Am 23.01.2020 um 19:21 schrieb Bernd Laengerich:
Weil die keinen Sekt mitliefern wollen!
Am 23.01.2020 um 19:21 schrieb Bernd Laengerich:
Weil die keinen Sekt mitliefern wollen!
Es ist ein hinreichender Beleg. Die Kühlschränke sind stark unterschiedlich. Sehr unterschiedliches Alter, unterschiedliche Hersteller. Und dennoch produzieren beide aufgrund der Tätigkeit ihres Thermostats ein ganz bestimmtes charakteristisches Geräusch, das vom Klang her einem knallenden Sektkorken entspricht.
Mein Kühlschrank ist nicht defekt. Das kann er gar nicht sein, da er makellos funktioniert. Es funktioniert alles an dem Kühlschrank.
Und wenn mein Kühlschrank etwa innerhalb von 4000000 Sekunden
6-mal für jeweils 0,2 Sekunden ein störendes Arbeitsgeräusch von sich gibt, so ist das für mich wahrlich kein Grund, das Gerät für defekt zu halten.Ich habe auch das "darf" im Thread mittels mehrerer Sätze erklärt.
Am 23.01.2020 um 17:21 schrieb Sebastian Wolf:
Du bist völlig übergeschnappt
Helmut Schellong schrieb:
Dann war er also von Anfang defekt - Billigschrott eben
Bei manchen besonders speziell begabten Kunden darf es das :->
Bei vernünftigen Leuten, welche ihr Geld nicht gern zum Fenster rausschmeissen, darf es das natürlich nicht
MfG Rupert
Am 24.01.20 um 00:20 schrieb Rupert Haselbeck:
Hallo,
dem kann ich nur zustimmen. Einfach weg damit.
Abgebrochener Krempel sammelt sich schneller an, als es einem lieb sein kann.
Peter
Unsinn.
Was völlig logisch wäre, hätten Sie den gleichen Fehler.
Zwei völlig verschiedene PKW, völlig verschiedenen Alters gehen beide an der Ampel aus obwohl keine Start/Stopautomagic im Spiel ist. Sonst laufen beide gut - Fazit: Das darf so sein?
Ich bin auch immer wieder erstaunt, an welchen Anachronismen die
kennen und Leistungsstufen per PWM mit 0.05 Hz abbilden. Denn bei manchem Gargut sind die 10 Sekunden Vollgas in der Auftaustufe schon recht spannend.
Alles-Auto- und Aqua-Clean Modi (eine Tasse kochendes Wasser in den
dieser "bis zu"-Marketingbullshit. Und ob 23 Liter Volumen viel oder wenig
(hier konkret: 64%) davon nutzen.
Geht das wirklich nicht anders, z. B. mit (mindestens) zwei Generatoren?
schon ungleich geiler. Aber 5000$ (die Zahl war irgendeinem Startup-Flyer zu entnehmen) - wenn man es dann irgendwie irgendwo irgendwann kaufen
irgendeinen Bimetallschalter oder wenigstens ein Relais drinnen. Zumindest
der modernen Elektronik.
Aber seitdem mir ein BMW-Ingenieur von der grandiosen Notentriegelung der
mit Ring, das sich hinter einem Deckelchen verbirgt), wundert mich
Der Fachbegriff lautet hier: "benutzererlebbares Feature". Ist es das
Aber wenn es nur ein ganz kleiner Sektkorken ist?
SCNR, Volker
[1]
AEG_Micromat, Typ E EH 8108, Modell FX 66 LASC ließ sich in sec./Stufen einstellen. Ebenso die Leistung. Dieser Typ wurde vor 40 Jahren hergestellt. Nichts neues also. ;-)
Wenn er nicht immer noch produziert wird, hilft mir das kein Stück. Ist ja schon schlimm genug, daß man Stunden im Internet verbringen muß, auf der Suche nach einem neuen Mikrowellenherd. Da will ich jetzt nicht auch noch die Flohmärkte im Kreis München unsicher machen.
Unbestritten.
