Bei welcher Trafo-Leistung?
-- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong snipped-for-privacy@schellong.biz
Bei welcher Trafo-Leistung?
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Es ist so, wie ich sage. Wie oft hatten wir dieses Spielchen schon? Es ist fast immer genau so, wie ich es sage.
Nur ein Streiflicht aus dem Internet: ====================================================================== Der Einschaltstrom ist besonders bei einem Trafo ohne Luftspalt stark abhängig von der Vorgeschichte des Ausschaltens, was die Lage der Remanenz beeinflusst und vom Moment des Einschaltens, was die weitere Magnetisierung ab dem Remanenzpunkt beeinflusst. Hier wird das Verständnis erleichtert, wenn von der Magnetisierungs-Transport-Wirkung der vollen oder angeschnittenen Spannungszeitflächen in einer Netzhalbwelle ausgegangen wird. ======================================================================
Das hat nichts mit der Nennleistung des Trafos zu tun, sondern mit der Bauart. Ringkern hat mehr Remanenz als geschichteter Kern.
Es wird jedoch von einem _kleinen_ Dauermagnetismus bei weichmagnetischen Kernen geschrieben.
Restmagnetismus ist stets winzig, im Vergleich mit dem Betriebsmagnetismus.
Wenn du es nicht glauben willst, dann miss es doch einfach nach.
Das hat nichts mit glauben zu tun, sondern damit, was ich im Internet lese und was ich bei meiner Ausbildung in dem Jahr in der Motorenwerkstatt gelernt habe.
Am 06.01.2020 um 05:36 schrieb Helmut Schellong:
Bei Motoren ist die Remanenz *viel* kleiner, des Luftspalts wegen.
Am 06.01.20 um 04:26 schrieb Helmut Schellong:
Quelle?
Nur zwei Streiflichter aus der Praxis:
Am 06.01.20 um 05:36 schrieb Helmut Schellong:
Elektro- oder Verbrennungsmotoren? ;) Aber egal: Hättest halt lieber in einer Trafowerkstatt lernen sollen. ;)
An einem Trafo habe ich nie einen Schraubenzieher unbeabsichtigt magnetisiert, an einem Motor (konkret: An seiner Gleichstromllichtmaschine) des öfteren. ;)
Am 06.01.2020 um 11:19 schrieb Hartmut Kraus:
Und daraus ziehst du welche falschen Schlüsse?
Auch bei Ringkerntrafos wird von einem _kleinen_ Restmagnetismus gesprochen. Das Wort mit 'Rest' impliziert das bereits. Es verbleibt ein kleiner Rest permanent.
Ein Trafo magnetisiert 50-mal pro Sekunde um und muß dabei jedesmal die Remanenz überwinden. Deshalb sind die Remanenzen dort klein. Der Kern ist eben weichmagnetisch.
Ich hatte viel Berührung mit Restmagnetismus. Beispielsweise, um unerwünschte Magnetisierung von produzierten Metallteilen zu entfernen.
Am 06.01.2020 um 14:19 schrieb Helmut Schellong:
Die so reden haben keine Ahnung.
Nein, es ist die Koerzitivfeldstärke die "überwunden" werden muss.
s.o.
Offensichtlich nicht in so geschlossenen magnetischen Kreisen.
Mach eine google-Suche mit signifikanten Wörtern aus dem Text. Vielleicht ist die PDF noch zu finden.
Es gibt keine Trafo-Werkstatt. Bedürftige Trafos wurden auch in der Motorenwerkstatt behandelt.
Das sagt hier überhaupt nichts aus.
Mittels der Koerzitivfeldstärke kann ein Restmagnetismus beseitigt/überwunden werden. So kenne ich das.
Und das auch bei hoher Remanenz. Vergleiche doch einfach mal die Hysteresekurven verschiedener Trafos und Permanentmagnete.
Falls Du mich meinst und mein STDBY-PCB, so muß darüber informiert werden, daß diese Standby-Platine neben dem Einschaltstromschutz viele weitere Funktionen hat. Auch Verknüpfungen zwischen dem Einschaltstromschutz und anderen Funktionen.
============================================================================= Die bleibende Magnetisierung heißt Remanenz und verkörpert das magnetische Gedächtnis des Eisenkerns in Form einer geringen gespeicherten dauermagnetischen Energie. Der Weicheisenkern ist hier also auch etwas dauermagnetisch. Diese dauermagnetische Energie bleibt aber nur erhalten solange der dazu gehörige Magnetfluß im Eisen erhalten wird. Nach dem Auftrennen des Eisenkerns verflüchtigt sich dann sofort dieser kleine Dauermagnetismus.
Ringkerne dagegen haben eine hohe Remanenz weil sie luftspaltfrei sind. Siehe weiter unten beschrieben. Die Magnetisierung kann wie schon gesagt nach dem Ausschalten nicht im Umkehrpunkt stehen bleiben. Bei Gleichspannungsbetrieb könnte man sagen, weil kein Primärstrom mehr fließt. Technisch betrachtet, weil dieser Dauermagnetismus nur schwach ist. =============================================================================
Ich denke, bei diesem Thema der Stärke der Remanenz, sind gehörige Mißinterpretationen im Spiel, auch Widersprüchlichkeit. Da wird scheinbar die Flußdichte im Betrieb für die Flußdichte nach dem Betrieb gehalten. Nach dem Betrieb gibt es doch keine Hysterese mehr.
Am 06.01.2020 um 15:49 schrieb Helmut Schellong:
Was du zitiert hast stimmt doch.
Von wem?
Natürlich nicht.
Jetzt musste ich dcoh mal 'reingucken. ;)
"Nämlich eine Anordnung der Drain-Anschlüsse der Ausgangs-MOSFET-Transistoren zum Ausgang hin, anstatt die Source-Anschlüsse dem Ausgang zuzuordnen. Dieses Konzept bietet einige eminente Vorteile, hat aber leider insbesondere bei Verwendung für Audio-Endstufen Nachteile, die in ihrer Gesamtheit nicht vernünftig besiegt werden konnten. Das Wort Sackgasse ist für diese Schaltungs-Situation zutreffend: Die sechste Endstufe 2016
Das hätten wir dir vorher sagen können. In so einer Sackgasse waren wir nämlich 2015 auch mal. Aber die Leute im "Microcontroller" - Forum haben ja alle keine Ahnung. ;)
Am 06.01.2020 um 17:34 schrieb Hartmut Kraus:
Du hast dort sicherlich Hausverbot.
Ich war doch zuvor selbst skeptisch. Das Fazit hat mich nicht überrascht.
Ich habe aber 6 verschiedene Endstufen entwickelt, mit unterschiedlichen, interessanten Konzepten, die in anderen Bereichen eventuell (teilweise) eingesetzt werden können.
Verstehe ich nicht.
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