Grundig Radios 50er Jahre

Sep 30, 2006 22 Replies

Früher wars schöner :-). Auf der Nostalgiewelle unterwegs habe ich folgende Fragen:



Folgen die Typenbezeichnungen (2030, 3040, 2043 etc) einer Systematik?



Wie reinigt man zweckmäßig den Lautsprecher-Bespannstoff? Durch den Schalldruck scheint der Staub richtig in die Fasern reingeschossen worden zu sein.



Gibts noch "richtige" Bezugsquellen für solche Stoffe? Ein eBay.Anbieter warb mit der "Schalldurchlässigkeit" seines Stoffes. Huch?



Grüße und Dank im voraus H.


"Heinz Schmitz" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com... ..

hi, wenn Du den Stoff abmachen kannst, sollte Einweichen und Waschmaschine reichen. Ansonsten ein "Pinkelsauger", Saugstauber mit Wasserduese, damit die Feuchte nicht das Holz quellen laesst. Leider ist der graue Eindruck auch dem Farbverlust der verstrichenen Jahre geschuldet. Urspruenglich waren die Bespannungen vermutlich gruen. So jedenfalls aeusserte sich meine Oma, sie hatte eine ganze Kissensammlung "passend zum Radio", mit Troddeln und Logos, gabs damals wohl fuer notgeile Kunden wie heutzutage den Gummispoiler fuer den Golf Diesel.

Geh mit einem Muster zu einem Polsterer, die haben i.d.R. solche Stoffe.

mfg, gUnther

gUnther nanonüm schrieb:

Hallo,

AFAIK waren die Stoffe eher goldfarben, grün waren die magischen Augen.

Bernd Mayer

Heinz Schmitz schrieb:

Ich kann dir da

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empfehlen.

Gruß Dieter

Sieh mal bei eBay die Bilder. Die Stoffe sind meist noch ok. Man sieht aber deutlich, wo die Lautsprecher sitzen.

Grüße, H.

Vanille-Pudding mit "Gold"fäden :-).

Grüße, H.

Jo, das kannte ich. Leider muß man sich da registrieren, wozu ich nur in wenigen, wichtigen Fällen bereit bin, bei denen ein Grund für die Notwendigkeit einer Registrierung erkennbar ist.

Wenn man lange genug

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frequentiert, bekommt man eine umfangreiche Sammlung schöner Fotos. Manche Anbieter geben sich auch richtig Mühe mit der Aufzählung technischer Details.

Grüße, H.

"Bernd Mayer" schrieb im Newsbeitrag news:eflnid$e7o$ snipped-for-privacy@news.taunusstein.net...

Hi, nicht bei dem Unsrigen. Goldfarbe hatten nur die seitlichen Schallloecher, die nur fuer den "Raumklang" mit kleinen Hochtoenern ausgestattet waren und ansonsten eher zur Zierde dienten. Die "Goldfarbe" bestand in einem eingewebten Goldfaden wie bei der besagten Gardine.. Der vordere Bespannstoff war im Prinzip gruen und hatte den Firmennamen in Goldstick drauf. Sowie ein bisschen Glitzergold eingewebt. Die gruene Farbe wurde aber nurnoch sichtbar in dem schmalen Streifen, der auf der Innenseite unter dem Lautsprecherkorb eingeklemmt war. Ein Graugruen etwa so aehnlich wie Aloegruen, oder manche Kakteen. Vermutlich auch schon vergilbt.

mfg, gUnther

Dem pflichte ich gern bei. Einige Gruende, warum radiomuseum.org nicht empfehlenswert ist und welche Alternativen es gibt, habe ich unter

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zusammen getragen.

Schoene Gruesse Eckhard Etzold

-

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Prima, danke. Diesen Vormittag habe ich bei Radiomuseum Bocket und radiofreunde verbracht.

Grüße, H.

Das ist absolut der falsche Weg! Diese alten Stoffe laufen in den allermeisten F=E4llen ein! Abmontieren, in irgendeine Vorrichtung einspannen und dann von Hand waschen! Aber auch das kann gef=E4hrlich sein. Ist der Stoff m=FCrbe, rei=DFen einzelne F=E4den oder der ganze Stoff (durch die Spannung beim "einlaufen").

Gru=DF, Stephan

Dampfreiniger, mit einer leichten Seifenlösung!?