Bernd Laengerich schrieb:
Ich habe mir vor vielen Jahren ausdrücklich ein Gerät mit mechanischem Thermostaten gekauft, da der elektronisch gesteuerte Kühlschrank eines alteingesessenen deutschen Herstellers hin und wieder laut piepte und einen Code anzeigte. Auf meine Anfrage beim Hersteller, was dieser Code zu bedeuten habe, bot man mir an, kostenpflichtig einen Werkskundendienst vorbeizuschicken. Daraufhin landete der Kühlschrank kurz entschlossen auf dem Wertstoffhof und an seine Stelle trat ein Termikel mit türkischem Migrationshintergrund :-)
Andreas Bockelmann schrieb:
Auch hier steht ein derartiges Produkt deutscher Wertarbeit oder besser, es befindet sich eingebaut in der Küche. Und ja, auch dieses Teil beliebt gelegentlich laut zu piepen und am Display einen Code anzuzeigen. Das intensive Studium des Handbuchs, (na ja, es genügte die zweiseitige DIN C5 Kurzanleitung; google erzählte dasselbe) ergab, dass die Maschinerie damit darauf aufmerksam machen möchte, dass die Tür schon länger offen sei. Da die lediglich dreistellige Temperaturanzeige nicht für ein "Hier drin wirds zu warm! Haben Sie vergessen, die Tür zu schliessen?" genügt, haben die Ingenieure dafür einfach ein "F17" (oder so ähnlich) und den Piepser gewählt.
Das ist natürlich auch eine "Lösung" - aber die gute Gretl wird bei derartiger Ressourcenvergeudung den Zeigefinger heben müssen :->
MfG Rupert
Rupert Haselbeck schrieb:
Gretel sei hinterhergeworfen, dass ich eine Kühlschrank unbekannter Effizienzklasse, den der Vorbesitzer des Hauses schon vor seinem vorherigen Haus übernahm, durch ein Gerät der Klasse A++ ersetzt habe.
Die beste Ehefrau von allen hat das negativ beurteilt, denn durch die dickere Isolierung passt bei gleicher Außenabmessung weniger in den Kühlschrank hinein.
Am 24.01.20 um 12:28 schrieb Andreas Bockelmann:
Keine Sorge, der treu doofe Blick von Gretel täuscht, die will nur unser Bestes, unser Geld.
Die beste Ehefrau v. allen hat Recht. Ich nutze schon des Längeren einen Kühlschrank A++ einer bedeutenden deutschen Firma. Ich kann nur bestätigen das auch nach Jahren diese Verkleinerung des Innenraums sauer aufstößt. Offensichtlich gibt es für Küchenkühlschränke eine optimale Innenraumgröße. Wird die unterschritten, wird man mit dem Gerät nie richtig warm. ;-)
Am 24.01.20 um 11:15 schrieb Andreas Bockelmann:
Hg Schalter sind robust bis zum Geht.nicht-mehr.
Gute Sache.
Vielleicht hatte der Piepser lediglich die Bedeutung: Fühle mich wohl, ist alles OK.
Am 24.01.20 um 13:46 schrieb horst-d.winzler:
Hallo,
ja, natürlich. Das macht mein Auto auch so.
Peter
Am 24.01.2020 um 13:41 schrieb horst-d.winzler:
Vor allem deines.
Und genau deswegen ist auf die Effizienzklasse so ziemlich geschissen. Recherche ergab [1]:
"[...] Die Buchstaben kennzeichnen die Abweichung des Geräts von einem fiktiven Mustergerät bei einer festgelegten Nutzung. Verbraucht ein Kühlschrank etwa zwischen 42 und 33 Prozent der Energie des Mustergeräts, wird er in die Klasse A+ eingeordnet. Ein Gerät, dass nur 32 Prozent der Energie benötigt, wäre bereits in der Klasse A++. Die Höhe der prozentualen Abweichung ist für jede Art von Haushaltsgeräten, etwa Geschirrspüler oder Herde, unterschiedlich geregelt. [...]"
Übersetzt: Die Daten sind bestenfalls mit einiger Unsicherheit behaftet und möglicherweise vollkommen wilkürlich bzw. irreführend. Denn das "fiktive Mustergerät" hat zwar hoffentlich die gleiche Innenraumgröße, nur ist die eben kleiner als bei Deinem Altgerät. Ergo benötigst Du ein größeres Gerät, denn Deine Erwartungshaltung an einen Kühlschrank ist doch wohl mindestens, daß er ein Volumen x auf y Grad hält.Wärst Du auch mit 75%*x zufrieden, hättest Du auch früher schon ein kleineres Gerät kaufen können oder den ungenutzten Bereich mit Styropor ausstopfen.
