High Speed Digital Design

Nov 04, 2004 5 Replies

Moin!



Hier wurde neulich das Buch High Speed Digital Design - A Handbook of Black Magic (Johnson,Graham) empfohlen.



Beim stöbern bin ich auf ein interressantes PDF gestossen:



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In Fig. 1 packt der Autor den Clock-Generator ziemlich weit von den High-Speed Baugruppen weg. Da muß man doch dann den/die Takt(e) über das halbe Board routen. Ist das echt so sinnvoll?



Gruß, Olav


Moin Olav,

Mick Grant ist nicht der Autor des Buches. Was Deine Frage betrifft, man sollte empfindliche Clocks in einer ruhiger Gegend auf der Leiterplatte unterbringen. Lange Leitungen sind kein Problem, wenn man sich an Regeln wie diese haelt:

Angepasste Imdepanzen (Leiterbahnen und Terminierung), keine Abzweigungen ohne Untersuchung der Impedanz, eventuell Leiterbahnen 'unter Tage' fuehren, um Stoerer wie Sperrwandlerspulen herum leiten, keine 90 Grad Knicke. Im Prinzip muss man so denken wie ein Ingenieur, der eine ICE Trasse auslegt.

Gruesse, Joerg

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Nö, habe ich ja gar nicht behauptet. Ich fand das PDF nur beim allgemeinen Stöbern nach Informationen zum high speed design.

Das Buch von Johnson,Graham ist wesentlich ausführlicher.

Ich fand allerdings die Zeichnungen im PDF von Grant sehr anschaulich.

Gruß, Olav

Hallo Olav

Eine weitere gute Quelle fuer das Leiterbahnlayout bei schnellen Digitalschaltungen sind die alten Motorola MECL Datenbuecher.

Gruesse, Joerg

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Mehrere Trassen - die Züge sollen dann ja auch alle gleichzeitig am Bahnhof ankommen ;-)

Oder anders gesagt: das schönste Signal nutzt nix, wenn die anderen 15 auf dem Weg quer über das board den zeitlichen Zusammenhang verloren haben -> die Tracks für die verschiedenen zusammengehörenden Leitungen müssen auch noch gleich lang sein. Taktschieber können da in Grenzen etwas weiterhelfen.

Und dem Hersteller sagen, daß diese Leitungen eine definierte Impedanz haben sollen :-/

Gruß Markus

Hallo Markus,

Taktschieber sind eine Notloesung, so wie Schmerztabletten. Es sollte ohne gehen.

Da kennt der sich meist nicht mit aus. Man muss die Schichtdicken und Layer Anordnung genau vorschreiben.

Gruesse, Joerg

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