Genau, brauchst Du niemals. Die Zielgruppe solcher Riesenanschlüsse sind diejenigen, die regelmäßig 4K-Filme herunterladen¹ oder Spiele mit "tens of Gigabytes" herunterladen.
Als Einzelperson mittleren Alters ist das Geldverschwendung.
Ich lebe mit meiner Frau, arbeite in der IT und von daheim, habe Server zuhause stehen. Könnte DSL 250/40 haben, habe DSL 100/40, und selbst das ist eigentlich nur dann voll wenn ich 600 MB Kernelsourcen hochlade (was durch einen kaputten Prozess bedingt leider notwendig ist).
Grüße Marc
¹ nicht "streamen", die Echtzeit-Datenrate eines 4K-Streams liegt deutlich unter 50 MBit/s
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K
Kay Martinen
Topic beachtet? Vielleicht will er "Das internet wegsichern/ausdrucken" :-) oder ihm sind weniger als die Hälfte seiner Normalbandbreite für eine Ersatzlösung "einfach nicht genug"?
Ich könnte mir vorstellen das ein solcher Vertrag (mit dieser garantierter Datenrate) teurer ist als einfach eine Zweite Leitung von einem Zweiten Carrier legen zu lassen. Und monatlich zu bezahlen wäre...
Macht es Technisch auch einfacher. Business-Gerät mit MultiWAN oder ein OPN, pfsense mit Multi-WAN setup das dann einfach alles auf das Backup umleitet.
Ob so was mit mehr als einer SIM (im Surfstick o.a.) auch ginge weiß ich jetzt nicht. Sonst könnte man theoretisch zwei Mobilfunk-Modems bündeln. Aber ich denke die Luftschnittstelle wird allein dadurch auch nicht performanter. Nur die Zuteilung von der Basis könnte mehr erbringen. Wenn so was erlaubt ist. ???
Bye/ /Kay
L
Leo Baumann
Bei Vodafone ist der BK-Internetanschluß 1000/50 Mbps unwesentlich teurer als die langsamen Anschlüsse.
V
Volker Bartheld
Speziell am Telefon, wenn es keinerlei schriftliche Belege oder sonstige verbindliche Zusagen gibt.
Das ist eine Spitzen-Idee. Aber mir scheint eh, Du suchst neue Herausforderungen.
Volker
L
Leo Baumann
Am 09.10.2025 um 11:01 schrieb Volker Bartheld:
Alle Menschen wollen immer die neuesten Handys - ach wie schön wäre ein Samsung Galaxy S25 FE G5 :)
V
Volker Bartheld
Seinen Bandbreitenbedarf kann man relativ leicht überprüfen. Bei hinreichend neuen Fritzboxen verbirgt sich das hinter dem Menüpunkt Internet > Online- Monitor > Online-Zähler.
Da habe ich letzten Monat rund 130GB empfangen und 7GB gesendet. Natürlich kann man die 130GB nun nicht einfach durch 2592000 Sekunden teilen und irgendwas um die 0.5MBit/s bekommen, aber wenn man statt 24h/Tag eher 2h/Tag annimmt, wird mit ~5-10MBit/s schon eher ein Schuh draus.
Natürlich wartet man dann bei einem Vertrag mit 100MBit/s einen Moment, wenn das neues Linux-Mint-Mate-ISO zum Download heransteht oder man sich die komplette Black-Mirror-Serie zum Offlinegucken archiviert.
Aber selbst die Streamingfans brauchen nich einen GBit-Anschluss, zumindest nicht, wenn keine 5-köpfige Familie simultan am Anschluss nuckelt. Netflix- Streaming in 4K funktioniert mit 15-25MBit/s ganz hervorragend. Wer 8K zu benötigen braucht, sollte sich evtl. vorher mal beim Augenarzt einfinden.
Da wären dann noch die mit "Cloud-Backup". Mal eben 10TB initial in einen Amazon-S3-Bucket hochzuschieben, kann dann bei 100MBit/sschon mal zehn Tage dauern und mehr. So what? Das Delta beim nächsten Durchlauf ist um Größenordnungen geringer, falls man nicht einem Fernsehsender wie ARD oder ZDF Konkurrenz machen will.
