LCD-Anzeigewert ohne Messgeraete-Ausgang in PC uebertragen?

May 29, 2006 41 Replies

Steffen Buehler schrieb:

Yep.

Wahrscheinlich gibts da ne Menge Probleme mit der Kontaktierung, Oxidation etc. Ausserdem misst man beim Widerstand wahrscheinlich nur oberflächlich, während die Kapazitätsmessung auch in die Tiefe des Mauerwerks geht (wegen Feldausdehnung zwischen den zwei Eleektroden)

Würde ich lassen. Das Schätzeisen ist schon wackelig genug.

MfG Falk

Dieter Wiedmann schrieb:

Das übersteigt derzeit mein Wissen. Hast du für nen Laien eine Skizze oder Mini-Beschreibung, wie ich vorstehende Teile zum Messen an der Wand bringe? Besseres Multimeter mit PC-Schnittstelle will ich mir ja kaufen.

Muss ich die Nägel unter Strom setzen?

Grüsse von Jürgen

Juergen Kuehne schrieb:

Ja, du klopfst am Messpunkt zwei Nägel in die Wand (die bleiben dann auch die ganze Zeit da drin), an die wird über das Multimeter ein ca.

12VAC Trafo angeschlossen.

Gruß Dieter

Dieter Wiedmann schrieb:

Interessante Variante. Warum ich dazu bei Tante Google (news und web) überhaupt nichts gefunden?

Habe meinen alten Märklin-Trafo reaktiviert, hat ja AC.

Lichtanschluss verwendet, also nicht den Fahrstrom.

1 Pin an das Multimeter, 1 Pin an die Wand, Multimeter 2.Pin an die Wand. Multimeter auf was einstellen? ACV oder Ampere?

Mein altes Zeigerinstrument hat nur 50µA / 2,5mA / 250mA Dabei habe ich keine Ausschlag bemerkt, nichtmal auf nassem Papier.

Bei ACV habe ich Zeigerausschlag, jedoch wohl nicht ganz sinngemäss: wo das Indikatorgerät weniger Feuchte misst, zeigt ACV mehr an.

Ja, ich hab in der Schule bei Physik nicht so ganz aufgepasst. Wie muss ich "richtig" denken?

Das neue Multimeter werd ich erst in den nächsten Tagen kaufen können.

Grüsse von Jürgen

Juergen Kuehne schrieb:

Hab den Minus-Anschluss auf der Leiterbahnseite angelötet, den anderen Anschluss aber mit der Multimeter-Spitze von der Bauteilseite drangehalten. Hat sich aber nichts auf dem Multimeter getan.

Allerdings ist der kleinste Bereich beim bisherigen Zeigergerät 5 VDC, also nicht im mV-Bereich. Das neue Mulitmeter werd ich erst in den nächsten Tagen kaufen.

Verändern tut sich die Anzeige des Indikators, aber aus meiner Sicht nicht weltbewegend. Bei Trocken-Anzeige von 3,5 gehts auf um die 3,0 zurück.

Grüsse von Jürgen

In article , Juergen Kuehne writes: |> Hab den Minus-Anschluss auf der Leiterbahnseite angelötet, den anderen |> Anschluss aber mit der Multimeter-Spitze von der Bauteilseite |> drangehalten. Hat sich aber nichts auf dem Multimeter getan. |> |> Allerdings ist der kleinste Bereich beim bisherigen Zeigergerät 5 VDC, |> also nicht im mV-Bereich. Das neue Mulitmeter werd ich erst in den |> nächsten Tagen kaufen.

Das wird sich auch nur im mV-Bereich abspielen... Der ICL7106 hat "roh" normalerweise einen Vollausschlag (199,9) bei 200mV. Die Schaltung von deinem Gerät sah in etwa auch danach aus.

|> Verändern tut sich die Anzeige des Indikators, aber aus meiner Sicht |> nicht weltbewegend. |> Bei Trocken-Anzeige von 3,5 gehts auf um die 3,0 zurück.

Das ist der niedrige Innenwiderstand des Zeigerinstruments, der das belastet. Der wird wohl so zwischen 20 und 100Kiloohm liegen. Ein DVM hat um die 10Megaohm...