Und schließlich hätte ich noch gerne gewußt, um wieviel weniger Strom dieses famose A++ Gerät denn im Vergleich zum Altteil so braucht und in welcher Relation das zum Ressourceneinsatz beim Kauf und der Produktion des Nachfolgers steht.
Ich habe das Thema mal mit (m)einer Waschmaschine gegenüber einem A+++ Teil durchexerziert, das "mit 30°C so sauber wäscht wie ehedem bei 40°C". Nachdem die Message-ID: <1201klvhfsv8w$. snipped-for-privacy@news.bartheld.net> vielleicht untergegangen ist, zunächst die einigermaßen ernüchternde Zusammenfassung:
Ein (ehrlicher) 40°C-Buntwaschgang bei voller iQ716 (8L) schlug mit gemessenen 530Wh und 100 Litern Wasser zu Buche. Demgegenüber nimmt sich der iQ800 nach Herstellerangaben 460Wh im 40°C-Baumwoll-Fakeprogramm bei Teilbefüllung(!) und braucht 50 Liter Wasser.
Die Bilanz mag bei Kühlschränken etwas weniger erbärmlich aussehen, denn deren Hauptproblem ist einfach die Erwärmung durch Wärmeleitung, die elektrisch kompensiert werden muß und von besserer Dämmung profitiert. Bei der Waschmaschine kämpft man hauptsächlich gegen die Wärmekapazität des Wassers, das nunmal kalt aus der Leitung kommt. Die Effizenz der elektrischen Aggregate ist dagegen der Dreck unterm Fingernagel.
Das mag sein. Genauso wie ich absolut keine Lust habe, eine A+++ Waschmaschine ständig im 60°-Programm (was dann wohl reale 50°C sind) und mit Wasser-Plus/Extra-Spülen zu betreiben, wenn die Wäsche nicht stinkend oder mit Waschmittelrückständen aus der Trommel kommen soll.
Volker
[1]Am 24.01.20 um 14:59 schrieb Volker Bartheld:
Ja, bei einer diskreten Skala ist irgendwo nun mal die Grenze. Vgl. Steuerklassen etc. Ist daran irgendwas bemerkenswert?
Hanno
Daran nicht. Eher schon, daß es ganz offensichtlich eine lustige Ampel hat sein müssen, weil der Kunde nicht imstande ist, etwas anzufangen mit Angaben wie "50L Wasser und 460kWh je Waschgang mit 40° und Trommel voll mit Baumwolle" oder "Nutzbares Volumen 80L, 400kW/Jahr bei komplett leerem Innenraum" oder irgendwelchen Tabellen, wo das sinnvoll und übersichtlich für typische Anwendungsfülle dargestellt ist.
Und daß man für die o. g. "festgelegte Nutzung" detektivischen Ehrgeiz benötigt, um herauszufinden, was das wohl ist. Als Hausaufgabe kannst Du ja mal recherchieren, welche Partikelgröße Haushaltsstaubsauger der einzelnen Effizienzklassen zurückhalten und wieviel davon. Und wie groß der maximal erzielte Unterdruck und Volumenstrom ist. Und jetzt nehmen wir uns demgegenüber Industriestaubsauger her.
Aber was solls. A+++ ist besser A++. Logisch, oder?
Volker
Am 24.01.20 um 15:46 schrieb Volker Bartheld:
Wir waren gerade noch bei Kühlschränken. Da sind die Verhältnisse zwar relativ einfach (Wärmestrom vs. Wirkungsgrad), aber mit der nackten kwh/Jahr Angabe, die ja durchaus dabeisteht, kann zumindest ich nicht Geräte mit unterschiedlicher Bauform und unterschiedlichem Volumen vergleichen. Und da ist halt meine Hoffnung, daß die Macher der Energieeffizienzskala sich ein paar mehr Gedanken gemacht haben, als ich mir in sinnvoller Zeit machen kann. Mag sein, daß das nicht der Fall ist, aber deine Polemik ist bei der Klärung dieses Sachverhalts auch nicht zielführend.
BTW, die "lustige Ampel" hat 10 Stufen. IMO reicht das für den Hausgebrauch.
Falls du gegenteiliger Meinung sein solltest, ist es zumindest nicht gelungen, das zu vermitteln.
Hanno
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