Internet Backup über Smartphone USB-Tethering

Oct 06, 2025 Last reply: 9 months ago 126 Replies

Hi Leo,

Bei Vodafone geb ich nur noch auf schriftliches.

Bis zu 500 Mbps, bin ich mir sehr sicher, bei dem Preis. Schon bei den 100 Mbps komm ich selten über 5 MBps im Download der Linuxmint upgrades zum nächstliegenden Mirror. DAs war bei 1000 Mbps auch nicht schneller. Das liegt bei der FAU sicher nicht am Server.

Marte

Hi Leo,

Les' Dich mal durch teltarif und c't. Auf diese Idee sind schon ganz andere Leute gekommen und ganz schnell wiedr davon abgekommen oder besser rausgeworfen worden. Derartige Poweruser haben die Kündigung schneller, als ihnen lieb ist.

Marte

Am 09.10.2025 um 19:43 schrieb Marte Schwarz:

Ok - ich glaube Dir das, lese aber diese Blätter nicht mehr.-

Ich bleibe bei meinem BK-Internet mit Festnetzanschluß, weil ich sonst meine Faxfähigkeiten verliere, die mit einer virtuellen Maschine u. Win10Pro noch ab und zu genieße.

Ich bleibe auch bei meinem Samsung Galaxy S10 4G Smartphone mit Aldi Talk für 8.99 € und 25 GByte. Gemessen habe ich mit USB-Tethering zum PC

88 Mbps von angegebenen 100 Mbps max.

Dann betrachte einen Speicher als "Wertsteigerung".

Das wird wohl u.a. daran liegen das nie jemand verlangt hätte einen Speicher an einem Atomkraftwerk zu integrieren. :)

  1. Brauchen sie keinen. Sie haben Schwungmasse.
  2. können sie damit Regelenergie bereitstellen.
  3. sind sie von der Bauart auf Grundlast ausgelegt.

Ich bin mir nicht sicher ob es ganz ohne Großkraftwerke ginge die Grundlast und Regelenergie liefern.

Und es müssen offensichtlich noch weit mehr Speicher gebaut und integriert werden. Das müssen nicht unbedingt alles Akkus oder Pumpspeicher sein. Aber sie müssen erst mal Existent werden und auch zuverlässig arbeiten.

Wie war das mit der "Wertsteigerung"? ;)

Wenn Nachhaltig + Speicher = immer noch billiger als AKW, Kohle, Gas dann... Los damit!

N.B. "Nachhaltig" und "erneuerbar" finde ich eigentlich auch keine guten Umschreibungen für Wind, Solar u.ä.

Solange ihnen nicht der Brennstoff ausginge sind AKW u.a. das im Grunde auch, das Problem ist nur der Dreck am Ende des Prozesses!

Weiß jemand was der Rückbau und die Entsorgung von 1 GW installierter Wind o. Solar Leistung (plus adäquatem Speicher) insgesamt kosten würde? Wenn das immer noch billiger ist als bei einem AKW mit 1 GW dann paßt es doch. Und wenn nicht...?

Bye/ /Kay

Flurschaden wird es definitiv geben und zwar in verschiedenster Form.

Dann hast Du das falsch verstanden. Die nach der dot.com Blase so billig zu kaufenden Glasfasernetze haben den Flurschaden der Blase auch nicht wieder wettgemacht.

Und "ML-Beschleuniger- und Rechenzentrums-Kapazität sind auf einmal billig" macht den Flurschaden des AI Hype (schon alleine die immensen Resourcen, die da hineinversenkt werden) nicht wett.

Ja, solche Helden kenne ich auch .. ganz toll.

Man liest sich, Alex.

Ah, die berühmte "fair use" Hintertür: "Hey, wenn Du wirklich das voll nutzen willst, was wir Dir verkauft haben, dann wird das für uns teuer und wir müssen Dich rauswerfen".

Man liest sich, Alex.

Am 09.10.2025 um 10:52 schrieb Leo Baumann: ...

Und jetzt bitte deine Meinung, warum.

Am 09.10.2025 um 11:10 schrieb Leo Baumann:

Wie war das - früher einmal - mit den unzulässigen Verallgemeinerungen?

Hatte ich ja schon erwähnt:

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[114 Minuten] Prof. Dr. Maximilian Fichtner im Rahmen der Vortragsserie "Wissenschaft für jedermann" des Deutschen Museums zu Energiespeichern der Zukunft.

Klar kann man jetzt argumentieren: "Das Ende des Urans wird vermutlich genauso oft verkündet, wie das Versiegen von Erdöl/-gas.". Mag sein.

Bleibt der Dreck während des Prozesses:

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am Ende des Prozesses:
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natürlich am Anfang:
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Aber damit haben wir (und speziell die Bayern, die den Fleischblogger der CSU und die rechtspopulistische Krampfhenne gewählt haben) ja kein Problem. Strom kommt aus der Steckdose.