Genau. Reality check, please. Irgendwie weckt das bei mir gerade Erinnerungen an Helmut "Chuck" Schellong, der für seinen heimischen PC auch ein Quad Ryzen 7
9800X3D Setup mit 128GB DDR5-RAM, mindestens zwei GeForce RTX 5090 und eine 20TB HDD für die üblichen Heimanwender-Datenmengen zu benötigen glaubte. Da müssen es natürlich auch zwei dedizierte Glasfasern sein, denn nach FTTH mit 2GBit/s kräht doch heutzutage kein Hahn mehr.
Volker
V
Volker Bartheld
Irgendwie müssen wir den Planeten ja ruinieren. Wenn es KI, die Wiederauferstehung von Kernkraftwerken, "moderne" Verbrenner-Automobile, Lieferketten- und GEG-Aus, eine "Neubewertung" unseres Stromverbrauchs, Fleischkonsum, usw. nicht schaffen, dann eben Ex-und-Hopp-Konsum.
Volker
A
Alexander Schreiber
Och .. hier gibt es einen Provider, der bietet 1, 10, 25 GBit/s symmetrisch an, alles zum gleichen Preis von CHF 77/Monat. Warum gleicher Preis? Weil der Anschluss so oder so einen QSFP28 im PoP- Switch belegt und die unterschiedlichen Kosten der Optiken spiegeln sich in der einmal fällig Anschlussgebühr wieder. Und ja, die machen Point-to-Point und keine PON-Sparversion. Laut Aussagen vom Chef des ISPs (Init7) werden die 25 GBit/s derzeit primär von Speedtests ausgenutzt ;-)
Vor allem: Init7 macht IPv6 in "funktioniert", nicht wie ein gewisser anderer lokaler ISP der meint, _eine_ (ja, /128) IPv6 Adresse reicht und /48 gibt es nur für Geschäftskunden ... und PON machen die obendrein noch.
Naja, 1 GBit/s symmetrisch ist schon ganz nett, wenn mal wieder die Backupjobs Daten schaufeln. Das ist nahe dran an "genug Bandbreite", man merkt interaktiv nicht, das da gleichzeitig 30-60 MB/s auch noch fliessen.
Man liest sich, Alex.
A
Alexander Schreiber
Eh, ein Ryzen 9 7950X3D mit 128G[0] RAM in der Workstation ist ganz angenehm. Lässt genug RAM und CPU Kerne für virtuelle/simulierte Maschinen, ohne die interaktive Nutzung zu beeinträchtigen und die CPU kann ECC. Zudem habe ich Grund zu der Hoffnung, das diese Konfiguration vielleicht 8-10 Jahre läuft wie der Vorgänger.
Und 1 GBit/s symmetrische Anbindung ist angenehm schnell, 10 GBit/s braucht Hardware-Upgrades im Heimnetz, 25 GBit/s bräuchte Hardware- updates im Heimnetz die schlicht zu teuer wären (primär die Switche, die ConnectX-4 sind recht preiswert zu haben).
Man liest sich, Alex. [0] Vor vielen Jahren gelernte Lektion: Bei Neuanschaffung von Maschinen diese mit maximalem RAM-Ausbau aufstellen, sonst flucht man später irgendwann.
A
Alexander Schreiber
Ich nicht. Der Aufwand, ein neues Telefon einzurichten und Anwendungen, Daten, Konfiguration zu migrieren oder neu aufzusetzen nervt und das Geld kann ich für IMHO sinnvollere Dinge ausgeben. Beim aktuellen Telefon (OnePlus 11) sind vom Hersteller 5 Jahre für Batterielebensdauer (bisher der Standardgrund, das Gerät zu ersetzen[0][2] hier) und Sicher- heitsupdates versprochen. Ich hoffe, das stimmt auch so. Wenn ja, wäre das ein guter Anfang.
Man liest sich, Alex. [0] Mindestens 2x pro Tag laden damit man durch den Tag kommt nervt und killt den Akku[1] noch schneller. Und das nach nur 2-3 Jahren. [1] Ich will die ohne Werkzeug einfach zu wechselnden Akkus von Damals™ wieder - wie bei den unkaputtbaren Nokia GSM Telefonen. Und wenn dadurch das Telefon 1-2m dicker wird .. na und? [2] Beim Firmentelefon markiert das Ende der Sicherheitsupdates[3] aus nachvollziehbaren Gründen den "Sie können das Telefon jetzt wegwerfen" Punkt. [3] _Warum_ die Sicherheitsupdates aufhören ist ein ganz anderes und nicht erfreuliches Thema.
