Koax als Resonator

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Hallo

ich überlege, als Resonator in einem VCO ein Koaxkabel einzusetzen. Für
Schwingungen im 2m-Bereich glaube ich, etwa 30 cm zu benötigen.

Liege ich dam't richtig?
Welche Güte habe ich zu erwarten?

Grüsse

Robert

Re: Koax als Resonator


R.Freitag schrieb:
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Hallo,

bei Verkürzungsfaktor 0,66 und Labdaviertel wären es 33 cm für 2m
Wellenlänge. Fragt sich allerdings wie temperaturstabil der
Verkürzungsfaktor ist.

Bye


Re: Koax als Resonator
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Für welche Anwendung? Oder nur zum Spaß? ;-)

Quoted text here. Click to load it
Die Kreisgüte bei normalem Koaxkabel wird ganz sicher unter dem
von Helixkreisen (http://www.neosid.de/filcoils.htm bzw.
http://www.neosid.de/DWL/Katalogseiten/Teil%203_05_3_07.pdf )
liegen. Alleine schon die mechanische Größe des Koaxkabels deutet
ja schon auf relativ hohe ohmsche Verluste hin (Skineffekt).
Aber wenn Du es trotzdem probieren willst: Mache das Koaxkabel kürzer
als berechnet und stimme es am offenen Ende mit einem Trimmkondensator
ab. - Berichte mal, welche Kreisgüten Du erzielst, das interessiert
mich auch.

Thomas.

Re: Koax als Resonator
Hallo,

zum Thema habe ich folgendes gefunden:

Meinke, Gundlach
Taschenbuch der Hochfrequenztechnik, vierte Auflage
Springer 1986
Seite I39, sinngemäß:

Leitung mit Dämpfungsmaß alpha und Energiegeschwindigkeit v_e hat als
Leitunsresonator die Güte
Q= (pi * f_res) / (alpha * v_e)

TEM-Wellenleiter (ja, da Koax) ->
Q = pi / (alpha * lambda_z)

Wenn die Verluste nur durch Stromwärme verursacht werden und die
Wandstärke groß gegen die Eindringtiefe ist, dann ergibt sich die
Veränderung der Resonanzfrequenz zu
delta_f = f_res / (2Q - 1)

HTH,

Daniel.


Re: Koax als Resonator
Hallo,

zum Thema habe ich folgendes gefunden:

Meinke, Gundlach
Taschenbuch der Hochfrequenztechnik, vierte Auflage
Springer 1986
Seite I39, sinngemäß:

Leitung mit Dämpfungsmaß alpha und Energiegeschwindigkeit v_e hat als
Leitungsresonator die Güte
Q = (pi * f_res) / (alpha * v_e)

TEM-Wellenleiter (ja, da Koax) ->
Q = pi / (alpha * lambda_z)

Wenn die Verluste nur durch Stromwärme verursacht werden und die
Wandstärke groß gegen die Eindringtiefe ist, dann ergibt sich die
Veränderung der Resonanzfrequenz zu
delta_f = f_res / (2Q - 1)

HTH,

Daniel.


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