Das ist schon mal das wichtigste. Sonst würde es gar nicht lohnen übers schonende Aufladen noch groß nachzudenken. NiMH sind normalerweise äußerst empfindlich gegenüber Tiefentladung/Umpolung. Und das tritt in 9V Blöcken leicht auf.
Vgl. Abb. 9 in
außer solche teuren z.B. von GP wo ein expliziter Tiefentladeschutz angegeben ist:
Alte NiCd sind da auch wesentlich robuster
diese holländische "Reflex-Ladung" bei Niedrigstrom und ohne Abschaltung ist bedeutungsloser Voodoo im Vergleich zu Vorwiderstand an DC. Da hat jemand mal irgendwas gemacht wegen dem Wort ... Ungünstig ist da angesichts bekannter definierter Akkus, dass die Versorgungsspannung so weit über der max. Spannung im Vollzustand ist - der Strom also bei der Überladung nichtmal spürbar nachlässt. Viel sinnvoller ists, sich einfach die Größenordnung klar zumachen.
Bei 24h kann man problemlos mit dem einfachen Widerstand und Gleichspannung knapp über der max Spannung leben. Dann wird z.B. anfangs mit C/15 geladen und mit C/30 end-/erhaltungsgeladen. Das taugt für >500 Lebenszyklen bei Marken-Akkus, sofern man zumindest nicht jahrelang die Akkus dauerüberladen lässt.
GP Akkus halten laut Datenblatt C/10 Dauerüberladung (sehr hoch) 1 Jahr aus. Die Schadwirkung nimmt stark überproportional mit dem Strom zu. Dauerladeströme kleiner C/30 ( >5 Jahre aushalten, werden oft als "schadloser" Trickle gar bezeichnet. Je kleiner der Strom umso (überproportional) besser natürlich.
Soviel Timer und Gebastel lohnt für 8 solche Akkus angesichts des geringen Verbesserungseffekts und auf Kosten der Erhaltungsladung ja auch wohl kaum. Und immer wärs noch keine richtige Schnelladung. Da könnte man dann gleich eine Schaltung mit µC mit
8x10bit AD für 3 EUR und etwas Code machen. (Aber nicht nur dummes-dU sondern zumindest Slope/Wendepunkt wie der ICS1700 - sonst wäre das schädlicher als o.g. Dauerlader)
Grüsse Robert