... stellen wir uns die Frage, ob irgendetwas immer nur "billiger" sein muss, um vernünftig zu sein.

Volker

Da kenne ich leider recht viele. Herr Weber von der EVP wird ja auch nicht müde, die ach-so-tollen Verbrenner des ach-so-tollen Technologiestandorts Deutschland u. A. wegen der ach-so-wichtigen Arbeitsplätze zu bewerben:

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Feigenblatt "Technologieneutralität" ist mittlererweile sowieso vom Tisch, man liebäugelt ganz ungeniert damit, nach 2035 fossil weiter zu fahren. Natürlich auch wegen der "Großdiesel" in LKW (die nie Gegenstand des "Verbrennerverbots" waren), die interessanterweise die Elektrifizierung viel schneller vollziehen:
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Derweil gibt es am Autogipfel...
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"Annäherungen, aber wenig konkrete Ergebnisse".

Ach. Achwas? Und drei Milliarden Euro "Kaufprämie" für Elektroautos, die Menschen mit "kleinerem bis mittlerem Einkommen" ausgeschüttet werden soll:

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sich auch noch angefunden.

Merz fühlt sich - wir erinnern uns - mit seinem Millioneneinkommen der "oberen Mittelschicht" zugehörig. Kann mir also schon denken, wer die 2.500€ Förderung einstreicht, um sich ein 33.330€ teures deutsches Elektroauto (VW ID.3) anzuschaffen.

Die Idee ist fast so gut, wie die Verschrottungsprämie damals und weder werden Hersteller auf den Gedanken kommen, vorher nochmal die Preise anzuheben, noch würden Kunden mit kleinerem Einkommen ein chinesisches Auto kaufen, weil sie aus Deutschland nur Mini-SUVs bekommen. Und IAA-Studien.

Der eine Heise-Kommentator sagte es sehr pointiert: Vielleicht sollte man unsere Politiker alle auf Urlaub schicken, mit voller Lohnfortzahlung. Dann können sie wenigstens aktiv kein Unheil mehr anrichten: Negative Return on Social Investment vermieden.

NB: Drei Milliarden Euro sind ungefähr der Betrag, den man fürs Deutschlandticket nicht hat.

Volker

Auch hier sollte man gegenrechnen ob es nicht günstiger ist, einen weniger überdimensionierten Rechner, der dann nur ein Drittel des Boliden kostet, nach fünf Jahren durch einen Rechner einer dann realistischen Preisklasse zu ersetzen.

Wie gesagt, ich bin selbst für die 5 Euro, die 250/40 gegenüber dem

100/40 mehr kosten würde, zu geizig. Für denselben Preis tät ich das Gigabit nehmen, aber BRAUCHEN, brauchen, tu ich das definitiv nicht.

Den Backupanschluss würde ich definitiv an einem eingeschränkten Bedarf dimensionieren und nicht an der Leistungsfähigkeit des Hauptanschlusses, und wenn ich nicht netterweise des WLAN des Nachbarn als Backup nutzen dürfte (er hat Kabel, ich DSL, das finde ich sehr elegant), hätte ich einen O2-LTE-Vertrag der 5-Euro-Klasse als Backup; die Datenrate die da rausfällt ist für einen Notbetrieb völlig ausreichend und es sind derzeit ~ 40 GB in solchen Verträgen enthalten. Gemessen daran dass der längste Ausfall ever hier knapp 30 Stunden dauerte ist auch das völlig ausreichend.

Bei mir werden Rechner meist etwa zur Hälfte ihrer geplanten Nutzungszeit, spätestens dann wenn die Folge-Technik-Generation Traktion bekommt und deswegen Preiserhöhungen für den Speicher des "alten" Rechners folgen werden, noch einmal erweitert²

Grüße Marc

² Daß mein aktuelles Thinkpad 48 GB statt der geplanten 32 hat, ist ein Betriebsunfall

Ich kenne Fredy persönlich, liebe seine Vorträge. Allerdings kommt er mit meinem Humor nicht klar.

Verkaufen tut er das zu diesem Preismodell natürlich, weil er weiß dass kaum ein Kunde diese riesenhohen Datenraten jemals ausnutzt.

Mein DSL 100 kostet übrigens knapp mehr als ein Drittel von Deinen 77 Franken. Und es ist völlig ausreichend.

In Deutschland bekommst Du von kompetenten ISPs¹ üblicherweise ebenfalls IPv6 in "funktioniert", ein dynamisch täglich wechselndes /56 mit Prefix Delegation. Die meistverbreiteten DSL-Router können damit umgehen. Es funktioniert einfach.