K
Kay Martinen
Am 09.10.25 um 08:00 schrieb Leo Baumann:
Was sie ganz sicher NICHT versprechen: das es nie WENIGER als 500 Mbps würden. Kurz: Es werden IMMER weniger sein, bis zur (vertraglich, Gesetzlich) bestimmten Mindestgrenze. Denn wenn es dauerhaft drunter läge könnte man ja mindern und Einspruch erheben.
Das hat in etwa den Sinnhaftigkeits-Status von:
"Psst. Hey du, ja du. Willst du ein 'A' kaufen?"
Glaube nie was dir ein Verkäufer am Telefon vor lügt. Und "geheim" glaube ich auch nicht. Bestenfalls einen Iitz genauer.
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
20€ pro Monat sparen durch Wechsel ist aber auch kein "Backup" mehr. Sondern eher der Wechsel von einer Stabilen zu einer Wackeligen Lösung.
Wobei ich jetzt keine Eigenen Erfahrungen mit Vodaphone habe, nur viel schlechtes gelesen drüber.
Ja aber echt mal.
"Leo Rettet die Welt" durch Smartphone-Verzicht...
greift allerdings auch etwas zu hoch. ;-)
Ich brauch auch kein neues Gerät. = +1
Noch jemand? :)
Bye/ /Kay
A
Alexander Schreiber
Naja, KI ist ein beeindruckende Blase derzeit und wird eine Menge an Rechenzentrums- und ML-Beschleunigerkapazität[0] zu Schleuderpreisen hinterlassen. Bis dahin explodieren fröhlich die Strompreise im Versorgungsgebiet der Rechenzentren (primär in den USA zu beobachten).
Da wird momentan sehr viel Hype gemacht, aber selbst wenn man die Entsorgungskosten von Kraftwerk und Brennstoff unter den Tisch fallen lässt, sieht die Rechnung nicht gut aus - Solar und Wind sind billiger und die Preise bewegen sich immer noch nach unten. Kernkraft als Energiequelle macht bei den aktuellen Kostenstrukturen nur für mobile Anwendungen (Schiffe) oder spezielle Sonderlocken Sinn.
Solar und Windkraft haben halt ein Verteilungs- und Speicherproblem (Nacht, Windflaute), aber das sind technisch längst gelöste Probleme, wo es harzt, ist die Umsetzung und das generell aus nicht-technischen Gründen.
??
??
Man liest sich, Alex. [0] Man kann den Kram auch für durchaus sinnvolle Zwecke einsetzen, nicht nur um die Hype-Maschine anzufeuern.
A
Axel Berger
Stimmt das? Ober produzieren sie immer genau dann, wenn keiner Strom haben und bezahlen will? "Billig" und "wertlos" sind verwandt, aber nicht identisch.
Stimmt. Der Punkt ist, Speicher kosten Geld, nicht anstatt sondern zusätzlich. Und die Speicherverluste bedeuten Mehrkosten auf der Erzeugungsseite.
Ich erwarte auch konkurrenzfähige Preise, der Kram wird immer noch ständig billiger. Bis heute verdienen die Anbieter aber ausschließlich an Subventionen.
R
Ralph Aichinger
Ja, es stimmt. Je nach Modell wird eine bestimmte Abdeckung gerechnet, und je nach Weltregion dürfte es sich mal leichter rechnen, mal weniger gut. Aber ja, zumindest mit ein paar Stunden Batteriepuffer kommen viele Studien zu "billiger als Atomkraft".
Die eigentliche Nennleistung bei Photovoltaik ist mittlerweile sowieso spottbillig, es geht fast nur mehr um den Batteriespeicher.
Man sieht an Ländern wie Pakistan, wo es sicher keine Subventionen wie in Europa gibt, dass Photovoltaik (plus Batterien) mitterweile preislich angekommen ist. Ja, in Pakistan gibt es mehr Sonne, aber dort ist auch das Einkommen geringer.