Georg Acher, acher@in.tum.de http://www.lrr.in.tum.de/~acher "Oh no, not again !" The bowl of petunias

Juergen Kuehne schrieb:

Ohne das ich mir das Bild angesehen habe, typisch an dieser Stelle sind Spannungen von ca. +-0,2V oder +-2V.

Bei einem analogen Instrument ist der Innenwiderstand meist verh=E4ltnism=E4ssig niedrig, sodas diese Ver=E4nderungen normal sind. Bei einem modernem Digitalmultimeter sollte sich normalerweise nichts mehr am Messwert ver=E4ndern. Damit ist sicherlich auch eine bessere Zuordnung von der Me=DFger=E4tanzeige zur Multimeteranzeige m=F6glich. "Kalibrieren" kann man das ganze vermutlich am besten mit einem feuchten St=FCck holz, welches man in unter- schiedlichen Abst=E4nden zur Messfl=E4che h=E4lt, um unter- schiedliche Anzeigewerte zu bekommen. Gruss Harald

Elektrisch am einfachsten wäre natürlich das Anlöten von Drähten an die richtige Stelle und die direkte Signalübertragung zu einem Laptop oder anderen Aufzeichnungsgerät ...

Ich würde aber weiter denken und auch versuchen , gleich das Einpflegen der Daten in die Auswertungssoftware mit in den Griff zu bekommen. So wie das auf den Bildern aussieht, sollte es kein Problem sein, eine winzige Webcam samt Beleuchtungs-LEDs (z.B. sowas:

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) an einem aufsteckbaren/anschraubbaren Bügel so vor dem Display zu positionieren, das diese das ganze Display sehen kann. Da reicht ein

15-Euro Modell. Zusätzlich würde ich 2 manuell einzustellende rastende Rädchen oder Walzen mit anbringen, die es ermöglichen, Koordinaten-Angaben (z.B. A-Z, 0-9) an festen Positionen mit ins Bild zu bringen. Eine einzelne LED im Blickfeld der Kamera sorgt per Taster für die Signalisierung der Messung. Die Vorgehensweise wäre dann:

- Laptop in Raummitte aufstellen

- Webcam mit langem Kabel anstecken

- Koordinatenrädchen einstellen

- Messgerät/Kamera-Pack an Wand halten und Signal-LED kurz leuchten lassen (Software weiß jetzt: Aufnahme)

- Koordinatenrädchen ändern, nächste Messung

Bei gedruckten Symbolen bzw. 7-Segmentanzeigen braucht man nicht wirlich OCR, da genügen ein par Zeilen Delphi oder Realbasic/Visualbasic. Macht man vorher ein Foto von der Wand und skaliert es entsprechend, kann man mit geringem Aufwand gleich die Messwerte drüberlegen oder als Falschfarbengrafik (ähnlich eines Wärmebildes) colorieren ...

Man könnte das Ganze auch natürlich auch offline machen, es gibt billige Mini-Digitalknipsen um 50 Euro, und die Bilder danach zuhause einlesen und auswerten lassen.

Ich bin Softwareentwickler, deshalb gehen jetzt wohl in den Augen des OP die Pferde mit mir durch :-)) - wäre aber Alles möglich, immerhin für reltiv wenig Geld und brächte eine drastische Vereinfachung der Arbeit.

Frank

Jep, sowas "Einfaches" suche ich, ersatzweise ohne Löten als Lesekopf für das LCD-Display. Habe bei ELV jetzt einen Lesekopf fürs Ablesen des Strom/Gas-Zählers gesehen, der ist aber simpler: erkennt nur die Drehung der farblich markierten Scheibe ;-)

Das ist nicht so mein Problem: ich habe Excel, das Umsetzung der Zahlen in eine Farb-Grafik ala Wärmebildkamera läuft, siehe

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Allerdings: sowas wie eine Wärmebildkamera, nur eben als FeuchteWand-Kamera habe ich lange gesucht, vor allem leihweise, nix zu machen.

