Kondensierende Feuchtigkeit?

Jun 17, 2010 39 Replies

Gibts nicht irgendwelche Freaks, die Ihren PC voll in Wasser oder =D6l getaucht betreiben? Gruss Harald

Wachs ist das Zeuch, das sich letzte Woche auf meiner Terrasse von Zylinderform zu sehr breitem Spiegelei-mit-Docht verwandelt hat, ja? War auch direkt der Außenluft ausgesetzt.

Timm Thiemann - http://www.timmthiemann.de Im Kühlschrank befinden sich 3 Scheiben Brot, ein Becher Kirschjoghurt, Margarine und zwei Salatköpfe. Dann habe ich mich verlaufen und rufe ein Taxi. []

"horst-d.winzler" schrieb im Newsbeitrag news:hvdv1a$3v2$00$ snipped-for-privacy@news.t-online.com...

Hi, Wachs hat mehrere Vorteile, es schmilzt etwa schon bei Temperaturen, da "arbeitet" manche Schaltung noch...es stabilisiert mechanisch und ist mit relativ einfachen Mitteln entfernbar zwecks Reparatur...mechanisch sowohl als auch mit Hitze. Lack dagegen ist was permanentes. Aber er ist leichter, irgendwann gewann dieses Argument...zusammen mit der besseren Wärmeabfuhr durch Luft. In WWII sind öfters Funkgeräte ins Wasser gefallen, nicht alle gingen kaputt. Nur die Batterien waren latürnich im Ar***.

mfg, gUnther

"Harald Wilhelms" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@d8g2000yqf.googlegroups.com...

Hi, es gab mal diesen Freak, der ein Mainboard in Salatöl betrieb. Aber das ist nur kurzfristig machbar, das Öl verharzt und beginnt ein "Eigenleben", sehr schnell bildet sich ein Biofilm und der Wassergehalt steigt, bis es unterm Öl korrodiert oder gar leitet. Öl ist schließlich eine Säure :-) Wenn man den Leckstrom verschmerzen kann, geht das aber auch unter Wasser. Jedenfalls hatte ich mal ein Dusch-Radio, das deutlich hörbar auch nach dem Versenken aus der Regentonne spielte :-) der Speaker war soein Plastikteil, keine Krachpappe. er kam nurnoch mit den Höhen klar, aber immerhin...

mfg, gUnther

"Jan Schmidt" schrieb im Newsbeitrag news:hvduf6$56f$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...

Hi, alternativ nur geringste Öffnungen lassen etwa an Kabeldurchbrüchen, und eine Ladung Silica einbauen. Die müßte man dann eben alle Jahr ausdörren oder tauschen.

mfg, gUnther

gUnther nanonüm :

Mhh, Wachs, tropft das nicht raus aus dem Gerät, wenn es da drin etwas wärmer wird? So 60°C treten doch locker mal auf nem Bauteilgehäuse auf. Oder ist das spezielleres Wachs mit höherer Schmelztemperatur? Alternative wäre ihmo dann der Heisskleber; bei 150-200°C sollte keine Elektronik arbeiten, aber man kriegt es mit Wärme runter, ohne die Bauteile auszulöten. Vielleicht gibts da ja auch etwas flüssigeres als den Bastelheisskleber?

M.

Lena! Lena! :-)

=?ISO-8859-15?Q?gUnther_nanon=FCm?= :

Ausdoerren könnte der Sommer schaffen (nur der in diesm Jahr wohl nicht) ;-)

M.

Lena! Lena! :-)

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Grenzen des Begriffs Salze

  • Stoffe werden als Salze bezeichnet, wenn ionische Bindungen zwischen den Teilchen der Verbindung vorliegen. Ob dieser Bindungstyp vorliegt, lässt sich jedoch nicht ohne weiteres feststellen. Während bei Calciumoxid (CaO) ionische Bindungen wirken, liegen bei Chrom(VI)-oxid (CrO3) nur kovalente Bindungen zwischen Cr und O vor; es sollte daher nicht mehr als Salz bezeichnet werden. Aus diesem Grund ist es oft geschickter, bei Oxiden nicht von Salzen, sondern allgemein von Metalloxiden zu sprechen.

Und natuerlich gibt es noch viele deutlichere Beispiele wo Oxide nicht Salze sind: CO2, NO2, H2O, SO2, ...

