressourceneinsatz zum maximalen Profit in ständig wechselnder Qualität von fernöstlichen Firen unter sehr fragwürdigen Bedingungen fabriziert werden.
Volker
G
Gerrit Heitsch
Ja, aber Leuchtstoffröhren produzieren das Licht in 360 Grad, LED-Röhren haben einen deutlich kleineren Winkel. Damit du das nach hinten abgestrahlte Licht einer LS-Röhre ausnutzen kannst brauchst du in der Lampe einen guten Reflektor. Da hapert es gerne mal.
Selbst wenn die LED-Röhre also nur dieselben lm/W hat könnte sie besser wegkommen.
LS-Röhren sind dort gut wo man das Licht selten einschaltet und wenn, dann lange brennen lässt. Im typischen Keller also eher nicht.
Mir sind noch keine ausgefallen.
Gerrit
V
Volker Bartheld
Ich habe hier einen kleinen Eimer voll. Zum Blinklicht geworden, lustiges Tischfeuerwerk gezündet, POFF-Aus, Strang-/Teildefekte in COB, RGB-Stripes die nur noch Cyan oder Magenta können, nach wenigen Betriebsstunden nur noch gefunzelt, flimmert wie Sau, versprochener CRI nicht eingehalten, ... also annähernd alles, was man so in Spezifikationen schreiben kann.
Volker
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