Webcam hätte ich, Camcorder hätte ich, Digicam hätte ich, einzig mir fehlt der Glaube, dass es damit EINFACHER wird ;-)

Ja, da beginnt der Aufwand ;-) In meinem "früheren Leben" war ich Software-Entwickler, aber all das würde auf handgestrickte OCR hinauslaufen oder aber... mit extrem hohem Aufwand...

deine Idee realisieren, die auf sehr genaue Positionierung der Bauteile hinausläuft.

glaub ich nicht wirklich ;-) Ist zwar 7-Segment-LCD, wobei ich schon versucht habe rauszukriegen, wie ich (als Elektronik-Laie) die 7 Segmente (mal Anzahl Stellen) von dem LCD "abgreifen" kann und daraus über Datenkabel wieder eine einfache normale Zahl schicken kann. Da ist mir das mit dem Abgreifen der Spannung verständlicher.

Die durchgehenden Pferde kenne ich, bringen manchmal auch sehr gute Ideen zutage ;-)

Hmmm, ich glaub den Erstaufwand hole ich nie wieder rein und ich müsste vor bei jedem Messzyklus die Einzelteile wesentlich exakter positionieren / zusammenbauen.

Grüsse von Jürgen

Juergen Kuehne schrieb:

Ich denke in anbetracht der Einfachheit des Messgeräts ist der Vorschlag von Georg mit dem angeflanschten DVM unschlagbar günstig.

MfG Falk

Falk Brunner schrieb:

Ja, wobei ich vorhin nochmal mit dem Conrad-TKD telefoniert habe sowie durch den Tipp eines Bekannten über die Seite

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erfahren "musste", dass es für das von mir vorgesehene "Messverfahren" noch ein weiteres Problem gibt:

Die Messgeräte senden "dauernd". Laut Conrad TKD kann auch das VC960 mit Datenlogger nur kontinuierlich Messwerte speichern, aber nicht einzelne via Tastendruck am DVM.

Ich hatte mir gedacht, das Senden eines _einzelnen_ Messpunktes vom Multimeter aus zu steuern, z.B. durch Drücken der Hold-Taste oder ähnlich. Scheinbar geht das nicht. Die Software wiederum lässt sich zwar auf einen festen Messabfragerythmus einstellen, aber... dann muss ich a) im 100%igen Akkord arbeiten b) kann dennoch nicht sicher sein, dass die Software nicht doch mehr als einen Messwert pro Messpunkt erfasst und abspeichert

Da hab ich wohl doch einen Traumwunsch, der derzeit nicht erfüllbar ist. Und muss weiterhin messen und notieren und eintippen. Schade ;-/

Grüsse von Jürgen

Juergen Kuehne schrieb:

Hab ich das nicht gesagt? ;-) Aber einen (Denk)versuch war es wert.

MfG Falk

Luftfeuchtemessung: Sinnvoll, genau, bezahlbar... Das alte Trilemma ;-). Wirklich vernünftig (zuverlässig, absolute Genauigkeit usw.) sind nur Taupunktgeräte und Psychrometer. Ich denke aber, dass der ausdauernde Bastler beide Prinzipien nachbauen könnte.

Wandfeuchtemessung: Keine Ahnung. Mikrowellenabsorption? Lieber nicht selber basteln ;-).

mfg Rolf Bombach

Falk Brunner schrieb:

Allemal, danke, auch an die anderen.

Hmmm, jetzt habe ich vielleicht doch noch die Kurve bekommen in die richtige Richtung, in der palm-pilot-Newsgruppe, meine Antwort dort der Einfachheit hier zitiert (evtl. von Interesse ob der regen Beteiligung) und weil ich die Message-ID noch nicht hab.

| >>geht das, Messwerte z.B. von einem Multimeter mit IR- oder | >>RS232-Schnittstelle direkt im Palm zu erfassen? Ersatzweise vom | >>Multimeter mit Speicher auf den Palm übertragen? | >

| > Es gibt ein Programm, um Werte eines Orbit Microlader aufzunehmen | > und als Graphik darzustellen. | | Hmmm, das hab ich nicht gefunden... und begrifflich auch keine Ahnung, | was ein Orbit Microlader ist. | | > Das macht im wesentlichen ja schon, was Du brauchst. | > Wenn Du den Werner Fehn freundlich bittest, hast Du gute Chancen, | > den Quellcode zu bekommen, um das anzupassen. | | Der hatte mal was ins Netz gestellt, das zwar in Google noch vorhanden | ist, aber nicht mehr downloadbar. | | > siehe