Sers,

Daniel Mandic

Sehr hei=DF, wenn es ein guter Dampfreiniger ist! Hei=DFes Wasser l=E4=DFt einige Stoffe schrumpfen. Ich w=FCrde es nicht machen.=20

Ich reinige die Stoffe nur dann, wenn sie extrem verschmutzt sind. Dann mache ich es so: Stoff vorsichtig l=F6sen und in einen Rahmen einspannen (dazu klemme ich die R=E4nder des Stoffes einfach zwischen kleine Holzlatten). Dann sp=FCle ich den groben Schmutz mit dem Duschkopf ab. Danach lasse ich lauwarmes Wasser in die Badewanne einlaufen und gebe etwas Wollwaschmittel dazu. Den Stoff lasse ich dann eine Zeit lang darin einweichen (h=E4ngt vom Verschmutzungsgrad ab). Danach sp=FCle ich mit klarem Wasser nach. Stoff an der Luft trocknen lassen. Nicht auf die Heizung legen oder mit dem F=F6n nachhelfen!

Ich w=FCrde den Stoff auch dann herausnehmen, wenn es sich um ein Bakelit-Geh=E4use handelt! Der Kleber k=F6nnte im Wasser weich werden und dann l=F6st sich der Stoff an einigen Stellen oder auch vollst=E4ndig. Dann hat man Pech gehabt!

Gru=DF, Stephan

Ja, ja die Badewanne .)

Meine hat auch schon unzählige Trümmer gesehen. Diverse Scheuermittel, Spüli und Seifen kommen da in Aktion, je nach Materialbeschaffenheit und Verschnutzung.

Mit freundlichen Grüßen,

Daniel Mandic

Stephan Heidrich schrieb:

So aehnlich habe ich es mit dem Stoff eines Volksempfaengers auch gemacht. Zum Waschen habe ich dem Wasser (nur handwarm!) ein paar Spritzer rueckfettendes Haarwaschmittel beigegeben. Das hat eine Menge gebracht.

So sah der Stoff vor dem Waschen aus:

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und so nach dem Waschen:

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Ein Problem hier bestand aber darin, dass der Vorbesitzer den Stoff schon mal mit Alleskleber befestigt hatte.

Schoene Gruesse Eckhard Etzold

Die Texte und fast das komplette Forum ist frei zug=E4nglich. Nicht zug=E4= nglich sind die Schaltbilder und die Detailfotos, und genau daf=FCr lohnt sich die Mitgliedschaft im rmorg, auch wenn der Stil des Umgangs miteinander dort etwas gew=F6hnungsbed=FCrftig ist.

Im Forum und in den Texten wird das Thema "wie kriege ich=20 verdreckte Radios und Schallwandstoffe sauber" ausf=FChrlichst=20 er=F6rtert.

Martin

Hallo Heinz,

Wie manche schon schrieben, erneuern ist fast immer besser. Wenn so ein duenner Stoff einmal ueber 40 Jahre alt ist, dann reicht oft ein zu lautes Niessen und der erste Riss ist drin. Was nutzt es, wenn man ihn muehsam aus den Krampen befreit, reinigt und beim Einkrampen macht es "ratsch"? Ich wuerde zumindest damit rechnen.

Schalldurchlaessigkeit ist wohl eher eine, wie sagt ihr doch so schoen, Schwurbelei. Aber er sollte schon temperaturfest sein, wenn in Roehrennaehe. Und im Brandfall keine gesundheitsgefaehrlichen Gase ablassen.

Bei unserem guten alten Sachsenwerk ist das alles viel schlimmer: Die gesamte schwarze Beschriftung hinter dem Skalenglas wird braun und broeselt herunter. Da weiss ich wirklich nicht, was zu machen ist. Teilweise ist sie schon weg und so nutzt auch ein Scan nicht mehr.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com

Gute Idee mit dem Shampoo! Vielleicht hilft das "Fett" etwas bei m=FCrben Stoffen?!

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PG

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PG

Ein deutlicher Unterschied!

Habe ich auch schon erlebt. Da wurde irgendein d=FCnnfl=FCssiger Kleber verwendet, der weit in den Stoff hineingezogen ist :-( Oder Kleber mit viel L=F6sungsmittel, der den Stoff ausgebleicht hat :-(

Gru=DF, Stephan

Hallo Joerg,

Joerg schrieb:

Ich wuerde es mal bei

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versuchen.

Es gruesst Eckhard

Da f=E4llt mir noch folgendes ein:

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Vielleicht kann Dir der J=F6rg etwas per Post schicken :-)

Gru=DF, Stephan

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