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Seit heuer geht es offenbar in vielen afrikanischen Ländern so richtig los. Auch ohne Subventionen.
/ralph
H
Hergen Lehmann
Die Industrie braucht vorrangig tagsüber Strom, das korreliert gut mit der Sonne. Die Verfügbarkeit von Windenergie ist mehrere Tage im Voraus vorhersagbar, da könnten stromhungrige Betriebe entsprechend planen. Speicher für die Überbrückung kurzfristiger Abweichungen zwischen Vorhersage und (über einen dynamischen Preis gesteuerter) Nachfrage existieren.
Auf jeden Fall aber haben Wind+Solar einen riesigen Vorteil: Sie sind nicht auf die fortlaufende Lieferung von Brennstoff aus dem Ausland angewiesen, ihr Preis ist relativ unabhängig von diplomatischen Krisen, welche derzeit mal wieder grassieren.
Das ist Unsinn. Subventionen sind aber zweifellos ein Anreiz, Investitionen in die politisch gewünschte Richtung zu lenken.
V
Volker Bartheld
"Ganz nett" finde ich auch einen Blumenstrauß, ein Glaserl Rotwein oder einen Herbstspaziergang. Inzwischen sollte sich unter verantwortungsbewussten, halbwegs intelligenten Menschen herumgesprochen haben, dass sich nette Dinge zu kaufen, einfach weil man es kann, aus unterschiedlichen Gründen nicht so toll ist.
Ob Du die Datenrate brauchst, kann ich natürlich nicht einschätzen und wollte im Falle des Falles nichts gesagt haben.
Volker
V
Volker Bartheld
Da stand: "Ex-und-Hopp-Konsum". Es ist also nicht der Verzicht auf immer das neueste Smartphone (oder was auch immer), der die Welt rettet, sondern die Abkehr von dieser extrem dummen, toxischen Geisteshaltung macht einen guten Anfang.
Ich bin übrigens ziemlich allergisch gegen das, was zwischen den Zeilen von "$IRGENDWAS oder $IRGENDWER rettet die Welt" steht. Und Du weißt vermutlich ganz genau, was das ist.
Volker
V
Volker Bartheld
... und Du denkst allen Ernstes, diese Blase würde (und zwar rechtzeitig) platzen, damit kein irreversibler Schaden entsteht? Man muss den Mark Bennecke jetzt nicht hochleben lassen, aber die Daten, die er in
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zitiert, sind jedenfalls nicht total an den Haaren herbeigezogen. Und, ja, in dem Beitrag gehts nicht nur um Krieg und Umwelt, sondern auch um KI und Stromverbrauch.
Sehr schön, sehr schön. Das wirkt auf mich ein bisserl wie der Gutmensch, welcher mir zu erklären suchte, er würde durch seine immer neuen Autos dafür sorgen, dass alte Stinker wegkämen, weil er ja gut erhaltene, moderne Gebrauchtwägen in den Markt drückt. Mein Held!
Natürlich sieht die Rechnung nicht gut aus. Sah sie nie.
Das Bundeskabinett rings um Industriespezi Merz hat den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Lieferkettengesetzes beschlossen:
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Berichtspflicht über die Einhaltung der Sorgfaltspflichten soll abgeschafft werden. Ziel ist es, Unternehmen von Bürokratie zu entlasten. Bußgelder sollen nur noch bei schweren Verstößen gegen die Sorgfaltspflichten verhängt werden.
Aber, Entwarnung: Die Standards im Bereich der Menschenrechte werden nicht abgesenkt. Es gibt halt nur niemanden mehr, der das dokumentiert und kontrolliert.
Warum das Feigenblatt mit der Technologieneutralität (der Begriff "Technologieoffenheit" ist zwischenzeitlich verbrannt, daher brauchte man was neues) und das Tauziehen beim Gebäude-Energiegesetz...
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extrem kontraproduktiv ist, muss ich Dir hoffentlich nicht erklären.
Sagt die Gas-Kathi:
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Volker
A
Axel Berger
Stimmt. Auf Almhütten war schon deutlich früher so. Da. wo die Infrastruktur fehlt und die Alternative mühsam tranportierter Dieseltreibstoff wäre, rechnet es sich schneller.
Eben.
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