Am 18.05.2024 um 23:00 schrieb Rupert Haselbeck:
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So ist es und es funktioniert genau so.
BTW: so kann ein selektiver RCD aussehen
Am 18.05.2024 um 23:00 schrieb Rupert Haselbeck:
...
So ist es und es funktioniert genau so.
BTW: so kann ein selektiver RCD aussehen
Rupert Haselbeck wrote: [...]
Nachgeschaltet.
Am Samstag000018, 18.05.2024 um 08:16 schrieb Volker Bartheld:
Die Beobachtungen teile ich im Prinzip schon, halte aber eine zentrale Führung doch für wahrscheinlich.
Als geeignete Kandidaten für die 'bad guys' hätte ich den sogn. 'Bohamian Grove Club' vermutet, evtl. die 'Bilderberger' oder Klaus Schwabs WEF.
Die Sektenartigkeit muß man sich so ähnlich vorstellen wie den Römischen 'Mithras-Kult'.
Bei dieser Römischen Abart des Zaroastrismus ging es darum, die eigentlich kosmologisch gemeinte Tötung eines Stiers real durchzuführen in geheimen 'Tempeln'.
Das mega-abstoßende Ritual sah dabei die Kastration eines Stiers vor. Die Teilnehmer haben sich dann dessen Skrotum aufs Haupt gestülpt (warum auch immer).
Sowas stelle in der Art ich mir auch als rituellen Hintergund der 'bad guys' vor, welche sich deshalb so ähnlich wie eine Sekte verhalten, obwohl sie im Grunde garnichts glauben.
TH
Naja. Ganz so einfach ist das nicht.
Tatsächlich müssen in dicht besiedelten Ballungsräumen häufig Kompromisse geschlossen werden zwischen widerstreitenden Interessen.
Das liegt daran, dass Genuss sozusagen 'relativ' ist und nicht jedem gefällt, was man selber super toll findet.
Daher sollte man seinen output an was auch immer möglichst auf den eigenen Teil des Universums begrenzen und die Nachbar in Ruhe lassen.
Das betrifft keineswegs nur Krach sondern auch andere Lebensäußerungen, welche u.U. nicht jedem in der Nähe gefallen.
Um da zu einem angemessenen Ausgleich zu kommen, muß man schon etwas genauer nachdenken und ausloten, was man genau wem zumuten kann und was nicht.
Beschallung ist kein Konsum.
Das Hören der Musik wäre Konsum, aber beim Aussenden von Schall liegt nicht notwendigerweise ein Genuss vor.
Daher wird auch keineswegs der Kosum von Musik reguliert, sondern die Aussendung von Geräuschen mittels Geräuscherzeugungsanlagen.
Dies betrifft besonders die Nachtstunden, wo der Nachbar keine Immissionen von mehr als 25 dB ertragen muß.
Das ist recht wenig Schall, weswegen man nachts nur wenig Krach machen darf.
Musik hören darf man allergings schon, nur nicht so laut.
TH
An diesem Punkt möchte ich auf "Orville Redenbacher"* hinweisen, Mitglied der Fraternität "Alpha Gamma Rho". Ihn könnte man auch als Bastler, Tüftler und Einzelkämpfer sehen. Visionär, und hat in seinem gewählten Feld doch Bemerkenswertes erreicht, möglicherweise von anderen belächelt, bis er doch seinen Durchbruch erreicht hat.
Thomas Prufer
Am 19.05.24 um 07:21 schrieb Thomas Heger:
Nicht? Seltsam deine folgenden Zeilen:
beschreiben doch genau obige Aussage?
