Leider findet man manch praktischen Elektronik-Kram oft nur noch von chinesischen Anbietern - auch als angestellter Entwickler.
Jetzt mal Qualtität, korrekte technische Beschreibung und dergleichen aussen vorgelassen: Ein größeres Ärgernis bei Ali-Lieferungen ist, dass man üblicherweise keine ansatzweise korrekte Rechnung zur Ware erhält:
- Es wird keine Rechnungsadresse verwendet, nur eine Lieferadresse.
- Adressat wird oft geschrieben als: "xy user" (oder auch "DE shopper") - nicht aber als Name des Bestellers angegeben
- Absender fehlt komplett oder ist grob unvollständig
- 19% Umsatzsteuer sind ausgewiesen. Da keine Steuernummer angegeben ist, kann man aber nicht davon ausgehen, dass diese Steuer jemals an irgendein Finanzamt abgeführt wird.
Verständlicherweise ist die Buchhaltungsabteilung nicht erquickt, wenn sie solche Nicht-Rechnungen zahlen oder - wenn privat vorgestreckt - die Auslagen ersetzen soll.
Wie handhabt Ihr das im professionellen Bereich, wo die Buchhaltung eine Prüfung standhalten soll?
Wird strikt kein Kleinkram aus China geordert?
Wird das irgendwie aus schwarzer Kasse im kleinen Dienstweg erledigt?
Stellt Ihr irgendwie gebastelte Privat-Rechnung vom Entwickler an die Firma für solche Käufe aus?
Oder wie schafft Ihr es, eine formal einwandfreie Rechnung zu erhalten, die man guten Gewissens auch dem Finanzamt zeigen könnte?
TIA Andreas