Jein. Strom erregt den Muskel nur kurz, auch und gerade eben bei DC. Das gefährliche an DC ist auch die Elektrochemie.
Der Skineffekt ist ein Wirbelstromeffekt, der tritt nennenswert also nur bei sehr guten Leitern auf. Bei Kupfer und 50 Hz ist die Eindringtiefe etwa 1 cm. Da der Körper um viele Grössenordnungen weniger leitfähig ist, ist eine um viele Grössenordnungen höhere Frequenz nötig. Ab einigen kHz reagieren die Muskeln eh nicht mehr, daher sind so ziemlich alle Theorien über Skineffekt hinfällig.
Wegen Hinfälligkeit von 1 nicht zutreffend. Bei Kammerflimmern nützt Tritt auch nichts mehr.
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W
Wolfgang Allinger
Kein Problem, bin eben kein UniversalGenie :p
Beg to differ. Hassu schon mal jemanden an DC hängen sehen? Ich schon, 2x hing so ein Opfer am Ausgang von einem Stromrichter. Beide male waren die Finger um den Leiter (Stromschiene) gekrampft. Manche waren eben leichtsinnig, da das ganze Labor komplett isoliert war. Boden, Tische usw. Alles absolut Erdfrei. Normalerweise gabs kein Problem, wenn man einpfötig was berührte.
Da ich wusste (Schulung im Labor), dass man den nicht loseisen kann, war der Notaus sowieso der schnellere und bessere Weg
Jau, nach einem Sromschlag (besonders DC) kann es noch Stunden später zur Ohnmacht führen. Wenn dann der NotArzt nichts von dem Stromschlag weiss, bringt er Dich mit der Spritze um.
Desterwegen nicht Mannhaft verschweigen, wenn man einen Gewischt bekommen hat. Es ist kein Weichei, wenn man das allen mitteilt, nur eine gute Vorsichtsmaßnahme. Auch im Privatbereich, nicht nur im Labor!
Akzeptiert, habs aber seinerzeit in den 70ern anders beigebracht bekommen. Mein Büro war unmittelbar über dem Hochspannungslabor und war da öfter zu Besuch. kA kV waren da üblich. In meinem Labor (Stromrichter Entwicklung) gings selten über 400VDC, mein größtes Verbrechen :) war ein 8000A Kreisstrombehafteter (12pulsig) Reversierantrieb, der binnen weniger ms von +8000A auf -8000A schalten konnte. Da brummte es respektvoll in der ganzen Bude. Das Motörchen war mit einem Kollegen mechanisch an der gleichen Welle gekoppelt und speiste über dessen 8000A Stromrichter wieder zurück ins Netz.
Aber immer noch besser, als anfassen, er liegt zumindest bereit (auf Schockliege) für den Notarzt :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
T
Thomas Heger
Meine Überlegung bezog sich auf einen Vergleich von Stoßlüftung und kontinuierlichem erzwungenem Luftaustausch unter dem Gesichtspunkt der Gesundheit der Bewohner und der Energieeffizienz.
Ich nehme daher eine Wohnung mit 200m³ Luftvolumen, wo drei Bewohner etwa 1 kg Schadstoffe pro Tag und Person produzieren.
Das könnten z.B. CO2 sein, Tabakrauch, Hautschuppen oder Bakterien.
Diese verteilen sich gleichmäßig als Aerosol in der Raumluft.
Wenn ich nun per Lüfter lüfte und je min 1m³ ins Freie puste, wann nimmt dann die Raumluft den Status 'sauber' ein?
Antwort: nie
Das liegt daran, dass sich die frisch angesaugte Luft ja mit der verbrauchten vermischt und bestensfalls die Schadstoffkonzentration mit einer Exponentialfunktion abnimmt, aber niemals Null werden kann.
Außerdem müffeln die Bewohner ja weiter vor sich hin.
Anders beim Stosslüften: dabei wird die Luft komplett ausgetauscht und ist nachher sauber.
Und daher ist dreimal Stoßlüften je Tag wahrscheinlich sogar energieeffizienter als permanente Lüftung per Lüfter.
TH
H
Hermann Riemann
Am 22.05.24 um 10:01 schrieb Thomas Heger:
Und warum soll z.B. beim Staub die Lüftung in Wohnung besser sein als im PC:
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A
Alexander Schreiber
Deswgen auch der alte Elektriker-Trick, verdächtige ("sollte eigentlich spannungsfrei sein, aber man weiss ja nie[0]") Leiter mit der _Rückseite_ der flachen Hand zu berühren (ok, ich würde das ja lieber mit geeignetem Messgerät machen - besser 10s übervorsichtig als für immer tot), damit die elektrisch krampfende Hand sich vom Leiter _weg_ bewegt.
Man liest sich, Alex. [0] Pferde, Apotheke, Rezept usw.
