Mein Billig-China-Roller mit 3kW (PMPO ;-) hat sechs 12V 10Ah AGM-Akkus. Die werden einfach in Reihe geladen, ohne Balancierung.
Mein Ziel ist, jeden Akku einzeln vollzuladen, was auch gerne >20h dauern darf.
Als Ausweg hatte ich sechs 12V 0,5A Ladegeräte in China bestellt. Da im Preis noch nicht mal "CE" enthalten war, wollte der Zoll die Dinger nicht 'rausrücken.
Hat jemand eine Idee, wie sich das Laden möglichst schonend machen lässt?
Falk
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ich weiss ja nicht, was deine China-Ladegeräte gekostet haben. Ist Pollin 351113 (auch mal 6) schon jenseits der Schmerzgrenze?
Gruss Heiner
B
Bernd Laengerich
Am 02.12.2019 um 20:20 schrieb Falk Willberg:
Dann brauchst Du 36 Ladegeräte, je eines pro Zelle, und herausgeführte Zellverbinder.
Bernd
H
horst-d.winzler
Am 03.12.19 um 08:43 schrieb Bernd Laengerich:
Alternativ einen Haufen Elektronik was Wirkungsgrad und
---hdw---
P
Peter Heitzer
Ein Ladegerät und ein passender Stufenschalter mit 6 Stellungen und 2 Ebenen. Du musst dann halt alle 2-3 Stunden weiterschalten.
A
Andreas Neumann
Wozu soll das gut sein? Akademische Fingerübung?
F
Falk Willberg
Danke an die konstruktiven Beiträge. 70€ für das Pollin-Ladegerät scheinen mir angemessen.
Ich will vermeiden, dass ein schwächelnder Akku immer mehr belastet wird.
Gruß, Falk
F
Frank Müller
Falk Willberg schrieb:
Bei Blei-Gel-Akkus kann man das machen.
Wozu? Im Prinzip kannst du die auch parallel schalten und an ein größeres 12V-Ladegerät hängen.
0,5A ist bei einen 10 Ah-Akku etwas wenig, also mindestens 1A sollte das schon bringen.
War der Gesamtpreis inklusive Versandkosten über 21 Euro?
Parallel hätten die 6 Akkus zusammen etwa 60 Ah, da könnte man sie an z.B. Pollin 351582 hängen. Wenn du dazu noch ein bissel basteln willst könnte man vor jeden Akku noch ein Amperemeter setzen und die Stromaufnahme überwachen.
Frank
W
Wolfgang Mahringer
Hi Falk,
Am 02.12.2019 um 20:20 schrieb Falk Willberg:
Ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem E-Roller. Der hatte vier 12V
40Ah AGM Bleiakkus drin (auch 3kW, aber die hat der auch *g*). Ein Satz Akkus hat immer ein gutes Jahr gehalten, und das obwohl ich nicht so viel damit gefahren bin. Das Problem ist das fehlende Batterie-Management in dem Ding, und die Hochstrom-Entladung (60 Amp). Ein BMS ist aber nicht so leicht möglich, weil man keinen Zugriff auf die einzelnen 2V-Zellen in den 12V Packs hat.
Vor einigen Jahren habe ich den Roller dann auf Li-Zellen umgebaut (16 Zellen mit ebenfalls 40 Ah). So geht das um Lichtjahre besser :-) Der Roller ist inzwischen 10 Jahre alt. Ein "richtiges" BMS hab ich gerade in Arbeit.
Fazit: Vergiß den Blei-Mist, für die Anwendung taugts einfach nichts, und richtige Traktionsbatterien kosten gleich mal doppelt soviel der Roller selbst.
vg, Wolfgang
R
Rolf Bombach
Der schwächelnde Akku wird immer mehr belastet. Bei kleinerer Kapazität wird er automatisch "stärker" geladen. Dezentes Überladen ist bei Blei Teil des Programms; die einzelnen Zellen sind ja auch nicht zugänglich. Wenn der Hersteller, was zu vermuten ist, irgendwelche Restposten mit stark streuenden Daten verbaut, ist das dann halt Pech, oder du sortierst selber. Am besten ca. 3 Roller kaufen :-]
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