Am 21.08.2019 um 19:17 schrieb Johannes Bauer:
Pascal lässt sich genauso verwenden wie C und es gibt auch einige komerzielle Programme mit Pascal/Delphi. Wenn die schlecht übersetz- baren Funktionen vermieden werden, ist Pascal fast so schnell wie C.
Jede Programmiersprache hat Nachteile und bei Pascal gibt es aufgrund des Aufbau des Compilers einige wenige Anweisungen, die z.B. als sich selbst modifizierendes Programm übersetzt werden. Dies ist sehr aufwendig und für Harvard-Architekturen sogar untauglich.
In C gibt es ein unglaubliche Vielzahl an Bibliotheken, die sich einfach nutzen lassen. Ganauso könnte ich aber auch argumentieren, dass Mono oder .Net oder C++ mit den Vtables von Windows wesentlich besser umgehen kann. Ich könnte jetzt mit FORTH eine Code für Atmel schreiben und dann auch noch einen Code für 8051 im Blauzahn-Modul oder ich nehme einfach die C-Bibliothek und ändere ein "fertiges" Beispiel ab. Was werde ich wohl machen? Ich kenne Leute die finden Basic (Bascom-AVR) aufgrund der vielen libs ganz toll. Warum nicht?
Wenn es in den Bereich von DO-178C, ISO 26262 ... geht, tut man sich mit spezielle dafür entwickelten Programmiersprachen leichter. (und ein großer Hersteller hat es dennoch MAX-imal vergeigt)
Es gibt Wettbewerbe ab wann eine "Sprache" voll Turing tauglich ist.
Es wird immer Software in einer unüblichen Programmiersprache geben, wo jemand ein gutes Auskommen findet.
Bei Excel-Formeln finde ich es problematisch, dass ich nicht wirklich ein Rücksprungadresse für Funktionen zur Verfügung habe. Ich kann zwar mit =Aufrufen(kernel32,rtlmovememory... ein RET positionieren aber, dass ist nicht der Sinn. Außerdem kann ich ab 2016er Versionen keine Makro-Formeln mehr in normalen Tabellenblätter als Namen deklarieren.