V
Volker Bartheld
Weil Fenster nicht so eine lächerlich kleine Katzenklappe sind, weil Petrus ein ganz großes Gebläse hat und weil in Deiner Deine Wohnung (hoffentlich) nicht überall Bauteile stehen, die elektrostatisch Staub anziehen.
Ja, es gibt da ein hochinteressantes Phänomen namens "Fogging":
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ein Grund mehr, regelmäßig zu lüften.
Ja, ich wische auch gelegentlich feucht durch. Nennt mich gerne einen Zwangsneurotiker. So eklig wie Dein PC hat bei mir jedenfalls nie einer ausgesehen.
Volker
W
Wolfgang Allinger
Oder auch nur auf linkem Bein stehen und schnell mit linkem Zeigefinger mit ausgestrecktem Arm über den Leiter wischen. So von wegen einen gewischt bekommen :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
T
Thomas Heger
Am Samstag000018, 18.05.2024 um 10:30 schrieb Rupert Haselbeck:
Ich hatte sogar mal einen (kleinen) Preis in Mathe gewonnen und war einer der besten in Mathe in meinem Jahrgang.
Aber nach der Schule habe ich recht wenig in diesen Bereichen gemacht. (halt garade so viel, wie nötig war im Studium)
Mein Labor war deutlich 'professioneller' als so ein Kasten.
Mit Elektronik habe ich mich damals auch sehr viel beschäftigt und besaß tatsächlich auch so einen Kosmos-Kasten.
TH
T
Thomas Prufer
... andere Hand an den Gürtel (den eigenen!).
Soll den Erdschluß über "ich stütze mich an der Wasserleitung ab" verhindern.
Thomas Prufer
H
Heinz Schmitz
Ich hätte sogar beinahe einen Nobelpreis gewonnen.
Ja, ohne Anstrengung lebt es sich soviel bequemer. Man muss auch nicht soviele Steuern zahlen. Und am Selbstlob läßt sich auch sparen.
Möge die Heizung stets mit Euch sein, sowie Habeck bei den Kindern, Baerbock im Flieger, und Lang in Pommes, Grüße, H.
H
Heinz Schmitz
Das könnte man auch "Catting" nennen, denn auch da wird die Wand dunkel, wo ihr die Kante des Plastik-Katzenklos nahe kommt. Das liegt vermutlich daran, dass die Katze elektrisch aufgeladen ist und sie den Kunststoff influenziert :-).
Möge die Heizung stets mit Euch sein, sowie Habeck bei den Kindern, Baerbock im Flieger, und Lang in Pommes, Grüße,
T
Thomas Heger
Ich habe eine etwas 'esotherische' Theorie, welche besagt, dass der Mensch auch eine Funktion seiner Umwelt wäre.
Der Mensch hört also nicht an der Hautoberfläche auf, sondern ist physikalisch mit seiner Umwelt verbunden und quasi Teil von dieser.
Wenn man also seine Umwelt verdrecken läßt, dann wirkt sich das unmittelbar schädlich auf die eigene Gesundheit aus, weil man ja ein Teil der Umwelt ist.
Mit dieser Prämisse habe ich mir dann das Schicksal meiner Zeitgenissen angeschaut und gefunden, dass das Ergebnis meist meine These bestätigt.
Im Umkehrschluss hatte ich dann beschlossen, dass Aufräumen und Staubsaugen gut für die eigene Gesundheit sind.
TH
T
Thomas Heger
Meine Hobbies haben sich immer wieder gewandelt und so habe ich mich immer wieder mit was neuem beschäftigt.
In meiner Studienzeit hatte ich noch eine Dunkelkammer und habe viel fotografiert.
Außerdem hatte ich u.a. Bumerangs bebaut und gelernt die zu werfen.
Mathe war da etwas 'out', mußte ich aber fürs Studium lernen.
Und mit organischer Chemie habe ich mich seit der Schulzeit so gut wie garnicht mehr beschäftigt.
Allerdings kommt in organischer Chemie (und in Elektronik!) auch ein wenig Quantenmechanik vor, weswegen ich diesem Gebiet schon in jungen Jahren begegnet bin.
TH
R
Ralph Aichinger
Es hat sogar Nobelpreisträger gegeben, die in späteren Jahren ausgesprochenen Unsinn verzapft haben.
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Menschen können sich verändern.
/ralph
T
Thomas Heger
Klaro
Menschen werden nun mal älter. Und wenn sie richtig alt werden, dann verkalken halt die Synapsen...
Daher liegt das optimale Alter für wissenschaftliche Leitungen auch nicht so spät im Leben.
Aber so früh ist auch nicht gut, da man ja erst mal einiges lernen muß.
TH
P
Peter Thoms
Am 28.02.24 um 19:25 schrieb Peter Thoms:
Hallo,
so, die erste Bilanz: Warmwasser auf 60°C 15 kWh Wärme, 5 kWh elektr. Verhältnis also 1:3. Das Warmwasser hält sich mittlerweile seit rund 40 h ohne weiteren WP-Anlauf.