Das ist streng genommen in der Praxis nicht der Fall. Der FI hat typischerweise 40 A. Die Summe der nachgeschalteten Sicherungen liegt darüber und die Schmelzsicherungen davor haben typischerweise um die 3 *
64 A.
Das ist jedenfalls für Wohnungen durchaus richtig. Aber da geht man halt, wie in vielen anderen technischen Bereichen auch, davon aus, dass nicht sämtliche Geräte gleichzeitig und jeweils mit maximaler Leistung betrieben werden. Backofen, alle Heizflächen des Kochfeldes, Waschmaschine, Bügeleisen, Toaster und Grill sowie Mikrowelle, Stereoanlage, Fernseher, PC und Staubsauger laufen höchst selten gleichzeitig und dauerhaft. Ist dagegen mit einem dauerhaft gleichzeitigen Betrieb von Anlagen zu rechnen wie gelegentlich in gewerblichen Betrieben oder Industriebetrieben der Fall, so müssen diese auch entsprechend angeschlossen und ggfls. dann auch jeweils einzeln abgesichert sein
MfG Rupert
Eine sinnvolle Schaltung mit vorgeschalteten LS ist gar nicht möglich. Ich habe z.B. 14 LS, die nur _nach_ dem FI sein können. Die Leitungen nach den LS sind ja einzeln abschaltbar.
Die Reihe der Werte der Sicherungen lautet:
10, 16, 20, 25, 35, 50, 63, 80, 100, ... 63 hat Ähnlichkeit mit 6,35 mm, was 1/4 Zoll (25,4/4) ist. Da wird es hier aber keinen Zusammenhang geben.
Die Größer-Denkenden denken dann aber leider oft so groß, dass ihnen schon vor der Realisierung des Gedachten das Geld ausgeht.
Welche Leitungskapazität brauchst Du, wenn Du aus einem Südland mehrere Nordländer versorgen willst?
Wann werden Klimakleber dann zu Leitungssägern?
Möge die Heizung stets mit Euch sein, sowie Habeck bei den Kindern, Baerbock im Flieger, und Lang in Pommes, Grüße, H.
Rupert Haselbeck schrieb:
Keine Ahnung. _Ich_ sehe keine konkrete Gefahr. Die Frage ist, was normgebende Gremien alles so sehen.
Bei den klassischen 50 Hz Zündtrafos war die Streuinduktivität so hoch, dass der sekundäre Kurzschlussstrom 15 mA oder dergleichen nicht überschritten hat. Bei den neueren 'elektronischen Transformatoren', keine Ahnung, ich mag die nicht, verwende sie trotzdem in F&E.
Kondenswasser kann bei kurzem Intervallbetrieb (Übergangszeit) im horizontalen Teil des Abgasrohrs stehen bleiben, durch Ritzen der Flanschdichtung raussiffen und durch die Isolationsmaterialien aufgesaugt werden.
Dir mag das klar sein. Merkwürdigerweise braucht es in DE einen Not-Aus ausserhalb des Heizungsraums. In CH nicht. Hier ist der Schalter für den Tankraum im Tankraum, Kombi mit Steckdose; ungeschützte Glühbirne an der Decke.
Vielleicht auch abhängig vom Brennstoff, möglicherweise ist das bei Gas wesentlich restriktiver. Oder es stand halt bereits in der Kaiserlichen Reichsversicherungsordnung von 1898. Die Kuh Elsa..
Andere Länder, andere Unsitten.
Thomas Einzel schrieb:
Ist ausserhalb Campingbereich in CH nicht zulässig. Warum auch immer. Hab ich mal getestet für die Wama, kam nicht gut an. Hier muss die Wama fest angeschlossen werden.
Ralph Aichinger schrieb:
Die Heizelemente sind meist Widerstandsdrähte, die mit irgend einer Keramikfüllmasse in ein Rohr verpresst sind. Es gibt/gab da Füllmassen, welche sehr schleichend feucht wurden und daher nach längerem Nicht- gebrauch hohe Ableitströme produziert haben. Irgendwie auch exponentiell mit der Temperatur zunehmend. Auch wenn ich das nicht erklären kann, messen konnte ich es :-]
Besonders 'spassig' sind grössere Heizelemente mit eingepresstem Thermoelement. Sehr praktisch in F&E. Allerdings sind da normalerweise blanke Thermoelemente drin und nicht Mantelthermoelemente. Resultat: Da fliessen dann mal zig Millampere Strom ab 230 VAC in deinen TC-Messkreis.
Eine grössere Anlage hatte daher gar nicht erst einen 'globalen' FI- Schalter, nur eine FI-Messstelle. Da kam auch schon mal am Wochenende ein Anruf, man hätte eine Alarmmeldung auf der Anzeige, es würden da mehrere Ampere fliessen. Konnte aber nichts feststellen, die Anlage war ausgeschaltet und nichts war irgendwie heiss oder so. Wahrscheinlich eher ein unerkannter N-PE-Schluss irgendwo.
