Beim Aussortieren alter Festplatten blieben einige Laufwerkselektroniken mit upd78312 Microcontroller übrig. Ein Datenblatt konnte ich schon im Web auftreiben. Um die Controller zu benutzen müsste ich sie aber programmieren können. Einen freien Assembler (asl 1.42 von Alfred Arnold) für den 78K2 Befehlssatz habe ich auch gefunden. Allerdings habe ich noch nicht herausgefunden, ob der 78K2 Objektcode auch auf 78K/III MPUs läuft. Auf den Seiten von Renesas, die die NEC Controllersparte übernommen haben, habe ich darüber auch noch nichts gefunden. Vielleicht hat ja jemand von euch schon mal mit diesen Controllern gearbeitet und kann etwas Licht ins Dunkel bringen.
Fragen zum NEC upd78312 (78K/III)
Ich habe ein Problem, und zwar brauche ich einen upd78312 um meinen Synthes izer zu reparieren. Welche Festplatten-Modelle hatten diese CPU eingebaut?
Am 26.04.2017 um 19:35 schrieb snipped-for-privacy@gmail.com:
Das ist ein Controller mit maskenprogrammiertem ROM. Selbst wenn du den Chip irgendwo finden solltest, wird dir das nichts nutzen, weil das falsche Programm im ROM steckt.
Hergen
in einen zweiten uPd78312 zu brennen/speichern. In meinem Fall ist es ein Roland D-550 Synthesizer (Mainboard praktisch bau
eren.
Am 27.04.2017 um 06:15 schrieb snipped-for-privacy@gmail.com:
ROM bedeutet READ ONLY MEMORY, das kann man nicht umprogrammieren,
mal den Chip freilegen, die alte Maske entfernen, und dann mit einem
Kurz gesagt: geht nicht :-(
sein, da die Masken-Version nur kundenspezifisch programmiert
aufzutreiben, bei dem der Controller noch in Ordnung ist, und den zu verwenden.
Lt. Datenblatt kann man mit EA=low das interne ROM abschalten. Dann steht da noch was von einem "memory mask register", mit dem sich
dienen sollen. Ob externes EPROM (gemultiplext) gleich schnell
ausknobeln.
ich dem Datenblatt nicht entnehmen.
Programmspeichers ausgeknobelt habe. Den Controller konnte ich dann mit
Programm, weil das die Adresspins als I/O verwendet hat.
DoDi
externem ROM zu betreiben und die Portdaten an P4 und P5 wiederherstellen, was wohl auch nicht gelingen wird.
Hast du schon mal bei Roland angefragt, ob eine Reparatur wirtschaftlich
Vielleicht hat der der Roland Synthy auch einen eingebauten Debugmodus.
eingebauten 8096 startet.
nur als reine Ausgabeports verwendet werden. Deren Funktion exakt zu rekonstruieren erfordert IMO ein TTL-Grab oder FPGA.
Es ist auch fraglich, ob wirklich nur der Controller defekt ist.
Am 27.04.2017 um 08:55 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Bei den MCS-48 kann man das Auslesen IIRC gar nicht verhindern, erst ab MCS-51.
Davon habe ich noch welche, aber wenn dann nutze ich normalerweise 8749, da spart man sich den externen Programmspeicher.
Das ist ja der Sinn der Versionen mit ROM/EPROM: Pins sparen.
Bernd
Auslesen geht meist mit irgendeinem nicht notwendigerweise
Kann man nicht mit dem externen ROM ein Programm ins RAM laden, dann
Gerrit
Welches RAM?
Marcel
Die Dinger haben kein internes RAM? Ein paar Bytes (64 oder 128) sind da doch immer drin.
schreibt und dieses aufruft. Das schaltet dann auf internes ROM um und liest es aus.
Gerrit
Am 27.04.2017 um 06:15 schrieb snipped-for-privacy@gmail.com:
Im Datenblatt steht was von einem 78P312 mit Eprom statt ROM und einen /EA Pin gibts auch. Nur ob Auslesen geht?
Butzo
Am 27.04.2017 um 17:54 schrieb Gerrit Heitsch:
Datenspeicher getrennt (Harvard-Architektur).
Bernd
Am 27.04.2017 um 23:54 schrieb Klaus Butzmann:
Damit stehen die Chancen schonmal besser, teils waren auch die "ROM"-Versionen
Bernd
8051 oder 80x96 (wurde auch von Roland verbaut) bei letzteren ist gibt es erst ab 80c196KD einen sog. Code RAM Bereich (AFAIR ab 0x400), in dem
Der upd78312 schaut eher nach aufgebohrtem Z80 aus, aber das hat nicht unbedingt etwas zu sagen.
Ok, wenn das nicht geht wird was anderes interessant. Wirkt die Umschaltung auf externes ROM sofort oder erst nach einem Reset? Wenn
wenn der ein Datum aus den internen ROM lesen soll auf internes ROM
der Takt und Programm bereitstellt und die Umschaltung erledigt.
Gerrit
Wenn ich das Manual auf
EA nur beim Reset.
IMO etwas viel Aufwand, um einen Synthesizer zu reparieren. Keine Ahnung, was am D50 so toll ist. Mittlerweile werden anscheinend Preise jenseits
ehemaligen Verkaufspreis liegen.
In England scheint jemand einen Chip davon zu haben:
Ich glaube kaum, dass sich noch Festplatten finden lassen, die so einen Kawenzmann auf der Platine haben. Es sei denn, jemand haette einen Computer als dem Zeitalter des Pleistozaen im Keller.
Das ist vermutlich aehnlich wie mit Hammond-Orgeln. Haben wir auch eine, M100. Es hat mich geschlagene 20 Stunden gekostet, um die Mechanik wieder in Schuss zu bringen. Der Klang ist allerdings echt gut. Der Musik-Chef einer Fernsehsendung hier hat mal $65k (kein Tippfehler) fuer eine vollstaendig restaurierte Hammond hingeblaettert. Die Leute machen das, weil der Klang selbst mit modernen Synthesizern nicht 100% reproduzierbar ist. Vielleicht ist das bei aelteren Roland aehnlich?
Ob das Besorgen des ICs, Besorgung des Code und eines offenbar noetigen antiken Programmiergeraetes den Aufwand lohnt, oder der Ersatz der ganzen Chose durch einen modernen uC, muss wohl jeder fuer sich entscheiden. Ich persoenlich taete das nicht.
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