Gerne haette ich in die andere Richtung argumentiert, aber du hast die Frage so gestellt :).

lg, Bernhard

Axel Berger schrieb:

Hallo,

weil dann so Sachen wie Kohlendioxid und Wasser auch Salze wären. Bei Oxiden von Alakalimetallen passt der Begriff Salz auch nicht sonderlich. Das Essen mit Natriumoxid zu salzen wäre auch nicht so gut für die Schleimhäute.

Bye

Ist ja nicht Vergußmasse sondern Überzug. Leiterplatte und Lötstellen sehen etwas matt aus aber sonst ist die Schicht kaum wahrnehmbar.

Der ist elektrisch sehr ungünstig. Hatten mal eine Spagetthiverdahtung WireWrap-Draht auf Unterseite eines ersten Layouts. Sah dem Entwicklungschef so aus als könnte da ein Draht abreissen. Also eigenhändig mit dicker Lage Heißkleber fixiert. Nachher hörte man den Bus des 8031 im Audioteil als Pfeifen. D.h. wenn die Leiterplatte den übersteht dann wäre sie wohl auch gegen Betauung rein schaltungstechnisch resistent.

MfG JRD

Fette Oele (im Gegensatz zu Mineraloelen) sind Ester aus Glycerin und Fettsaeure. Die Fettsaeure kann durch Esterspaltung (mit Wasser, beguenstigt durch Saeuren und Laugen) frei werden.

Mineraloele sind Kohlenwasserstoffe ohne Saaeure, koennen aber IMHO durch Oxidation zu Saeuren werden.

lg, Bernhard

Flüssigkeitsgekühlte Geräte ( abgesehen von heatpipes ) gibts wohl sporadisch immer noch. Die Tunke ist allerdings teuer:

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MfG JRD

Reines Wasser ist ein sehr schlechter Leiter, somit koennten wohl viele Schaltungen auch unter reinem Wasser funktionieren. Von Leiterplatten und Loetstellen koennen sich aber schon Spuren von Salzen oder Metallen loesen, wodurch die Leitfaehigkeit steigt. Zusaetzlich kommt es zu Elektrolyse zu Wasserstoff, Sauerstoff, und falls z.B. Chloride anwesend sind, auch Chlor. Dadurch korrodieren Metalle und die Salze, Ionen, Leitfaehigkeit und Korrosion nehmen zu. Ich empfehle Kontakte/Leiter aus Gold und Platin :).

Ich habe aber schon mal ne alte, dreckige Grafikkarte im Geschirrspueler gewaschen, weil sie so ein unruhiges Bild gemacht hat. War nachher aber weder besser noch schlechter.

lg, Bernhard

Rafael Deliano :

Elektrisch leitfähig?

M.

Lena! Lena! :-)

"Matthias Weingart" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@penthouse.boerde.de...

Hi, wimre gehts am besten bei 120°, das erreicht hoffentlich keine Elektronikschaltung im Gehäuse... aber bei den Bedingungen wäre eine "Wartung/Inspektion" angeraten, auch wenn das "kondensierend" funzt, es könnte sich Schimmel bilden, Ungeziefer ansiedeln. Da ist ein Wechsel der Silicapatrone doch ein Klacks.

mfg, gUnther

Uwe Hercksen schrieb:

Nur, weil eine Substanz mit Wasser stark reagiert, heisst das noch lange nicht, dass es sich nicht um ein Salz handelt. Natriumoxid löst sich nicht in Benzin, ist daher ein Salz. Schmelzpunkt über

1000°C sagt auch einiges. Bei Molekülen sieht das anders aus. OsO4 etwa schmilzt bei 40°C und löst sich in Benzin. Soviel zum Thema Metalloxide.
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mfg Rolf Bombach

gUnther nanonüm :

Gibs da Patronen? Ich kenn die nur so als kleine Tütchen...

M.

Lena! Lena! :-)

Rafael Deliano schrieb:

Hallo,

und wenn es mit Leitungswasser noch funktioniert dann noch weiter testen mit Salzwasser in den Konzentrationen Ostsee, Atlantik, Rotes Meer und zum Schluß Totes Meer. ;-)

Bye

Ich glaube mich zu erinnern daß der Test nicht immer anwendbar war, weil auch nach Beschichtung und damit ohne Leckstrom die Koppelkapazität des Wassers marginale Quarz-Oszillatoren des 8051 am Anschwingen hinderte. Entspricht nicht dünnem Wasserfilm von echter Betauung. Aber für simple robuste Schaltungen brauchbar.

MfG JRD

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