Das ist sicher ganz nett, mir wäre es den Preis nicht wert. Und ¹ gilt.

Grüße Marc

¹ Der Glasfasermarkt wird in Deutschland neben der Deutschen Telekom² im Wesentlichen von unfähigen Startups ("Arroganz wie ein Großer, Kompetenz wie eine Klitsche") aufgerollt, die nur sehr eingeschränkt Ahnung von Internet haben und deren Serviceprozesse ungefähr da sind wo DSL vor 20 Jahren war. ² man kann von denen sagen was man will, aber letzte Meilen betreiben können sie gut

Ohne Puffer geht's nicht, das wissen alle. Nur, die Fossillobby schweigt das tot und lässt lieber neue Gaskraftwerke bauen.

Ja. Wie hoch sind nochmal die Kosten und die Wirkungsgrade von fossilen Kraftwerken?

Grüße Marc

Hi Marc,

...

4K (4096 x 2160) Stream sei max. 35 Mbps. Selbst o2online geht nur von 15 Mbps für Netflix 4 k aus.
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Spannend für mich war eigentlich nur der Upload von bis zu 50 Mbps beim BK von Vodafone. Was sie sich aber derzeit im Telefoniebereich leisten hat den Entschluss, ab April nächsten Jahres wieder weiter zu ziehen schon sehr bekräftigt. Dass ich während Corona an einer eben solchen 1000/50 Mbps-Leitung überwiegend noch nicht einmal SD-Youtubestreams am Sonntagmorgen stabil bekommen hatte, hab ich auch noch nicht vergessen. Immerhin hatten die beruflichen Sessions mit BBB und ZOOM (und parallel Teams der Kinder) überwiegend funktioniert.

Im Alltag ist nicht interessant, welchen Datenraten ich zu einem Speedtestserver bekomme, sondern zu den Servern, von denen ich Daten abrugen mag oder auch den Uploaf, der von meinem Server die Daten abziehen mag. Das wiederum muss ich VF zugute halten, die 50er im Upload haben sie mir gelassen, obwohl ich die 1000er nach den ersten 9 Monaten wieder hab herunterstufen lassen (schon zum zweite Mal. Ich geb denen immer wieder mal ne Chance, aber seit ein paar Monaten halten Gespräche ins Mobilfunknetz selten länger als 2 Minuten am Stück, oft bricht die Leitung nach <1 Min bereits ab. Und dann immer wieder stundenlange Ausfälle des kompletten Kabelnetzes.

I get, what I payd for, mag man jetzt sagen ... Allerdings stand das noch nicht mal im Kleingedruckten.

Marte

Marc Haber schrieb am Fri, 10 Oct 2025 10:02:14 +0200:

Gering im Vergleich zu den Kosten, die man für ausreichend Speicher hätte. Deswegen sollen ja die Backup-Kraftwerke gebaut werden. Das ist der Grund, warum eine Energieversorgung aufbauend auf Solar- und Windenergie sp viel teurer ist als die vorherigen Lösungen - zu den Kosten für Solar- und Windkraftanlagen kommen noch die irre hohen Kosten für das Backup hinzu.

Tschüß

Volker Bartheld schrieb am Fri, 10 Oct 2025 09:33:49 +0200:

Gewiß muss etwas nicht "billiger" sein, aber man musss sich die teure Lösung leisten können. Viele (auch ich( bezweifeln, dass wir es uns leisten können. Die Elektrifizierung von Haushalten mittels Solar- und Windenergie ist in bisher nicht mit Leitungen erschlossenen Gebieten wohl sinnvoll und rechnet sich.

Tschhüß

Am 10.10.25 um 09:33 schrieb Volker Bartheld:

Ähm. An dem Punkt ging es um Wirtschaftlichkeit - wenn die Entsorgung einer Energiequelle mit Eingepreist würde.

Es sei denn du möchtest das der Staat alle Energie verkauft und auch die Verluste trägt - von unseren Steuern. Das Staatliche Institutionen/Betriebe Gewinn machen ist ja offenbar nicht vorgesehen.

Bye/ /Kay

Hi Leo,

Man braucht schon lange keinen Festnetzanschluß mehr wegen Fax. DA gibt es genübend Anbieter im Netz. Quasi jeder SIP-Anbieter kann das. Dafür brauchts auch kein virtuelles WIN10, das läuft doch auf allen einigemaßen aktuellen FritzBoxen auch. Ich geh in die fritz.box, log mich da ein, gehe zu Telefonie und dort auf Fax - Neues Fax ... Ein SIP-Anschluß reicht.

Marte

Hallo Kay,

Hast Du schon mal nachgelesen, welchen Aufwand die da von einem erwarten? Der Leidensdruck muss hoch sein.

Marte

Wem kann man 2025 noch ein Fax schicken?

/ralph

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