Geriatronik: Utilogic

Nov 01, 2007 29 Replies

Der µA710 ist aber kein Logikchip sondern ein Komparator. In diesem Fall aus einem einfachen Opamp mit nachgeschaltetem Trigger aufgebaut. Für die damalige Zeit ein sehr schneller Komparator, aber etwas umständlich in der Anwendung. Wenn ich mich richtig erinnere, brauchte der -5V und +10V als Versorgungsspannung.

Den gab es auch als 711 in der Doppelpackung.

Norbert

Rolf_Bombach :

Erst mit der selbstgefalteten Röhre im selbstgeblasenen Glaskolben wird das dann authentisch.

M.

Rolf_Bombach schrieb:

Die damaligen R=F6hren lie=DFen sich problemlos auch als Zimmerbeleuchtun= g gebrauchen ;-)

--=20 mfg hdw

Ok, dann muessen wir aber fast bis in die Urspruenge der Menschheit zurueck. Der Schieber an der Tuer der ersten ummantelten Donnerbalken war vermutlich das erste, was man in der Funktion als Flip-Flop ansehen koennte :-)

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Bis du sicher, das die Neandertaler bereits Donnerbalken kannten? Einen Donnergott hatten die sicherlich. M=F6glich, das sie damals zwischen den G=F6ttern, so sie als Animisten, d= ie sie sicherlich waren,sowas hatten, zwichen ihren Spezialg=F6ttern hin und=

flip floppten ;-)

--=20 mfg hdw

Es gibt bestimmt auch "Flipflops" bei Primaten und andern nichthumanoiden Lebensformen. Ich empfehle mal kraeftig zu hirnen. *schwitz*

Gruss Thomas

Meine Elektronik-Minikurse in: http://www.elektronik-kompendium.de/public/schaerer/ (Aendere "akz" mit "tardis" in der Mailadresse fuer Reply!) *** 'de.sci.electronics' wurde am 07.02.2007 13 Jahre alt! ***

Deswegen hatte ich mir vor Jahrzehnten einen Haufen Germanium-Fruechte eingeweckt und eingekellert :-)

Die besten sind uebrigens die Ge-Transistioren fuer Hoergeraete, mit denen man sich klitzekleine Testgeraete bauen kann, die auch noch mit einer total ausgelutschten AA Zelle tun.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Nicht nur das, als zB Mikrofonvorverst=E4rker kann auf den Basis-Spannungsteiler g=E4nzlich verzichtet werden. Funktioniert ohne ihn=

ausgezeichnet. Wider 2 Widerst=E4nde gespart ;-)

--=20 mfg hdw

Aha, Asthmatik wurde das im Westen genannt, korrekte Bezeichnung war Fluidics..

BTW bei der Saturn V (Trägerrakete zum Apollo Mondlandeprogramm) wurden die Triebwerks- und Lageregelung der 1. Stufe mit eben Astmatik gemacht. Bei den Vibrationen und vor allem dem Schalldruck funzte nix elektrisches/elektronisches. Stahl wurde mürbe, die Fundamente der Startrampe bröselten.

Die Fluidics nutzen den Coanda Effekt aus. Die reinen Astmatiker eher irgendwelche pneumatische Tricksereien.

Es werden heute noch sog. pneumatische Stellungsregler (z.B. Eckardt SRD..) gebaut, die eben auch asthmatische Verstärker drin haben. Mit einem 4.20mA Signal wird da ein ultra_low_power uC samt Display, HART/ FOXCOM Modem betrieben, der ein winziges (Schwingspulen) Ventil betätigt, das einen feinen Luftstrom auf eine Prallplatte leitet. Das wir dann pneumatisch verstärkt bis dann der große Pressluftantrieb sich keuchend und zischend in Bewegung und in die richtige Position setzt. Da werden teilweise x-Tonnen Kräfte erzeugt.

Saludos Wolfgang

Meine 7 Sinne: Unsinn, Schwachsinn, Blödsinn, Wahnsinn, Stumpfsinn, Irrsinn, Lötzinn. Wolfgang Allinger Paraguay reply Adresse gesetzt ! VoIP 02173 / 99 39 209 ca. 15h00..21h00 MEZ SKYPE:wolfgang.allinger

Norbert Hahn schrieb:

Naja, Differenzverstärker-Transistorpärchen plus Trigger...

Empfohlen waren +12 und -6, das war in der Tat etwas mühsam. Allzu- viel Spielraum hatte man nicht, da intern über Z-Dioden gekoppelt wurde. War aber wirklich schnell und nicht ganz so heimtückisch in der Anwendung, wie manchmal geunkt wurde. Ich hatte diese Komparatoren in meinen ersten weitgehend diskret aufgebauten

8-bit tracking AD-Wandlern drin....

Und Texas hatte einen TL510 mit etwas besseren Daten.

mfg Rolf Bombach

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