orbit ladekurven auf dem palm pda darstellen

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| | dabei hab ich jetzt gaaaanz was anderes gefunden: Basic Tiger | (Microcomputer). Da könnte sich eine Welt auftun. | | - Auslesen eines digitalen Messschiebers (wie bei mir Messgerät?) | - Ein Auge für den Tiger, digitale Bildverarbeitung (und evtl Mustererkennung der Werte?) | - Drahtlose Kommunikation mit IrDA (hat meim Palm) | - BASIC-Tiger + SmartMedia-Card (IrDA + SM hat auch Laptop) | - Ein Datalogger | - Kopplung von Multimeter und Tiger (!!!!!) | - BASIC-Tiger an Excel | - Daten in PC-Dateien sichern

ab

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Grüsse von Jürgen

Feuchte-Messung von Braunkohle: Dipol-Moment?!

Soll mal (vor 1980 :-) ein Sieger-Verfahren in einem Wettbewerb des Kohle-Institutes Bottrop(?) gewesen sein.

Gruss, Holger

Habe gefunden, dass es richtige Messgeräte mit Mikrowellentechnik gibt, wenn ich das richtig gelesen haben, sind da 5-stellige EUR-Beträge angesagt ;-) Das wäre zwar die Realisierung meines Wunsches, aber dafür hab ich leider wieder im Lotto daneben gelegen ;-)

Wenn ich richtig gegoogelt hab, dann geht es da evtl. mehr um Messung von CO, CO2 und Feuchte im Gas... (Abgas?)

Grüsse von Jürgen

Wenn das reicht... Einige Automobil-Abgas-Messungen wurden mit einem NICOLET-Fourier-Transform Spektrometer gemacht, das (damals: 1985 :-) etwa 250ooo DM gekostet hat...

Kommt drauf an...

Per google habe ich soeben folgendes gefunden:

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Messtechnik2.pdf

Da sind zwar ein paar Druckfehler drin (die im chemischen Teil leider sinn-entstellen sind: CarbiD CarbiT geht ja noch; aber die Karl- Fischer Titration get von Jod zu JodiD und nicht zu JodiT :-(

Aber sonst wohl eine gute Einführung.

Gruss, Holger

Da sich eigentlich nur das Gehäusedesign ändert, ist der Preis mittlerweile auf die Hälfte runter. Eventuell auch durch Preisreduktion beim Rechner. Bei den alten BOMEM Geräten wars ja abenteuerlich, wieviele Quadratmeter Platinen mit Goldkäfern drin waren. FTIR ist nicht so teuer wie es aussieht ;-), bei konventio- neller Gasanalyse ist schnell mal gleich viel Geld weg. Und wenn man (etwa im Zuge der Diesel-Entstickerei) auch Ammoniak und Lachgas messen muss, gehts kaum vernünftig anders.

mfg Rolf Bombach

Am Mon, 29 May 2006 20:00:35 +0200 schrieb Juergen Kuehne :

Das IC unter dem LCD dürfte wirklich mit 99,9% ein 7106 sein. Du könntest dort vermutlich ein beliebiges DMM anschließen, manchmal wird mit den ICL7106 allerdings über ratiometrische Messung gearbeitet, dann ist es nicht so einfach. Ev. köänntest du einen 7109 hineinverdrahten, der hat parallele BCD Ausgänge, ist vom Messprinzip her funktionskompatibel, aber nicht pinkompatibel.

Martin

Am Fri, 02 Jun 2006 21:35:35 +0200 schrieb Rolf_Bombach :

Warum nicht? Du sollst ja nicht über die Temperaturerhöhung des Meßobjektes bei Bestrahlung mit dreistelligen Watt-Leistungen messen. Das könnte man dann vllt. zur Trocknung machen :-) Das Trotec Mikrowellengerät misst zB bis in ca. 25cm Tiefe. In dem Koffer sind ausser der µWellen Sonde auch noch ein paar andere Meßköpfe, 2polige Sonden zum anlegen und einstechen usw. (vermutlich Impedanzmessung). Dann kenne ich noch das "Gann" Gerät, hat als Sensor eine 20mm Metallkugel, die man anlegt, ich habe allerdings noch nie die Frequenz gemessen.

Martin

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