Gehäuse 3D Druck Prototyping, wie auskleiden?

Jan 24, 2020 Last reply: vor 6 Jahren 6 Replies

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Rafael Deliano

> Filament, wo das Gehäuse dann zuverlässig leitfähig wird, wird es ja > noch nicht geben. Es gab Granulat mit Metallzusatz für konventionelle Spritzgussgehäuse. Wie gut die angepriesene Schirmwirkung gegen Funk wäre nicht geprüft (skeptisch). Aspekt für ATEX war…

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Hallo an alle.



Druckt jemand von euch seine Gehäuse mit einem 3D Drucker und kleidet die innen wegen EM Immission/Emmission innen aus? Es gibt ja EMV Lack wobei ich bisher nur schlechtes darüber gehört habe.



Ich dachte z.B. an

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um das gedruckte Gehäuse damit auszukleiden.



Filament, wo das Gehäuse dann zuverlässig leitfähig wird, wird es ja noch nicht geben.



Danke für eure Ideen, Gruß Andy


Auspinseln mit Graphit-Lack? Alu-Bronze (-Lack)?

Grüße, H.

Es gab Granulat mit Metallzusatz für konventionelle Spritzgussgehäuse. Wie gut die angepriesene Schirmwirkung gegen Funk wäre nicht geprüft (skeptisch). Aspekt für ATEX war ESD-Leitfähigkeit. Jedoch: sowas nutzt das teuere Werkzeug stark ab. Hat sich damit nach erstem Versuch erledigt.

Man will/soll es ja Hf-tauglich kontaktieren. Das ist bei bröseligem Lack schwierig, bei Folie aber auch nicht simpel.

Letztlich ist die Frage was man damit erreichen will. Meist ist das Kabel die Antenne. Ausnahmen sind selten. Z.B. geerdetes Metallgehäuse Industrie Aussenbereich das vorne eine 10cm runde Glasscheibe fürs Display hat. Direkt gegenüber Antenne / 3 Meter im Testlabor die dann Controller abgeschiest. Aber Gehäuseprobleme sind eben Ausnahmen. In dem Fall reichte es die PCB des Displays besser auf GND zu legen.

MfG JRD

Ach oehem..weisst du..so rein privat ist mir das ziemlich egal. Es gibt aber im profibereich durchaus Metalisierungen wo ich schon

1Ohm und weniger quer ueber das Gehaeuse gemessen habe. Da wird aber wohl galvanisch gearbeitet.

Doch, gibt es. War aber teuer und ist auch nicht so extrem doll leitfaehig.

Wenn ich sowas fuer Bastelzeug wirklich brauchen wuerde, dann wuerde ich das trotzdem nicht machen und ueber die empfindlichen Teile kleine Blechdeckel aus gebrauchter Keksdose loeten. Man koennte aber vielleicht auch von innen Kupferfolie draufkleben. Hab ich schonmal mit einem 80Ghz Flansch probiert. Hat so im groben funktioniert, aber war aehem... nicht ganz perfekt. .-)

Olaf

Am 24.01.2020 um 16:50 schrieb Andreas Weber:

Ich habe keine Erfahrung damit, aber die gibt es schon länger:

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Ich meine beide waren auf der letzten Makerfaire Hannover.

Gedruckt werden sollten dann wohl nur eine oder 2 Schichten innen, der Rest des Gehäuses "normal". Bei Verschraubungen werden dann wohl auch die Schraubenlöcher damit gedruckt werden müssen, wenn eine Seite selbstschneidend fabriziert wird könnte damit auch die Verbindung der Hälften erfolgen. Kontaktierung zur Platine muß dann wohl federnd erfolgen.

Bernd

Am 24.01.2020 um 16:50 schrieb Andreas Weber:

bla

Ich habe das an nicht 3D-gedruckten Gehäusen vor einiger Zeit mal probiert (wir verkaufen Geräte im Plastikgehäuse) - das funktioniert bei weitem nicht so gut, wie man auf den ersten Blick denken/hoffen würde.

Ich denke, das macht nur im Einzelfall Sinn, wenn eine Messung ergeben hat, daß die Überschreitungen überhaupt bei Frequenzen sind, wo das was bringen kann. Dann kommt es sehr auf das konkrete Gehäuse an und darauf, wie man den Lack mit der Platinenmasse verbunden bekommt.

In den allermeisten Fällen sind Massnahmen direkt auf der Platine deutlich sinnvoller. Das muss kein Abschirmkäfig sein, oft reicht gescheites Layout und passende Filterung.

cu Michael

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