Defektes VFD

Dec 23, 2012 6 Replies

Hallo zumsammen,



ich habe hier einen Yamaha A1 Verstärker (ich schätze so 12-15 Jahre alt) eines Freundes, der ein gelbes VFD hat. Dieses leuchtet nach dem Einschalten einwandfrei, verliert aber nach wenigen Minuten zuerst ein paar Pixel, dann immer mehr, bis es zuletzt ganz dunkel bleibt.



Zunächst dachte ich an einen defekten Steckkontakt, doch meine Versuche diese zu reinigen blieben erfolglos. Der Effekt ist unverändert da. Vielleicht hat es etwas mit der Erwärmung des Gerätes zu tun, vielleicht ist auch ein anderes Bauteil defekt. Schaltpläne habe ich leider auch nicht. Nur den Willen dagegen etwas zu tun... ;)



Hat jemand eine Idee, wo ich ansetzen könnte?


Grüße, Manuel

Ich wuerde mal Kaeltespray auf den VFD-Treiber spruehen. Wenn du Pech hast ist das aber gleichzeitig der Microcontroller der die ganze Kiste steuert. Ausserdem schadet es natuerlich niemals die Betriebspannungen zu kontrollieren.

Olaf

Google?

Yamaha DSP-A1 - Fixing of front display

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bye Martin

Interessanter Hinweis!

Wenn das ein thermisches Problem ist, weil sich die Anschlüsse verlängern), dann ist diese "Reparatur" aber keine. Das Problem wird dadurch (nämlich einfach neu löten) nicht gelöst. Gibt es vielleicht eine bessere Lösung?

Wieso tritt dieses Problem dann nicht auch bei allen VFDs auf?

Die einzige Lösung, die mir dazu einfällt wäre, das Display etwas abzusetzen. Mal sehen, ob dazu Platz ist. Wie entlötet man eigentlich so ein Display am Besten?

Unglaublich, wenn man bedenkt, was diese Kiste seinen Besitzern einmal gekostet hat. Auch kein Renommee für Yamaha, finde ich.

Grüße, Manuel

Am 23.12.2012 20:31, schrieb Manuel Winterholm:

Diese Kommentare und Fragen sind wohl eher kein Renommee für Dich. Das sind simple kalte Lötstellen, wie sie immer und überall mal auftreten können. Lass das bitte jemanden nachlöten, der was davon versteht - wäre schade um's Gerät.

Arnim

Sun, 23 Dec 2012 20:31:36 +0100, Manuel Winterholm:

Das Problem in sich zerbrechender Lötstellen habe ich häufiger bei 5-10 Jahre alten Haushalts-Geräten mit nennenswert thermischer und/oder mechanischer Belastung entdeckt:

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Absaugen und gründlich Nachlöten mit bleihaltigem Lot hat wieder für ettliche Jahre Funktion gesorgt.

Die Gefahr dann doch beim herunterhebeln des Displays dieses zu zerstören, wäre mir zu hoch. Da lieber alle 5 Jahre mal wieder mit dem Lötkolben nacharbeiten.

Andreas

Nachdem das Gerät deutlich vor 2006 gefertigt wurde, nehme ich an, dass dort ebfalls bleihaltiges Lot verwendet wurde. Ist bleihaltiges Lot "geschmeidiger" und daher mechanisch besser belastbar als bleiloses?

Das hat was für sich, denn die Anzahl der Anschlüsse ist sehr hoch. Leider weiß ich nicht, wie lange das Display funktioniert hat. Angeblich ist es seit vielen Jahren defekt.

Grüße, Manuel

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