Weiss ich auch nicht. In CH muss die Wama fest angeschlossen werden an eigenem Kreis. Da ist es halt nicht vorgeschrieben. Und unterschwellig ist bei Monteuren die Meinung verbreitet, nicht vorgeschrieben = verboten.
Ich hatte da schon sehr hässliche Diskussionen miterlebt.
Genereller Tip: Aussensteckdose von innen schaltbar installieren. Am besten allpolig. Da kann dann keiner aus Jux den FI raushauen durch N-PE-Schluss, oder Strom klauen. Wobei moderne Einbrecher Akkuwerkzeug haben. Und es vereinfacht das Schalten der Weihnachtsbeleuchtung.
Alleine die Wortwahl "-der-" FI zeugt von veraltetem Wissen.
Grüße Marc
Am 19.05.2024 um 14:24 schrieb Rolf Bombach:
Sind z.B. mobile "einphasige" Notstromerzeuger über 2kW oder über 3,7kW in CH auch verboten? Wenn nicht, was für Stecker werden dann bei euch dafür verwendet?
Kann man machen, wir müssen es aber nicht.
Was denn außerdem?
Für mich ist ein FI ein Fehlerstrom-Schutzschalter.
Natürlich kommt vor dem RCD ein (oder mehrere) LSS. Nach dem RCD findet sich dann der Zähler und wiederum nach dem Zähler die SLS-Schalter und dann die Hausanschlusssicherungen, ehe es raus ans Netz geht. Selbst für dich sollte das ja eigentlich aus dem Kontext klar werden, ggfls. zumindest nach drei- oder viermaligem lesen.
Das ist natürlich auch falsch. Es gibt keine "Reihe der Werte der Sicherungen". Es gibt, je nach Hersteller, unterschiedliche Werte, welche sich oft in diesen Bereichen bewegen. Es gibt aber auch 0,5A, 1A,
2A, 4A, 6A, 13A Sicherungen, meist sowohl als LSS wie auch als Schmelzsicherung und in unterschiedlichen CharakteristikenGut erkannt :->
MfG Rupert
Du hast eine seltsame Blickrichtung für "vor" und "nach". Jeder andere betrachtet es genau anders herum.
Doch gibt es natürlich. Es gibt handelsübliche Kabelquerschnitte wie
1.5, 2.5 und 4 mm2 und in jedem Tabellenbuch dafür zulässige Absicherungen. Genau die Größen sind dann auch handelsüblich. Natürlich gibt es für alles Sonderanfertigungen für Spezialzwecke, die spielen in der Alltagspraxis aber keine Rolle.
Ach was. Ich spiele doch nur ein wenig mit unserem Gruppenclown Helmut. Der hat natürlich nicht zu erkennen vermocht, dass ich anstelle von "nach" versehentlich "vor" geschrieben habe, wie jeder mit etwas Ahnung von der Materie unschwer erkannt hätte :-)
Nun ja, jeder Hersteller von derlei Technik bietet eine deutlich größere Auswahl an, als unser guter Helmut in seiner "Reihe der Sicherungen" verorten zu können glaubt. Das liegt wohl vor allem auch daran, dass man Sicherungen gemeinhin nicht allein nach dem Strom dimensioniert, welchen eine Leitung dauerhaft zu tragen vermag.
Da kommt es wohl vor allem darauf an, wessen Alltag es ist, den man da betrachtet
MfG Rupert
Thomas Einzel schrieb:
Es gibt die CH Typ 23 Steckvorrichtungen für 16 A, die sind in blau, die Dosen zumindest. Da passen die Typ 13 Stecker für 10 A problemlos rein, irgend ein Risiko sieht die Obrigkeit da nicht. Das Publikum muss sich halt auskennen, so die offizielle Antwort des ESTI. (Die genaue Einordnung und Zuständigkeiten von ESTI, Electrosuisse und Eurofins verstehe ich eh nicht, das ändert auch alle Jahre wieder.)
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