Heizung springt an, wenn Außentemperatur unter 12°C fällt, Verhältnis elektr. zu Wärme liegt bei 1:5.
Erste Bilanz: Die Schalttemperatur von 12°C liegt noch zu hoch, heizen macht jetzt, bei über 20° Innentemperatur, überhaupt keinen Sinn.
Weiterhin: Die Umwälzpumpen für die Heizkreise sind nach meiner Gefühlten Einschätzung zu stark.
Eine großkalibrige Muffe leckt ein wenig.
Was mich sehr überrascht hat, ist der Volumenbedarf der WP-Anlage im Innenraum. Ich habe Glück und und eine 3-Meter-Front für die Geräte parat. Vielleicht ist das mit ein Grund, wenn in Prospekten die komplette Anlage nie verrohrt präsentiert wird.
Peter ... GRÜN: Für das Wohl Aller
P
Peter Thoms
Am 09.06.24 um 08:43 schrieb Peter Thoms:
...
Hallo,
Moin,
habe mich bei Bosch beschwert:
Die WP bevorzugt elektrischen Heizer, der Kompressor schaut tatenlos zu.
Und das im Sommer bei Wetterbedingungen, wie sie besser nicht sein können.
Den habe ich per Mail geschrieben, dass ich mir das aber komplett anders herum vorstelle.
Vorher, an der telef. Hotline, haben die mich fast ausgelacht, als ich "Softwarefehler" ausprach.
Die glaubten doch tatsächlich, ich wäre durchgebrannter Spinner:
Ich solle doch vorher gefälligst den Heizungsbauer und Werkskundenservice anmaschieren lassen. Wozu? Dass sie schlussendlich das Gleiche durchsagen, wie ich?
Peter
V
Volker Bartheld
*LOL* Superb. Also da, wo die Leistungszahl besonders hoch ist, nimmt man lieber den Heizstab mit Nutzen unter 1. Verstehe vollkommen. Die Stromversorger müssen ja auch von irgendwas leben.
Bosch will sich halt nicht mit B2E-Amateuren erniedrigen, die kritische Fragen stellen. Aber danke für die Warnung. Hätte mir bei Bedarf aber vermutlich sowieso lieber eine
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hingestellt.
Grobe Abschätzung damals: Erdölverbrauch rund 1'000/a. Heiwert 10kW/L, eingerechnet die Effizienz der Heizung (Niedrigtemperaturkessel mit Öl-Brennwertheizung sagt man etwa 80% nach) und einer Konzentration der Heizaktivitäten auf die kalte Jahreszeit (100 Tage) ein Energiebedarf von
1'000L * 10kWh/L * 0.8 / 100d / 24h = 3kW als notwendige Heizleistung. Da langweilt sich das o. g. Ding vermutlich noch zu Tode, selbst wenn die Fläche an Heizkörpern für niedrige Vorlauftemperaturen eher knapp dimensioniert ist.
Übrigens PFAS/POA-frei.
Damit haben wir noch nicht das Thema "Strom" abgehakt, im Bestand (d. h. ohne Gratis-Photovoltaik) beträgt die Anschlußleistung bei einem Nutzfaktor von ~4 (pessimistisch gerechnet, Viessman spricht von "bis 5.3 bei -10°C", je wärmer, je besser) zahlt man jedes Jahr noch etwa 1'000L * 10kWh/L * 0.8 / 4 = 2'000kWh an Strom und kommt damit auf rund 1'600€/Jahr für SWM Ökostrom regional.
Die Vitocal 250-A kostet ungefähr 10k€, ich rechne mit Montage- und Umrüstungskosten von nochmal rund 10k€ (mit etwas Eigenleistung) - Letzteres könnte etwas naiv sein.
Die Sache verfolge ich aber eh nicht weiter, da Anwesen meiner Eltern. Umrüstwilligkeit nicht gegeben. In der Mietswohnung natürlich Zentralgasheizung, "technologieoffen".
Volker
A
Axel Berger
Angesichts der echten Meßwerte hier im Haus halte ich die Katalogangaben für die Arbeitszahl für Phantasiewerte. Aber warum rechnest Du mit 80 Cent/kWh Strom? Beim derzeitigen Zusammenlaufen der Preise von Gas/Heizöl und Strom fängt die Puumpe auf einmal an, attraktiv auszusehen. Die Spreizung war einmal sehr viel größer. Wie sich das nach den derzeitigen kurzfristigen Verwerfungen mittel- und langfristig weiterentwickelt, kann man nur spekulieren und damit war ich in der Vergangenheit selten erfolgreich.
T
Thomas Heger
Am Freitag000014, 14.06.2024 um 12:02 schrieb Peter Thoms:
Das ist doch überall so!
Wo kämmen wir hin, wenn jeder an seiner Heizung rumschrauben dürfte?
Im Ernst: es geht eigentlich immer nur ums Geld.
Und wenn du keinen Spezialisten bestellst: wovon soll der dann leben?
TH
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